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Sechs Verletzte nach Innenstadt-Unfall: illegales Rennen?

Essen. War der schwere Unfall am Samstag in Essen die Folge eines Autorennens? Ein Gutachter soll sich die Spuren genau ansehen. Vielleicht gibt es auch Videoaufnahmen.

Sechs Verletzte nach Innenstadt-Unfall: illegales Rennen?

Die Ampelanlage am Berliner Platz wird von Technikern erneuert. Foto: Roland Weihrauch

Nach dem schweren Verkehrsunfall in Essen, dem möglicherweise ein Autorennen vorausging, ist die Zahl der Verletzten auf sechs gestiegen. Neben einer Familie mit zwei Kindern und einem 21-Jährigen (alle aus Essen) wurde bei dem Unfall am Samstagabend auch ein 48-Jähriger aus Düsseldorf leicht verletzt, wie Polizeisprecher Lars Lindemann am Montag sagte. Die meisten seien mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. „Alle haben sehr, sehr großes Glück gehabt.“ Lebensbedrohlich verletzt worden sei niemand.

Bei dem Unfall hatte ein 22-Jähriger aus Gelsenkirchen in der Essener Innenstadt aus noch ungeklärter Ursache in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit dem Wagen eines ebenfalls 22-Jährigen aus Gelsenkirchen zusammengestoßen. Dieser riss beim Ausweichen einen Ampelmast um und fuhr mehrere dort wartende Fußgänger an.

Es seien bereits mehrere Zeugen vernommen worden, sagte der Sprecher. „Uns wurde teilweise gesagt, dass die Fahrzeuge augenscheinlich zu schnell unterwegs waren.“ Ein Gutachter werde sich nun das Spurenbild genau ansehen. „Wir gucken auch, ob Videoaufnahmen vorhanden sind.“ Gesucht werden sollen außerdem Zeugen, denen die beiden „PS-starken“ Autos schon vor dem Unfall „durch ungewöhnliche Fahrweise“ aufgefallen waren.

Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Bei der Vernehmung habe einer keine Angaben, der andere nur wenige Angaben gemacht, so der Sprecher weiter. Überprüft werde auch, ob die beiden sich kennen.

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