Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fragen der Familiengeschichte in San Francisco beantwortet

BORK Johannes Heitmann aus Bork ist bei der Firma Hella in Mexiko-City. Der junge Mann, über den die Ruhr Nachrichten regelmäßig berichten, begab sich nun auf die Suche nach Antworten auf offene Fragen seiner Familiengeschichte. Und fand diese in der Nähe von San Francisco.

von Von Theo Wolters

, 06.12.2007

„Durch glückliche Umstände hatte ich erneut die Gelegenheit nach San Francisco zu fliegen. Das Ziel der Reise war neben dem Genießen des Lebens in San Francisco, das Finden von Antworten zu meiner Familiengeschichte“, schreibt Johannes Heitmann. Herzlicher Empfang Sein Großonkel Antonius Heitmann, Bruder des Großvaters Josef Heitmann, der heute in Olfen lebt, hat nahe San Francisco bis 1963 als christlicher Pater an einer Schule in Berkeley gelehrt. „Berkeley liegt ca. 20 km von San Francisco entfernt und ist eine hübsche amerikanische Kleinstadt, die mich mit ihrem herbstlichen Flair an Deutschland erinnert hat.“ Schon bei einem ersten Besuch im Oktober war der Borker in Berkeley an der Saint Mary´s High School und hat dort nach Erinnerungen an seinen Großonkel Bruder Antonius gesucht. „Er ist in Duncan Mill vor über 40 Jahren bei einem Unfall gestorben. Ich wurde herzlich empfangen und habe vieles erfahren, was ich bisher nur vage aus den Erzählungen meines Vaters kannte.“ Reise sollte Licht ins Dunkel bringen Die zweite Reise sollte mehr Licht ins Dunkel bringen und dazu noch ein Treffen der ganz besonderen Art. „Ein paar Tage vor meinem Flug hatte ich bereits ein Treffen mit Bruder Kenneth vereinbart. Er war sehr hilfsbereit und ist mit mir in seinem V8-Lincoln bis nach Mont La Salle gefahren, der Grabesstätte meines Großonkels.“ Dieses Weingut liegt eingebettet in die Natur im Hinterland Kaliforniens und verfügt lediglich über eine schmale Zufahrtsstrasse. Weggefährten des Großonkels getroffen  „Dort habe ich einen Weggefährten meines Großonkels, den 77jährigen Bruder Armando getroffen. Er hat mir in exakten Details erzählt was damals wirklich passiert ist und was er in späteren Jahren über das Leben meines Großonkels als Pater auf den Philippinen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges herausgefunden hat.“ Johannes Heitmann war beeindruckt von der Ruhe und dem Frieden an diesem Ort. „Die Reise war ein voller Erfolg und ein Teil meiner Familiengeschichte erscheint mir nun weniger unklar.“ Sein Praktikum in Mexiko-City hat Johannes Heitmann nun beendet. In der nächsten Woche tritt der Borker eine mehrwöchige Reise durch Mittelamerika an. Dann beginnt sein Studium im Februar in Costa-Rica.

Lesen Sie jetzt