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Kolping Bork: "Familie ist der Grundstein"

BORK Schon zwei Tage vor dem 142. Todestag ihres Namensgebers waren die Mitglieder der Kolpingsfamilie im Pfarrheim zusammen gekommen. In Anzug und Krawatte saßen sie auf ihren Stühlen und erwarteten die Feier zum Adolph-Kopling-Gedenktag.

von Von Henning Nicolas

, 03.12.2007
Kolping Bork: "Familie ist der Grundstein"

Die Geehrten.

Vorsitzender Ewald Heying eröffnete die Veranstaltung und übergab dann das Wort an Pastor Sicker, der extra ins Pfarrheim gekommen war, um eine Heilige Messe zu Ehren Kolpings zu halten. Die Ehrungen der Jubilare nahm dann nicht der 1.Vorsitzende, sondern sein Stellvertreter Bernhard Schomaker, vor. Das hatte einen simplen Grund: Ewald Heying war einer der Jubilare für 50-jährige Mitgliedschaft und wollte sich "nicht selbst gratulieren".

Mitglieder geehrt

Ebenfalls ein halbes Jahrhundert der Mitgliedschaft haben die Kolpingsbrüder Hans Schäfer, Rudolf Kleibold und Heinz Knappmann erreicht. Sogar ein Jahrzehnt länger dabei sind mittlerweile Josef Stucht, Fritz Weber und Ewald Bietmann. Beachtenswert, wenn auch etwas kürzer, ist die Dauer des Engagements von Paul Konnegen. Auf seiner Urkunde prangert die 25 für ein Vierteljahrhundert der Angehörigkeit.

Neues Mitglied

Da möchte Giesela Knappmann noch hinkommen. "In Zeiten, in denen es schwer ist, neue Mitglieder zu bekommen" freute sich Ewald Heying ganz besonders, die neue Kolpingsschwester im Ortsverein Bork begrüßen zu dürfen. Im Anschluss erhielt die Stellvertretende Diözesanvorsitzende Barbara Domhöfer das Wort, die in ihrem Vortrag "Miteinander-Generationen unserer Zeit" auf die veränderten Lebenssituationen deutscher Familien einging. Außerdem zog sie Vergleiche mit anderen EU-Ländern wie z.B. Dänemark. Große Aufmerksamkeit schenkte sie vor allem den Kindern. "Ich halte es für bedenklich, dass immer mehr Kinder in unehelichen Familien, bzw. nur von einem Elternteil aufgezogen werden", stellt Domhöfer klar. Außerdem forderte sie die Kolpingsgruppe auf, sich weiterhin für die Eheschließung und Familienbildung einzusetzen, schließlich sei, wie Adolph Kolping bereits sagte, "die Familie der Grundbaustein unserer Gesellschaft".

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