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Apfel könnte ein Fuß sein

Wieschhofschüler üben Busfahren mit RVM-Mitarbeitern

16.05.2007

Damit dies aber den vielen Fahrschülern nicht passiert, bietet der Regionalverkehr Münsterland (RVM) ein Training an. Für die Viertklässler der Wieschhofschule beginnt bald ein neuer Lebensabschnitt. Nach den Sommerferien wechseln sie zu weiterführenden Schulen, viele auch zu Gymnasien und Realschulen in Lüdinghausen oder Selm. Können die Mädchen und Jungen ihre Schule meist noch bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen, sind sie demnächst auf Schulbusse angewiesen. Und die Fahrt mit den Bussen will gelernt sein, sollen Schulbusunfälle vermieden werden. Der Regionalverkehr Münsterland (RVM) unterstützt die Wieschhofschule, stellte einen Bus und eine speziell ausgebildete Mitarbeiterin zur Verfügung. ?Wir sind froh über diese Unterstützung, denn die RVM-Mitarbeiter können die Kinder viel besser auf die Gefahren hinweisen?, so Lehrerin Stefanie Uwira. Und aus ihrer Klasse werden nach den Ferien viele Schüler zu Schulen in Nachbarstädte fahren. ?Zunächst muss natürlich auch etwas Theorie sein, doch dann geht es ab in den Bus,? so RVM-Mitarbeiterin Ira Middendorf. Doch bevor es soweit war, musste das vernünftige Einsteigen ohne Drängeln geübt werden. ?Wichtig ist, dass die Fahrgäste sich auch ordentlich vor dem Bus aufstellen?, erklärt Fahrer Franz Snella. Denn immer würde es passieren, dass die Fahrgäste schon in Richtung Bus strömen, wenn dieser noch nicht gehalten hat. Und was passieren kann, wenn ein Fuß unter ein Rad kommt, wurde den Mädchen und Jungen bei der genannten Fahrt über einen Apfel verdeutlicht. Wie wichtig es aber auch ist, sich im Bus vernünftig zu verhalten und auf den Sitzen zu bleiben, merkten die Kinder bei einer Vollbremsung. Franz Snella: ?Es kann immer wieder vorkommen, dass wir scharf bremsen müssen.? So sei es auch sehr wichtig, dass die Fahrgäste ordentlich auf den Plätzen sitzen. Die Viertklässler erfuhren nicht nur etwas über richtiges Benehmen während einer Fahrt, sondern lernten bei der Rundfahrt auch die Haltestellen an den Schulen der Nachbarstädte, wo sie bald ein- und aussteigen werden, kennen. Auch ein Stop auf dem RVM-Betriebshof in Selm durfte nicht fehlen. HTW

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