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Verbraucherzentrale kommt - Aber wer zahlt?

SCHWERTE Für die Einrichtung einer örtlichen Verbraucherzentrale sucht die Stadt Schwerte jetzt Räumlichkeiten. Dabei ist die Finanzierung der Beratungsstelle noch nicht geklärt, wie Bürgermeister Heinrich Böckelühr erklärt.

von Von Ruhr Nachrichten

, 03.03.2008
Verbraucherzentrale kommt - Aber wer zahlt?

Bürgermeister Heinrich Böckeühr sucht geeignete Räume für die Verbraucherzentrale - und jemanden, der die Beratunsstelle bezahlt.

Für die Ansiedlung der Verbraucherzentrale hatte der Rat der Stadt Schwerte im Januar beschlossen, einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 35.000 Euro für ab dem Jahr 2009 in den Haushalt einzustellen. Gleichzeitig wurde beschlossen, diese Mittel auch für die Jahre 2010 bis 2012 in die Finanzplanung aufzunehmen. Auch der Kreis Unna hatte jüngst signalisiert, die Einrichtung der Beratungsstelle in Schwerte finanziell zu unterstützen. „Der Landrat spricht jetzt öffentlich von einem Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro, die laut Haushaltsplanentwurf der Kreisverwaltung auf Schwerte entfallen sollen. Dies entspricht aber weder seinen eigenen früheren Aussagen, noch der Übereinkunft in der Bürgermeisterkonferenz im vorigen Dezember, auf die sich der Landrat immer gern beruft“, so Heinrich Böckelühr. „Das muss deutlich mehr werden.“Kreis weit entfernt von 60 Prozent AnteilDenn es sei immer die Rede gewesen von einer 60-prozentigen Beteiligung durch den Kreis Unna. Die Verbrauchzentrale NRW selbst schätzt die laufenden Personal- und Sachkosten für 2009 auf rund 160.000 Euro sowie die einmaligen Einrichtungskosten für die Räumlichkeiten vor Ort auf ungefähr 88.000 Euro. Der Kreistag entscheidet am 11. März endgültig über die Ansiedlung einer Verbraucherberatung in Schwerte. Die Beratungsstelle soll nach ersten Planungen vier Tage in der Woche an insgesamt 23 Stunden geöffnet sein. Über den Betrieb der Beratungsstelle wird ein Vertrag abgeschlossen, der die beabsichtigten Dienstleistungen entsprechend definiert. Inhaltlich und organisatorisch wird die örtliche Beratungsstelle durch die Geschäftsstelle in Düsseldorf unterstützt. Für besondere Arbeitsschwerpunkte ist auch eine ergänzende Spezialberatung oder die Durchführung von besonderen Projekten möglich.Böckelühr sucht Raum mit 130 QuadratmeterBenötigt wird für eine Beratungsstelle mit zwei hauptamtlichen Beratungskräften ein Raum mit 130 bis 170 Quadratmetern. Die Räumlichkeit sollte aus drei oder vier einzelnen Räumen bestehen. Zudem muss die Beratungsstelle in der Innenstadt zu ebener Erde mit Schaufenster gelegen sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr hilft der Verbraucherzentrale NRW bei der Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit. Angebote werden an den Bürgermeister persönlich unter Tel. (0 23 04) 104-241 im Rathaus oder Email: bm.boeckeluehr@stadt-schwerte.de erbeten.

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