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Loriot und der Klassenfeind

SELM Wer kennt ihn nicht den Loriot-Sketch? Der Mann möchte einfach einmal nichts tun, was seine Frau jedoch nicht verstehen kann und ihn immer wieder mit neuen Vorschlägen bombardiert.

von Von Antje Pflips

, 28.10.2007

In Szene gesetzt wurde er von Patrick Ressemann und Kathrin Exner beim Kleinkunstabend der Gymnasiasten im Forum des Gymnasiums Selm. Nur wenig Requisite bedurfte dieser und auch andere Szenen. Tisch, Stuhl, eine Tür - das reichte. Das Publikum lachte sich krumm und war begeistert.

Zu zweit, mit mehreren, oder ganz allein standen die Schauspieler auf der Bühne. Ihre Monologe spielten Linda Content (heilige Johanna) oder Fabian Hillmeister (Klassenfeind) überzeugend und mit viel Einfühlungsvermögen. Gelungen auch die Szene "Romantik". Wie in einer früheren Waschmittelwerbung war "das Gewissen" beider Akteure sicht- und auch hörbar und verriet die eigentlichen Gedanken, die vom Handeln sehr abwichen.

Zwischenbilanz

Weiterhin wurden Gedichte von Wieland, Heine, Goethe und anderen vorgetragen. Unter der Leitung von Thomas Leitheiser zeigte der Literaturkurs der 12. Jahrgangsstufe sein Können und eine "Zwischenbilanz der ersten Monate". "Hier können die Schüler für einen größeren Auftritt Erfahrungen sammeln", so der Fachlehrer. Denn dieser Kleinkunstabend ist nur eine Vorstufe zum großen Auftritt, der zum Ende des Schuljahres stattfinden soll. Es wird höchstwahrscheinlich ein Stück von Shakespeare sein, verriet Leitheiser. Viele Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12, 10 und 11 wollten sehen, wie sich ihre Mitschüler bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt "schlagen". Der Literaturkurs hat 26 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Abend entweder auf oder hinter der Bühne eingesetzt waren. Es wurde also nicht nur die Bühnenpräsenz, sondern auch die richtige Akustik, die Beleuchtung und die schnelle Bühnendekoration geübt.

Den äußeren Rahmen für alle Aufführungen bildeten Dana Kaldeuer und Benedikt Stockmann, die vor einem imaginären Bildschirm sitzen und durch die Programme schalten. "Schalt doch mal um", ergab dann wieder neue Szenen. Durch das Programm führten Kathrin Exner und Patrick Ressemann.

 

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