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Treffen an der Tafelrunde

SCHWERTE Wie Ritter der Tafelrunde kommen sie am 30. Oktober im Freischütz zusammen. Sie setzen sich an einen riesigen runden Tisch, beraten und speisen. Die Unternehmer des Netzwerkes US-2 feiern das fünfjährige Bestehen der Initiative.

von Von Holger Bergmann

, 16.10.2007

Das 5. Schwerter Wirtschaftsevent wird ganz im Zeichen des Rückblicks auf das Erreichte stehen. Und die Liste ist lang. „Die ersten vier Wirtschaftsevents haben bislang zu rund 60 neuen Lehrstellen geführt, die vorher nicht geplant waren“, freut sich Gründervater Lothar Stilleke, der damals noch Leiter der Agentur für Arbeit war und mittlerweile Teamleiter der ARGE ist.Spuren in Schulpartnerschaften Das erste Event hat seine Spuren in den Schulpartnerschaften hinterlassen. „Mittlerweile haben alle Schulen in Schwerte einen Partner in der Industrie. Da kommt keine andere Gemeinde mit“, lobt Dr. Jürgen Schnellmann von der TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH. Die Idee zur erfolgreichen Messe Lebensart wurde erstmals auf dem zweiten Wirtschaftsevent formuliert.Schon Firmenehen entstanden Das sind die Projekte, bei denen die Schwerter von der Initiative der Unternehmer profitieren. Aber auch die Firmen selber ziehen Vorteile aus den interdisziplinären Treffen. „In einem Industriegebiet können durchaus zwei Unternehmen Nachbarn sein, ohne zu wissen, was der jeweils andere überhaupt macht“, berichtet Dr. Jürgen Schnellmann. Beim Wirtschaftsevent trifft man sich. „Da sind sogar schon Firmenehen entstanden“, so Lothar Stilleke.Mitverantwortlich für gute Wirtschaftsdaten Bereits nach dem ersten Treffen gab es einen Schwerter Einzelhändler, der sich im Weihnachtsgeschäft kaum vor Aufträgen retten konnte, weil mehrere Unternehmen, dort Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden orderten. Lothar Stilleke geht sogar noch weiter: „Ich gehe davon aus, dass das Netzwerk US-2 für die außergewöhnlich guten Wirtschaftsdaten in Schwerte mitverantwortlich ist.“ Regisseur für das Wirtschaftsevent am 30. Oktober um 19 Uhr ist Freischütz-Geschäftsführer Jörg Prüser: „Die Gäste können sich auf ein Menü aus der Freischützküche freuen. Und am Ende gibt es ein Bonbon.“ Einen Wehrmutstropfen hat die Veranstaltung allerdings – nach der 60. Anmeldung wird die Gästeliste geschlossen. Die glücklichen Teilnehmer dürfen übrigens 50 Euro zahlen. Mit dem Geld wird ein Tagesraum für unter Dreijährige in der Kinderstätte der Diakonie ausgestattet.

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