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Weihnachtsmarkt: Besucher strömen auf den Schlossberg

CAPPENBERG Die beiden Lamas im Wildpark machten lange Hälse und große Augen. Einen solchen Pilgerstrom von Menschen hatten sie schon lange nicht mehr den Schlossberg hinaufziehen sehen wie an diesem Wochenende. Der Magnet hieß Weihnachtsmarkt im Schlosspark.

von Von Günther Goldstein

, 17.12.2007
Weihnachtsmarkt: Besucher strömen auf den Schlossberg

Im Trichter der Tuba spiegeln sich die Torhauser am Eingang zum Weihnachtsmarkt.

Und dieses vierte vorweihnachtliche Stelldichein im Park des Cappenberger Schlosses übertraf seine Vorgänger nicht nur beim Wetter: Eine sehenswerte Zusammenstellung von Attraktionen, Aktionen, Leckereien und feinstem Kunsthandwerk lockte einige Tausend Menschen aus einem großem Umkreis. Der Bereich um die Schlossanlage war fest in der Hand der Besucher, wer zu späterer Stunde noch einen Parkplatz suchte, musste weite Wege in Kauf nehmen. Nach einem gemächlichen Start am Samstagmorgen wurde es am Nachmittag zusehends voller. Erstes „Opfer“ des Ansturms war das Wildschwein am Spieß, das zur Anstoßzeit der Bundesliga nur noch aus Gerippe bestand. Ein paar Meter weiter war dann meist für die Eltern mit Kindern Endstation. Dort lud die gewaltige Buche ein zum Baumklettern, und das wurde unter fachkundiger Leitung von den Kindern rege genutzt – wenn die nicht gerade von den Greifvögeln von Falkner Joachim Müller abgelenkt wurden.

Von weit angereist

Händler und Kunsthandwerker waren zum Teil von weither angereist, um an diesem Weihnachtsmarkt teilzunehmen. Den weitesten Weg hatten sizilianische Seifen und Düfte zurückgelegt, sie kamen aus Florenz. Hungern und Frieren musste in Cappenberg auch niemand. Es gab Süßigkeiten, Holzofenbrot, geräucherten Fisch, Reibekuchen, Waffeln, Biokäse, Thüringer Bratwurst und Dresdner Christstollen, dazu am Samstag die Wildsau und am Sonntag einen ganzen Hirschen vom Spieß. Als Getränke wurden Weine aus Lorch, Glühwein, Punsch und die Cappenberger Tröpfchen aus dem Hause Kreutzkamp angeboten.

Musik unterm Tannebaum

Großen Anklang fanden auch die beiden Aufführungen des Schattentheaters, die Musik der Bläserklasse der Lüner Musikschule und die Beiträge des großen Billerbecker Jagdhorn-Bläserchors vor dem Schloss und in der Stiftskirche. Ein Weihnachtsmann mischte sich auch unter die Gäste und verwirrte so manchen durch seine gute Detailkenntnis. 

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