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Verbindung von St. Viktor zur Marktschänke geplant

Architektenwettbewerb

SDCHWERTE Der Fußweg zwischen der Marktschänke und dem Museum auf der einen, sowie St. Viktor auf der anderen Seite wird über kurz oder lang verschwinden. Kirche und Marktschänke sollen direkt verbunden werden.

von Von Heiko Mühlbauer

, 23.04.2010
Verbindung von St. Viktor zur Marktschänke geplant

Die Marktschänke und die St. Viktor-Kirche sollen direkt verbunden werden.

Auch wenn der Architektenwettbewerb für einen Anbau der Viktorkirche und die Neugestaltung der Marktschänke noch läuft, gehört diese Lösung zu den Vorgaben, bestätigte der Vorsitzende des Presbyteriums Klaus Inhetveen. Der Anbau an St. Viktor ist eine ältere Überlegung, denn das Gotteshaus benötigt dringend ein Stuhllager und WC. „Das brauchen wir auf jeden Fall damit die Kirche Kirche bleibt“, so Inhetveen. Das Friedhofsgelände auf der südlichen Seite sei nur bedingt bebaubar, deshalb konzentriert man sich bei den Planungen auf die Nordseite.

Das könnte auch für das Ruhrtalmuseum bedeutend werden. Denn dessen Umbau muss ohnehin auf 2011 verschoben werden. „Die Förderung durch das Museumsamt in Münster ist nicht mehr in diesem Jahr möglich“, so KuWeBe-Chef Klaus Kilian. Außerdem werde man die Anträge so verändern, dass in zwei Abschnitten gebaut wird: Im ersten Zug die energetische Sanierung und der Brandschutz und im zweiten die Verbesserung der Ausstellungsräume.

Auch Kilian kann sich eine gemeinsame Lösung mit dem Anbau der Kirche vorstellen. So könnte man ein Treppenhaus in die Marktschänke einbauen, das sowohl von der Kirche als auch vom Museum genutzt wird. „Wir wollen möglichst eine Situation schaffen, die beiden nutzt“, findet auch Inhetveen. Ob das möglich ist, muss allerdings ein Gutachten zur Denkmalwürdigkeit der Marktschänke ergeben. Denn ein Zwischenbau, ist bei einem Denkmal vermutlich nicht möglich.