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"Westhofen ist ziemlich sicher"

WESTHOFEN Walter Reintgen, der Leiter der Polizei Schwerte, hatte Überstunden gemacht und die für ganz Schwerte erhobene Kriminalstatistik für den Bereich Westhofen differenziert. Und die Antwort ist erfreulich. Sie lautet: "Westhofen ist ziemlich sicher."

von Von Holger Bergmann

, 17.10.2007
"Westhofen ist ziemlich sicher"

<p><em></em> "Wie sicher ist Westhofen?", fragte die Ortsunion Westhofen und bekam am Dienstagabend eine Antwort. Bergmann</p>

Bei einem Bürgerstammtisch im Haus Breer präsentierte er die Fakten. Von den 2850 Straftaten, die die Polizei bislang in diesem Jahr in Schwerte aufgezeichnet hat, wurden gerade einmal 180 in Westhofen begangen. In diesem Zeitraum gab es in Westhofen insgesamt nur drei Wohnungseinbrüche. "Solange wir nicht vergessen, dass sich auch hinter diesen drei Einbrüchen traumatisierte Opfer verbergen, ist die Zahl ein Anlass zur Freude", so Walter Reintgen.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen bereitet dem Polizeibeamten das Delikt der Sachbeschädigung: "In allen Bereichen verzeichnen wir schwerteweit zurückgehende Zahlen, nur die Sachbeschädigungen, vor allem an Autos nehmen zu." In Westhofen gab es insgesamt 44 Sachbeschädigungen, davon 15 an Autos.

Gute Nachrichten im Bereich der Verkehrssicherheit. Der Unfallbrennpunkt Wannebach/Westhellweg spielt nach dem Aufstellen von Schildern keine statistische Rolle mehr. Doch die Statistik kann so und so gelesen werden. Es gibt keinen Punkt mehr in Westhofen, an dem sich Unfälle häufen, aber die Reichshofstraße ist mit 42 Unfällen und 120 000 Euro Sachschaden eine gefährliche Straße. "Hier sind die häufigsten Unfallursachen zu geringes Abstandhalten und Vorfahrtsmissachtung", liest Reintgen aus der Statistik.

Unzufrieden

Trotz der für Westhofen sehr attraktiven Zahlen zeigten sich die anwesenden Einwohner nicht sehr zufrieden. Mehrere Besucher erzählten aus eigener Erfahrung, dass nach Anwählen des Notrufen manchmal bis zu einer halben Stunden vergehe, bis die Polizei komme. Doch eine Besserung der Personalsituation in der Polizeiwache Schwerte (wir berichteten) konnte Walter Reintgen nicht in Aussicht stellen.

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