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Schüler bauen kleine Rennwagen

Ludgerischule

SELM Die Autos, die am Freitag durch die Ludgerischule flitzen, sind ein wenig kleiner als die Rennwagen von Vettel und Schumi. Sie haben ein paar Watt im Tank und fahren zwei bis vier Stundenkilometer. Aber sie haben haben einen unschätzbaren Vorteil gegenüber den Formel 1-Boliden: Alle Autos sind Marke Eigenbau der Klasse 4c der Selmer Ludgerischule.

von Von Matthias Münch

, 16.04.2010
Schüler bauen kleine Rennwagen

Tim (l.) uind Joachim beim Löten von Kabelverbindungen.

Das war ein Sägen und Schrauben, Schmirgeln und Kleben, Messen und Prüfen seit Mittwoch im Keller der Grundschule. Nun ist Freitag. Hanna und Chiara, Kelvin und Moritz und die anderen Kinder der 4c letzte Hand an ihre schuhgroßen Fahrzeuge.

Jana poliert die Frontpartie des Flitzers, damit er schön windschnittig ist. Kim und Julia testen die Motoren ihrer Wagen am Trafo. Nachher werden die Batterien eingesetzt und das kleine Elektrotriebwerk schnurrt mit drei Volt los. Möglich wurde dieses außergewöhnliche Technikprojekt an der Grundschule, als Birgitta Biesenbach, Klassenlehrerin der 4c, vor einigen Wochen von dem Angebot hörte. „Ich war sofort begeistert davon“, sagt sie und hat dann alles Notwendige in die Wege geleitet. Am Mittwoch in dieser Woche war es dann soweit. Matthias Geukes, Techniklehrer an der Hauptschule Kamen, und Ewald Eckers, Rektor der Hauptschule Lünen-Wethmar, kamen mit zahlreichen Kisten, Koffern und Taschen in die Ludgerischule. Im Gepäck hatten sie Holz, Getriebe, Werkzeug und jede Menge anderes Material, das die Grundschüler zum Bau eines kleinen Fahrzeuges brauchten.

In den nächsten drei Tagen führten sie hier das Projekt „Räderfahrzeug“ durch. Dabei entstanden tolle Gefährte aus Holz - ausgestattet mit Gummireifen, Getriebe und Elektromotor. Neben der praktischen Arbeit bekamen die Mädchen und Jungen - ganz nebenbei - noch einen Einblick in die Getriebelehre und den Aufbau eines Stromkreises.