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Darum war auf der Hörder Straße noch mehr Stau

Schwere Unfälle am Samstag und Sonntag in Schwerte

Zwei schwere Unfälle hat es am Samstagmittag und Sonntagmorgen in Schwerte gegeben. Erst gab es noch mehr Stau auf der Hörder Straße als normalerweise. Dann war ein offenbar betrunkener 19-Jähriger unterwegs.

Schwerte

, 29.04.2018
Darum war auf der Hörder Straße noch mehr Stau

An dieser Stelle (hier ein Archivbild) kam es am Samstag zu Unfall und Stau. © Foto: Manuela Schwerte

Unfall Nummer 1: Auf das Stau-Ende gerast

Es ist eine gefährliche Stelle – besonders für Auswärtige, die nicht wissen, dass sich der Verkehr am Tunnel kurz vor der Märkischen Straße häufig staut. So ging es nach Angaben der Polizei am Samstag um 10.30 Uhr auch einem 30-Jährigen aus Solingen. Er war auf der Hörder Straße stadteinwärts unterwegs und raste an dieser Stelle „mit voller Wucht auf das Stau-Ende“, so die Polizei.

Die unmittelbaren Folgen: Sein Auto und das Auto vor ihm hatten sich verkeilt und konnten anschließend nicht mehr weiterfahren. Ein 47-Jähriger aus Moers, der im Auto vor ihm saß, erlitt eine leichte Kopfverletzung. Auch das Auto vor den beiden, in dem ein 47-Jähriger aus Sprockhövel saß, wurde beschädigt. Den gesamten Schaden schätzte die Polizei vor Ort auf „mehrere tausend Euro“.

Die mittelbaren Folge: ein kleines Verkehrschaos. Erst musste die Hörder Straße gesperrt werden, sodass sich der Verkehr mehr und mehr staute. Später ging es nur einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Darum war auf der Hörder Straße noch mehr Stau

Am Kreisel Schützenstraße/Lohbachstraße kam es am Samstag zu einem Unfall. © Bernd Paulitschke

Unfall Nummer 2: Betrunken in den Kreisverkehr

Am frühen Sonntagmorgen gegen 2.30 Uhr hatte ein 19-Jähriger aus Schwerte einen Unfall im Kreisverkehr Schützenstraße/Lohbachstraße. „Ohne erkennbaren Grund“, so die Polizei, sei er mit dem Auto gegen die Randbebauung der Verkehrsinsel gefahren. Auch eine Achse des Autos war anschließend kaputt.

Was sich herausstellte: Der Schwerter hatte keinen Führerschein, aber eine ziemliche Fahne. Der Alkoholtest ergab, dass er mit einem Wert von mehr als 1,5 Promille absolut fahruntüchtig war. Der Mann musste zur Blutabnahme.

Ihn erwartet wegen der Trunkenheitsfahrt und des Fahrens ohne Führerschein wohl ein Gerichtsverfahren.

Den Sachschaden an Auto und Kreisverkehr schätzte die Polizei auf rund 5000 Euro.