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Sie verliebten sich bei den Bartling-Werken

Irmgard und Karl Rotte feiern Goldhochzeit

19.05.2007

Bork Das nennt man eine große Familie: Drei Söhnen und zwei Töchtern haben Irmgard und Karl Rotte das Leben geschenkt. 14 Enkelkinder haben sie ins Herz geschlossen. Und ein Urenkelsohn hat sich auch schon dazu gesellt. Heute (21.) feiern Karl und Irmgard Rotte ihre Goldene Hochzeit. Die Jubilarin wurde 1934 in der Grafschaft Glatz in Schlesien geboren. 1946 wurde die damals Zwölfjährige mit ihrer Familie vertrieben und fand zunächst in Vinnum eine neue Heimat. Hier beendete sie die Schule, arbeitete danach in einem Haushalt in Cappenberg und von 1950 bis 1957 bei den Bartling-Werken in Bork. Karl Rotte kam 1932 in Bork zur Welt. Nach der Schule absolvierte er von 1947 bis 1950 eine Schuhmacher-Lehre, fand aber danach im Handwerk keine Arbeit und fing deshalb auch bei der Firma Bartling an in der Pappe-Produktion. Sieben Jahre blieb er dort und wechselte dann zum Straßenunterhaltungsdienst beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Dort war er bis zu seiner Pensionierung 1995 tätig. Die Wege von Karl und Irmgard Rotte kreuzten sich bei den Bartling-Werken im Jahr 1953. Am 21. Mai 1957 heirateten sie schließlich standesamtlich in Bork. Eine Woche später läuteten für sie die Hochzeitsglocken in der St. Marien-Kirche in Vinnum. Die frisch Vermählten zogen ins neue Haus am Nierfeld in Bork ein, das sie im Jahr zuvor gebaut hatten. Die Hochzeit wurde schon in den eigenen vier Wänden gefeiert. Vielfältig sind die Hobbys und gesellschaftlichen Aktivitäten der heutigen Jubilare. Beide wandern gerne und haben schon manche schöne Fahrradtour unternommen. 32 Mal hat Karl Rotte das Sportabzeichen in Gold abgelegt. Seit 55 Jahren ist er bei den Borker Schützen aktiv, außerdem bei der KAB St. Stephanus und im Heimatverein. Irmgard Rotte singt seit 35 Jahren im Kirchenchor, hat 30 Jahre lang die Sternsinger begleitet und ist noch immer aktives Mitglied in der katholischen Frauengemeinschaft St. Stephanus. mam

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