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Selm spart 273.041 Euro Kreisumlage ein

Haushalt

Der Kreis will durch einen Nachtragshaushalt die allgemeine Kreisumlage für das laufende Jahr senken und die Städte und Gemeinden damit um insgesamt rund 4,5 Millionen Euro entlasten. Konkret heißt das: die Stadt Selm muss 273.041 Euro weniger an Allgemeiner Kreisumlage zahlen.

SELM / KREIS UNNA

02.11.2011
Selm spart 273.041 Euro Kreisumlage ein

Hintergrund: Der gerade vorgelegte dritte Budgetbericht zum Stichtag 30. September prognostiziert für das Jahresergebnis einen Überschuss und lässt damit den Spielraum für eine Senkung der allgemeinen Kreisumlage. Die Senkung der allgemeinen Kreisumlage auf 49,66 Prozentpunkte werde durch eine Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung 2011 möglich, teilt der Kreis mit. Die Nachtragssatzung wird von Kreisdirektor und Kämmerer Rainer Stratmann am 15. November zeitgleich mit dem Entwurf des Haushaltsplans für 2012 eingebracht und soll mit dem Etat für das kommende Jahr auch am 20. Dezember vom Kreistag verabschiedet werden.

„Die Senkung der Kreisumlagen wird noch für dieses Jahr kassenwirksam. Das entlastet die Städte und Gemeinden und schlägt sich positiv in ihren Jahresrechnungen nieder“, erläutert Kreisdirektor und Kämmerer Stratmann die Bedeutung der Umlagesenkung per Nachtragshaushalt.Bis zum Jahresende begnügt sich der Kreis nicht mit einer weiterhin verantwortungsvollen Haushaltsführung; er tritt entschlossen auf die Ausgabenbremse: Der Verwaltungsvorstand mit Landrat Michael Makiolla und Kreisdirektor und Kämmerer Rainer Stratmann an der Spitze hat für die gesamte Kreisverwaltung ab sofort eine restriktive Haushaltsführung in Form einer zusätzlichen Mittelbindung bei den „Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen“ angeordnet.

Neben den durch andere Sachverhalte eingetretenen Verbesserungen im Kreishaushalt soll damit sichergestellt werden, dass das Volumen im Umfang von 1,0 Hebesatzpunkten auch tatsächlich erreicht werden kann. Kreisdirektor und Kämmerer Rainer Stratmann gibt auch einen ersten Ausblick auf 2012: „Das vom Land verabschiedete Gemeindefinanzierungsgesetz entlastet Städte, Gemeinden und auch den Kreis selbst. Wir arbeiten alle Verbesserungen in den Haushaltsplanentwurf der Verwaltung ein und bleiben damit unserer Linie treu, Entlastungen an die Städte und Gemeinden weiterzugeben.“

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