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Wir kommen in Frieden

SCHWERTE „Wir haben aus einem soliden Apfelkuchen eine tolle Sahnetorte gemacht.“ Lothar Stilleke vom Schwerter Jobcenter ist begeistert von dem neuen Rezept für das zweite „LABorA“-Projekt.

von Von Nicole Jankowski

, 22.08.2007
Wir kommen in Frieden

Zur Sensibilisierung stand – neben Mathe und Englisch – auch schon Kneten auf dem Programm der Fördergruppe.

Seit dem 13. August kommen 15 junge Männer und Frauen in den Genuss der Maßnahme, die die ARGE gemeinsam mit dem Verein Signal, der VHS, dem Jobcenter, dem Jugendamt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge entwickelt hat. „Frieden“ führt das Projekt zur Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung für Jugendliche ohne Schulabschluss als Zusatz im Namen – für dieses Thema sollen die Jugendlichen während der 15-monatigen Weiterbildung sensibilisiert werden.

Eine Friedensplakette aus Knete

Jessica hat aus Knete eine Friedensplakette gebastelt, Claudia einen grünen Grabstein mit Friedenstaube. „Auf dem Friedhof findet jeder seinen letzten Frieden“, erklärt die 23-jährige ihr kleines Kunstwerk. Gemeinsam mit Regine Wittstock, die das Fach Arbeitslehre unterrichtet, haben sie die Symbolfiguren im Unterricht hergestellt. Heute basteln sie gemeinsam mit Künstlerin Martina Schulte Friedenslichter aus Ton.

Fotos und Film stellen Projekt vor

Diese könnten unter anderem bei der städtischen Veranstaltung zum Volkstrauertag ausgestellt werden, zu der Pressesprecher Carsten Morgenthal die Jugendlichen gestern einlud. Mit Fotos und einem Film soll das bundesweit einmalige Projekt der Schwerter Bevölkerung vorgestellt werden.

In Geisecke werden die Teilnahmer erstmals tätig

Abgelichtet hat das Team bereits die Kriegsgräberstätten in Schwerte. Auf DIN A4 ausgedruckt und laminiert hängen die Bilder im Klassenraum. Mitte September sollen die „LABorA“-Teilnehmer hier erstmals selber Hand anlegen. „In Geisecke werden wir sogar das Umfeld neu gestalten dürfen“, erzählt Gabi Rappe von Signal, die die Jugendlichen betreut. Ganz praktisch stehen jetzt aber erst einmal Mathe, Deutsch und Englisch auf dem Stundenplan. „Ich kann schon nach einer Woche bruchrechnen“, freut sich Claudia. 

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