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Fliegende Leichtigkeit

SELM Vorher war es "nur" eine blass-blaue Säule mit einigen unschönen Kritzeleien. Nun ist sie allerdings mit zwei künstlerisch gestalteten Edelstahl-Skulpturen verkleidet. "Viel schöner", meinen die Kinder, und sagen "Danke".

01.12.2007
Fliegende Leichtigkeit

<p>Die Skulpturen erfreuen die Kinder und Leiterin Kornelia Braun-Buldermann, Elvira Schneider vom Elternrat, Metalltechniker Andreas Schneider und Betreuerin Sandra Bomholt (v.l.). Kohues</p>

Die Verschönerung des Eingangsbereichs am Kindergarten Mittendrin macht große Fortschritte. Hintergrund der Aktion ist eine Kooperation zwischen dem Kindergarten und dem Städtischen Gymnasium. Auf Vorschlag des Elternrates sollte der Eingangsbereich einladender gestaltet werden.

Kiga-Leiterin Kornelia Braun-Buldermann sah darin eine gute Möglichkeit der Vernetzung. "Im Hinblick auf die baldige Zertifizierung zum Familienzentrum wollen wir vermehrt mit anderen Einrichtungen wie den Grundschulen und den weiterführenden Schulen zusammenarbeiten."

Gesagt, getan: 17 Schüler des Kunst-Grundkurses der Jahrgangsstufe 12 des SGS machten sich an die Arbeit, entwarfen im Frühjahr dieses Jahres vier Skulptur-Modelle, die sich dem Baustil des modernen Kindergartens anpassten. Nach professioneller Beratung durch den Architekten Joachim Pries wurden die Vorschläge nochmals verfeinert.

Elternjury entschied sich für Modell

Eine Elternjury entschied sich schließlich für ein Modell der Schüler Verena Balke, Alice Holz, Corinna Breer, Katja Messing und Fabian Böcker. Es zeigt zwei Kinder in Lebensgröße. Das eine hält einen Luftballon in der Hand und droht wegzufliegen, das andere hält es deshalb fest. "Diese Skulptur transportiert eine gewisse Leichtigkeit, eine Unbeschwertheit, die gut zu unserer lebendigen Einrichtung passt", zeigte sich Braun-Buldermann angetan.

Andreas Schneider übernahm Umsetzung

Die Umsetzung des Modells übernahm Metalltechniker Andreas Schneider, der selbst einen Sohn im Kindergarten Mittendrin hat und dessen Frau Elvira sich im Elternrat engagiert. Schneider: "Wir haben uns für Edelstahl entschieden, weil es sehr langlebig ist und nicht rostet."

Jetzt muss nur noch entschieden werden, ob die Skulpturen ihre Edelstahl-Optik behalten oder noch farbig gestaltet werden sollen. In der nächsten Woche werden die fünf Schüler dazu noch die Eltern der Kindergartenkinder befragen. Eins aber steht bereits jetzt fest: "Bunter" wird der Eingangsbereich des Kindergarten Mittendrin in jedem Fall.

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