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Makronen zum Lesewettbewerb

SELM Könnte die eigene Lehrerin eine gefährliche Hexe sein? Täuscht sie ihre Schüler gerade jetzt? In diesem Moment, als sie diese Hexengeschichte von Roald Dahl vorliest?

07.12.2007

Kirsten Wever lässt offen, ob sie Kinder böse verzaubern kann. Aber ihr Ziel hat die 2. Konrektorin der Selmer Otto-Hahn-Realschule erreicht. Die Kinder schmunzeln und sich nicht mehr so aufgeregt.

Genau genommen sind es ein Junge und vier Mädchen, denen die Deutschlehrerin ihre Nervosität nehmen möchte. Denn sie sind die Klassensieger beim Lesewettbewerb des sechsten Jahrgangs und treten gleich zum großen Finale an. Die Schüler im Publikum sind sowieso nicht nervös - nur gespannt, wie sich die Vorleser schlagen.

Jury in den Startlöchern

        In den Startlöchern sitzt auch die Jury, die Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis bewerten soll. Dazu gehören Realschulrektor Dr. Rainer Fiesel, Lehrerin Heidi Edel als Leiterin der Schülerbücherei, Jasmin Simon von der Stadtbücherei, Annemarie Hols von der Volksbank, Buchhändler Wolfgang Möller, Ruhr-Nachrichten-Redakteur Matthias Münch und Marvin Holthey aus der Klasse 7a, der den Wettbewerb vor einem Jahr gewann.

Schon geht‘s los in der Reihenfolge der Klassensieger von 6 a bis 6 e. Als erste liest Anna Klingler aus dem Buch „Die wilden Hühner“. Alexander Wiediker begibt sich auf die literarische „Jagd nach dem schwarzen Diamanten“. Celin Thiel taucht in die Abenteuer der „Drachenkämpferin“ ein. Nadine Glatzel lässt ihre Zuhörer an „Emilys Geheimnis“ teilhaben. Schließlich liest Sylvia Rochfalski aus Enid Blytons „Dolly die Klassensprecherin“.

Notizen für die Homepage

Die Köpfe der Juroren rauchen: Wer liest flüssig, wer betont gut? Wer kommt ins Stocken? Sucht jemand Blickkontakt zum Publikum? Viel Applaus bekommen alle. Dann ist Pause. Zwischendurch wundert sich der Zeitungsredakteur, warum noch zwei ältere Schülerinnen fleißig mitschreiben. Wie sich heraus stellt, sind es Laura Kwasny und Zeinab Kassem aus der Klasse 8 a. Sie berichten auf der Homepage der Realschule über den Lesewettbewerb.

Als alle denken, die Pause sei zu Ende, da kommt die große Überraschung. Die Tür geht auf und herein spaziert eine Gruppe aus dem Hauswirtschaftskurs des zehnten Jahrgangs mit Kakao, Sahne, duftenden Makronen und selbst gemachten Schoko-Crossies. Schüler, Lehrer und Jury lassen sich nicht lange bitten, bevor der zweite Teil des Wettkampfes folgt.

Kuchen für die Siegerin Celin Thiel

Nun lesen die Kinder einen Text, den sie nicht vorbereitet haben. Aber das Buch kennen sie schon seit einer halben Stunde. Es ist Roald Dahls Hexengeschichte. Hier zeigen sich andere Stärken und Schwächen der Vorleser als im ersten Durchgang. Am Ende haben die Preisrichter die Qual des Wahl. Es ist ein knappes Rennen, bei dem Celin knapp vor Alexander und Sylvia landet. Alle fünf Finalisten dürfen sich ein Buch aussuchen, von der Volksbank gesponsert. Den drei Besten überreicht Rektor Fiesel Urkunden. Celin bekommt außerdem einen Kuchen, die beiden anderen einen Stutenkerl. Sylvia beißt sofort hinein.

    

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