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SelBar-Team froh über neuen Standort

SELM Nachdem der Rat sich mehrheitlich für den Keller in der Burg Botzlar als neues Domizil für die SelBar entschieden hat, kann nun geplant werden. Die erste Ortsbesichtigung gab es am Freitagnachmittag.

von Von Theo Wolters

, 19.01.2008

"Schön, dass wir ein neues Domizil haben und nun mit der Arbeit beginnen können." Andrej Focht vom Team der SelBar schaute sich gestern bereits gemeinsam mit der Beigeordneten Sylvia Engemann, FoKuS-Vorstand Michael Reckers, Fördervereinsvorsitzendem Christoph Krevert und Jugendpfleger Benedikt Dorth in den neuen Räumen um. 

"Wir möchten möglichst den Betrieb der SelBar ohne große Unterbrechung fortsetzen", so Sylvia Engemann. Dem kann sich Andrej Focht nur anschließen. "Wir wussten in den letzten Wochen nicht, wie es weitergehen kann. Nun haben wir Klarheit und auch eine längerfristige Perspektive." Er sei sich sicher, man werde nun die Ärmel hochkrempeln.

Spender gesucht

Verändert werden muss schon einiges im Burgkeller. Klar ist aber auch, dass am Boden, den Wänden und Decken nichts verändert werden darf, steht die gesamte Burg doch unter Denkmalschutz. "Ich denke aber, dass man mit Möbeln etc. eine tolle Atmosphäre erreichen kann." Denn auch bei der jetzigen SelBar hätten die Jugendlichen viel Kreativität gezeigt", so Benedikt Dorth. Er betonte, dass er immer für den Standort Burgkeller gewesen sei "Bereits vor zwei Jahren habe ich den Keller ins Gespräch gebracht." Entschieden weist Dorth so Äußerungen während der Ratssitzung zurück, er würde den Burgkeller nicht befürworten.

Klar ist allen, dass es nun einiges zu tun gibt. So ist die jetzige Theke für den Betrieb eines Jugendcafes nicht besonders geeignet. Auch die dunklen Eichenmöbel sind nicht im Interesse der jungen Bürger. Und da es keinen finanziellen Zuschuss von der Stadt geben kann, wie Beigeordnete Sylvia Engemann betonte, müsse man mit geringen Finanzmitteln auskommen. Lediglich das Konto des Fördervereins stehe zur Verfügung. Doch gut gefüllt ist dies nicht. Deswegen hoffen die Jugendlichen auch auf Spenden aus der Bevölkerung oder von Unternehmen, wie sie es bereits für den jetzigen Standort an der Friedenskirche gegeben hat.

Eingang an der Burgseite

Die neue SelBar wird aus zwei Räumen bestehen. Der Eingang ist an der Burgseite gelegen. Ein Schild soll natürlich auf die SelBar hinweisen. Wo es sein wird, muss aber noch entschieden werden. Denn an den Burgmauern kann es wohl nicht befestigt werden. "Es müssen noch einige Dinge geklärt werden. Doch wichtig ist, dass das Projekt SelBar gesichert ist", so Sylvia Engemann.

Die Ratsmitglieder müssen nun bald auf ihren Burgkeller nach den Ratssitzungen verzichten. Aber was spricht dagegen, wenn die Ratsmitglieder nach ihren Sitzungen die SelBar besuchen?

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