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Stadt will altes Gebäude an der Rettungswache abreißen

Altes Spritzenhaus am Amtshaus in Bork

Das alte Spritzenhaus neben dem Amtshaus in Bork soll abgerissen werden. Die Stadtverwaltung möchte, dass dort stattdessen neue Parkplätze entstehen. Auch nebenan wird bald gebaut werden.

Bork

, 03.03.2018
Stadt will altes Gebäude an der Rettungswache abreißen

Das Spritzenhaus zwischen Amtshaus und neuer Feuerwehr. © Foto: Sylvia vom Hofe

Es ist zehn mal zehn Meter groß, drei Stockwerke hoch und steht im Schatten des Amtshauses. Bald könnte es ganz verschwunden sein: das alte Spritzenhaus. „Wir wollen es abreißen“, sagt Bürgermeister Mario Löhr. Es soll Platz machen für zusätzliche Parkplätze.

90 Jahre wechselvolle Geschichte

Eine fast 90-jährige, wechselvolle Geschichte würde damit enden. Im Sommer 1930 hatte die Feuerwehr den damaligen Neubau in Betrieb genommen. Der Löschzug Bork war damals gerade einmal 19 Jahre alt. Zuvor war die Brandbekämpfung Gemeinschaftsaufgabe. Die Zeiten, als sich die beiden großen Holztore regelmäßig öffneten, damit die Aktiven in den Einsatzautos zum Löschen, Retten und Bergen fahren konnten, sind heute lange vorbei.

Am 18. Juni 1982 hatte die Stadt Selm der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Gerätehaus übergeben: größer (mit sechs Rolltoren) und moderner als das alte. Seit 2012 ist in dem Flachdachgebäude auch die Rettungswache untergebracht. Auf dem Gelände zwischen Amtshaus und Rettungswache soll in den nächsten Monaten nicht nur der Abbruchbagger anrollen.

Neue Rettungswache geplant

Es gibt auch eine große Neubaumaßnahme. Wie bereits berichtet, entsteht auf dem bisherigen Osterfeuerplatz rechts neben dem aktuellen Gerätehaus eine neue Rettungswache. Der Bauverein zu Lünen will sie bis Anfang 2019 errichten: Platz für einen zweiten Rettungswagen mitsamt Personal, damit die Lebensretter künftig noch schneller bei den Patienten sein können. In diesem Neubau will auch die Stadt etwa 60 Quadratmeter nutzen: „Um die Fundsachen unterzubringen“, so Löhr.

Das alte Spritzenhaus diente bis Ende 2017 als Flüchtlingsunterkunft. Vor etwa genau einem Jahr war es dort zu einer Brandstiftung gekommen. Die benachbarte Feuerwehr konnte ihr einstiges Domizil allerdings schnell löschen, sodass der Schaden klein blieb.

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