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Umbau der Pumpstation gestartet

Westhofener Wehr

WESTHOFEN Die Ruhr ist an dieser Stelle kein wirklicher Fluß mehr. Zwischen Villigst und Westhofen ist eher nur noch ein Rinnsal übrig. Mit Absicht.

von von Reinhard Schmitz

, 13.04.2010
Umbau der Pumpstation gestartet

Die Ruhr.

Den Bauarbeitern sollen so die nassen Füße erspart werden. „Wir haben den Stau am Westhofener Wehr um zirka vier Meter abgesenkt“, erklärt Ulrike Hütter, Sprecherin der Wasserwerke Westfalen. Mit dieser Maßnahme startete der lange geplante Umbau der bisherigen Pumpstation in ein Wasserkraftwerk (wir berichteten). Weil der Trinkwasserbedarf im Ruhrgebiet seit Jahren sinkt, wollen die Wasserwerke Westfalen zwei ihrer fünf Wasserwerke im Raum Schwerte schließen. Als Erstes das Westhofener Werk II. Damit sind die wasserbetriebenen Kolbenpumpen, die dort bislang alle Fördermengen in die Hochbehälter nach Dortmund drückten, verzichtbar. „Am Montag sind die Pumpen außer Betrieb gegangen“, weiß Ulrike Hütter.

Die vier so genannten Franzis-Turbinen vom Baujahr 1922 weichen jetzt zwei Kaplan-Turbinen zur Stromerzeugung. „Die Maßnahme wird nicht vor 2011 abgeschlossen sein“, so Ulrike Hütter. Der Wasserstand werde allerdings nur für die nächsten drei Wochen abgesenkt bleiben: „Damit man Zugang zu den Bereichen hat, wo man arbeiten muss.“