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Lösung im Schulstreit möglich

SELM In die Selmer Schuldebatte kommt Bewegung. Damit könnte sich nicht nur der Streit um die formalen Fragen erledigen, sondern sogar das Bürgerbegehren selbst. Denn aus den Reihen der Politik ist ein Kompromissvorschlag an die Bürgerinitiative herangetragen worden.

31.08.2007

Danach sollten die Schüler der Lutherschule ein Jahr länger als bisher vorgesehen an der Schule bleiben. Sie müssten nicht an die Overbergschule umziehen. Eine Auflösung der Klassen und Vermischung der Lutherschüler mit denen der Overbergschule wäre vermieden. Damit käme man Sorgen der Eltern entgegen. Ein wichtiges Ziel der Bürgerinitiative wäre erreicht.

Andere Forderunge nicht erfüllt

Allerdings würden die anderen Forderungen des Bürger zum Erhalt der Lutherschule, des Schulstandortes in Hassel und der Selbstständigkeit der Schule in Cappenberg nicht erfüllt. Deshalb ist noch nicht klar, ob die Bürgerinitiative auf den Kompromiss eingeht. "Wir werden darüber am Anfang der Woche beraten", teilte BI-Sprecher Dr. Dirk Berendes gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Politik ist positive gestimmt

Die Politik steht der Entwicklung positiv gegenüber. Die Fraktionsvorsitzenden Dieter Kleinwächter (CDU), Mario Löhr (SPD) und Maria Lipke (UWG) hoffen, dass es zu einer Lösung kommt. Maria Lipke fordert aber "einen Kompromiss, der diesen Namen auch verdient", also mehr als nur den bisher genannten Vorschlag zur Lutherschule.

Widerspruch zurückziehen

Ein Kompromiss könnte auf folgendem Weg erreicht werden: Die drei Sprecher des Bürgerbegehrens Dr. Susan Grotefels, Sonja Paßmann und Dr. Dirk Berendes schließen eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit den Fraktionsvorsitzenden des Rates. Daraufhin würde die Bürgerinitiative ihren Widerspruch gegen den Ratsbeschluss vom 14. Juni, der das Bürgerbegehren wegen eines angeblich unzureichenden Kostendeckungsvorschlages für unzulässig erklärt hatte, zurückziehen. Der Rat müsste seinerseits seinen Schulbeschluss vom 29. März 2007 im Sinne des Kompromisses revidieren.

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