Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SelBar soll Kulttreff werden

SELM Das Jugendcafe SelBar muss seine bisherigen Räume in der Selmer Altstadt aufgeben, weil der Mietvertrag ausläuft (wir berichteten). Mit Hilfe der Stadt haben die Jugendlichen ein neues Domizil im Keller der Burg Botzlar gefunden. Über die Zukunft des Jugendcafes sprach Matthias Münch mit Sophia Zientz vom SelBar-Team.

11.03.2008

Sophia, wie und wann geht es weiter mit der SelBar?

Sophia: Am Freitag (14. März) steigt die Abschiedsparty in den alten Räumen. Als Live-Act treten "Anna and Friends" aus Lüdinghausen auf. Danach ist das Jugendcafe für kurze Zeit geschlossen. In den Osterferien richten wir die neue SelBar in der Burg ein. Je nachdem wie weit wir damit kommen, ist am 4. oder 11. April Neueröffnung, ebenfalls mit einer großen Party. Bei der Kneipennacht am 12. April sind wir auch schon voll dabei.

Ihr musstet einiges vom alten Inventar verkaufen. Wie soll die neue SelBar aussehen?

Sophia: Wir wollen die eigene Atmosphäre des Burgkellers mit seinen Säulen und Wölbungen unterstreichen. Wahrscheinlich werden die Wände cremefarben und die Möbel stilvoll dunkel. Es soll ein richtiger Kulttreff werden. Statt der Beamer-Leinwand möchten wir große Bildschirme aufhängen. Außerdem haben wir noch jede Menge andere Ideen.

Wir wird das Jugendcafe in der Burg künftig heißen?

Sophia: Das steht noch nicht endgültig fest. Aber der Namen SelBar wird auf jeden Fall darin vorkommen.

Wie ist die Reaktion eurer Besucher auf die Umzugspläne?

Sophia: Alle sind froh, dass wir demnächst länger öffnen können. Bisher war das nur bis 22 Uhr möglich. In der Burg können wir bis nach Mitternacht öffnen. Am Wochenende werden wir das auch tun. In der Woche wird es nicht ganz so lange werden, weil die meisten Gäste am nächsten Morgen in die Schule oder früh zur Arbeit gehen müssen. Außerdem haben wir schon viele Angebote von Leuten bekommen, die beim Umzug helfen wollen. Von allen Seiten kommen klare Signale: Es lohnt sich, weiter zu machen.

Wie alt sind eure Besucher?

Sophia: Die meisten zwischen 14 und 21. Teilweise kommen aber auch jüngere und ältere.

Welche Wünsche habt ihr für die Zukunft?

Sophia: Wir wünschen uns, dass wir nun langfristig in den neuen Räumen bleiben können. Dafür feilen wir auch an einem neuen Konzept. Das beinhaltet unter anderem mindestens eine Party pro Monat und weitere Aktionen zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Fußball-EM oder Karneval.

Braucht ihr noch Spenden für die Neueinrichtung?

Sophia: Geschirr oder Möbel haben wir genug. Kleine Geldspenden können wir natürlich gebrauchen, etwa für die Eckbänke, die wir mit Leder beziehen möchten. Man kann uns auch durch einen Beitritt zu unserem Förderverein unterstützen. Und auch neue Helfer im Team sind immer willkommen.

 

Lesen Sie jetzt