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Umzugsstress im Waldorfkindergarten

SCHWERTE Auch ohne Streik blieben die Türen im Waldorfkindergarten am Mittwoch geschlossen. Zumindest für die Kinder: Denn Eltern und Möbelpacker gingen hier ein und aus.

von Von Heiko Mühlbauer

, 05.03.2008
Umzugsstress im Waldorfkindergarten

Mit Umzugskartons und Möbeln rückten Eltern und Erzieherinnen gestern im ehemaligen Tennisheim an.

Nach fast dreijährigem Provisorium zieht der Waldorfkindergarten endlich in sein neues Heim, die umgebaute Tennisanlage am Südwall. Bänke, Mini-Karussell, Kartons und Kisten schleppten Eltern und Erzieher selber. Für schwerere Stücke wie den große Stein mit den Kristallen sind aber Profis zuständig. Und selbst die beiden Möbelpacker tun sich schwer damit, das Teil über die Schwelle zu hieven.Betrieb soll bis Ende März komplett laufen Zum Ende dieses Monats haben die Waldörfer ihr Provisorium im evangelischen Gemeindezentrum Villigst gekündigt. Bis dahin soll der Betrieb im neuen Kindergarten komplett laufen. Seit gestern werden die Möbel von Villigst in die Altstadt geschafft. Drei Tage haben Eltern und Erzieher dafür anberaumt. Am Freitag dürfen sich dann die eigentlichen Nutzer des Hauses, die Kinder, gemeinsam mit ihren Eltern die Räume schon mal ansehen. „Wir haben alle zum gemeinsamen Kaffee-Trinken nebst einer Überraschung eingeladen“, erzählt Kindergartenleiterin Corina Berlandieri.Trotzdem noch Übergangslösungen Nach wie vor wird man aber auch im neuen Haus einige Übergangslösungen in Kauf nehmen müssen. So muss die Fläche vor dem Haus wegen Altlasten versiegelt werden. Deshalb werde der Eingang auch zunächst an die Seite verlegt. Das Außenspielgelände, das eigentlich dort geplant war, muss nun vorerst hinter dem Gebäude entstehen. Dort reicht es nämlich aus, die rote Asche wegzuräumen. Für eine komplette Sanierung der vorderen Fläche reichen die Spenden nicht. Deshalb sollen dort auch zunächst nur die Wege hergerichtet.

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