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Viele mussten sich noch nie bewerben

Hoesch

SCHWERTE Eine großer Teil der vom Personalabbau bei Hoesch Schwerter Profile betroffenen Menschen wählt den Gang in die Personal-Entwicklungsgesellschaft (PEAG). Das ist die Tendenz, die Hubert Rosenthal von der IG Metall Hagen bislang ausmachen konnte.

von von Holger Bergmann

, 13.04.2010
Viele mussten sich noch nie bewerben

Hubert Rosenthal.

„Alle Hoeschianer, mit denen ich bislang gesprochen habe, wollen in die PEAG gehen“, soagt Rosenthal. Eine Entscheidung , die er voll unterstützen kann: „Das bringt wirklich was“, ist seine Meinung. In der PEAG sollen die betroffenen Mitarbeiter fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden. „Viele Kollegen, die vor 15 Jahren ihre Ausbildung gemacht, sind noch auf dem Stand von damals“, so Rosenthal. In der PEAG bekommen sie die Gelegenheit, sich zum Beispiel mit computergestützten Arbeitsplätzen vertraut zu machen.

Hilfsarbeiter können Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel einen Gabelstablerführerschein erwerben. Im Mittelpunkt der sechs bis zwölf Monate langen PEAG-Maßnahme steht allerdings Bewerbungstraining. „Die meisten Kollegen haben ihre Ausbildung hier gemacht und sind übernommen worden“, so Rosenthal. „Bewerben musste sich da niemand.“ Noch bis zum Freitag haben die Hoeschianer Gelegenheit, sich zu entscheiden. Wer sich gegen die PEAG entscheidet, erhält vermutlich bereits in der kommenden Woche seine Kündigung. Dagegen besteht eine Klagefrist von 21 Tagen.