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Frisuren "mal ganz anders"

SELM Vor zweieinhalb Monaten hat Birgit Piter ein Gewerbe als mobile Friseurin in Selm angemeldet. Wenn die Kunden das „5 auf einen Streich“-Paket buchen, hat die Friseurmeisterin gleich eine nette Überraschung dabei.

von Von Matthias Münch

, 12.12.2007
Frisuren  "mal ganz anders"

Strähnchen-Party im Wohnzimmer: Friseurmeisterin Birgit Piter (l.) mit Kundin Ursula Köhler.

Wenn Friseurmeisterin Birgit Piter ins Haus kommt, ist Party angesagt. Zumindest dann, wenn die Kunden das „5 auf einen Streich“-Paket gebucht haben. Denn in diesem Fall bringt sie Sekt für die Damen oder Gerstensaft für die Herren mit.  Passend zu ihrem Nachnamen und frei nach dem Kinderbuchautor Heinrich Hoffmann heißt ihre Ein-Frau-Firma „Strubbel-Piter“.

Mobiles Waschbecken im Auto

„Meinen Salon fahre ich durch die Gegend“, sagt die Unternehmerin. „Alles was ein Friseurgeschäft im Laden hat, habe ich im Auto.“ Dazu gehört sogar ein mobiles Waschbecken, das auf die Badewanne gesetzt wird. Mit ihrer mobilen Dienstleistung frei Haus ist Birgit Piter offenbar in eine Marktlücke gestoßen. Denn die Geschäfte gingen von Anfang an gut. „Einige Kunden haben mich sogar schon mehrmals bestellt. Also müssen sie wohl zufrieden sein“, erklärt die Friseurmeisterin.

Ihr Angebot richtet sich an Gruppen oder Einzelpersonen, die selbst nicht mehr so mobil sind, wenig Zeit haben oder die lockere Atmosphäre in den eigenen vier Wänden schätzen: also zum Beispiel ältere oder behinderte Menschen oder Eltern, die aus ihre Kinder aufpassen müssen. „Genau so gehört aber auch die Chefin, die aus ihrer Firma nicht weg kann, zu meinen Kunden“, erklärt Birgit Piter. Oder gleich eine ganze Firmenbelegschaft, dann kommt die Friseurin eben in den Betrieb.

Färben und Tönen in gemütlicher Atmosphäre

Zu ihrem Programm gehört die ganze Palette ihres Berufes vom Färben und Tönen über Waschen und Schneiden bis zur Dauerwelle oder Hochsteckfrisur.

Im Haus der Familie Mickeleit in Selm gab es nicht nur fünf, sondern gleich acht Frisuren auf einen Streich: drei Frauen, ein Mann, drei Mädchen. Für Gastgeberin Stephanie Mickeleit sowie ihre beiden Freundinnen Ursula Köhler und Melanie Blum waren Strähnchen angesagt - blond, sand- und cognacfarben. Gemütlich ging‘s zu im Wohnzimmer an der Buddenbergstraße. Adventskerzen brannten. Ein Klavier lud zum Spielen ein. Die Kinder spielten im Nebenzimmer. Alles lief nach Strubbel-Piters Firmenmotto, das da lautet: „Mal ganz anders“

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