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45-Jähriger soll Jungen Jahre lang missbraucht haben

Sexualstraftäter gefasst, Suche nach Millionen-Ring, Unfall auf der A45

NRW Der gesuchte Sexualstraftäter, der zwei kleine Jungen jahrelang missbraucht und dabei gefilmt haben soll, ist gefasst. Ein schwerer Lkw-Unfall auf der A45, die Suche nach einem Zwei-Millionen-Dollar-Ring in einem Nachtclub, ein kurioser Fahrrad-Unfall mit schweren Folgen: Hier ist das Morgen Update.

Das Wetter:

Der Tag beginnt mit lockeren Wolken, die gegen Mittag immer mehr werden. Und am Nachmittag bringen sie auch noch vereinzelt Regen. Immerhin bleiben die Temperaturen bei acht bis 11 Grad.

Der Verkehr

Wegen eines Lkw-Unfalls bei Siegen war die Autobahn 45 in Fahrtrichtung Dortmund die ganze Nacht zu Dienstag gesperrt. Inzwischen ist ein Fahrstreifen wieder frei. Am Montagabend war der Reifen des Lastwagens kurz hinter Siegen geplatzt. Der mit einer Chemikalie beladene Tanklastzug schlingerte und kippte quer über die Fahrbahn. Der 30 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung des Lasters dauerte die gesamte Nacht. Entgegen erster Annahmen war aber die geladene Flüssigkeit kein Gefahrgut, sondern ein flüssiger Grundstoff für Farben oder Diesel. 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Nach der Veröffentlichung von Fahndungsfotos eines mutmaßlichen Sexualstraftäters ist der Tatverdächtige in der Nacht festgenommen worden. Laut bild.de zufolge soll es sich um einen 45-jährigen Taxifahrer handeln. Er soll drei Jahre lang mehrfach zwei Jugen missbraucht haben. Am Montagabend hatte die Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt, dass eine „heiße Spur“ nach Viersen führe. Die grausigen Taten an den etwa sieben und zehn Jahre alten Jungen filmte er und stellte die Aufnahmen ins Darknet. Den Behörden liegen mehr als 3800 Bild- und Videodateien vor, die den Missbrauch in einer Dachgeschosswohnung zeigen.

  • Immer mehr ältere Menschen in NRW werden von Betrügern abgezockt. Die Zahl der Opfer, die sich bei der Polizei gemeldet haben, hat sich nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) von 2016 auf 2017 mehr als verdoppelt: Die Zahl stieg um 124 Prozent auf rund 11.700 Einzelfälle - bei einer hohen vermuteten Dunkelziffer. Die Täter schröpften ihre Opfer allein 2017 um gut 15 Millionen Euro. (2016: knapp acht Millionen Euro). In den meisten Fällen gingen die Opfer dem Enkeltrick oder falschen Polizisten auf den Leim. Die höchste bekanntgewordene Beute landesweit lag laut LKA bei 500.000 Euro im vergangenen Jahr. In der Aachener Region erbeutete ein Täter mit dem Enkeltrick 300.000 Euro.

SCHWERTE Betrüger überlegen sich immer raffiniertere Tricks, mit denen sie vor allem Senioren übers Ohr hauen können. Besonders gefährdet sind Menschen mit altmodisch klingenden Namen. Die werden oft am Telefon zum Opfer. In Schwerte häufen sich die Fälle.mehr...

  • Paris Hilton kann ihr Glück kaum fassen: „Ich habe unglaubliches Karma!“, jubelte das US-Glamourgirl am Montagabend auf Twitter. „Ich habe so viel Glück“, setzte die 37-Jährige in einem weiteren Tweet hinterher. Der Grund: Hilton hatte beim Tanzen in einem Nachtclub von Miami ihren Verlobungsring verloren. Experten schätzen seinen Wert auf zwei Millionen Dollar. Nach hektischer Suche fand Hiltons Verlobter, der Schauspieler Chris Zylka, das riesige 20-Karat-Stück schließlich in einem Eiskübel einige Tische weiter. Der Ring sei einfach „so schwer und groß“, dass er bei Tanzen buchstäblich vom Finger geflogen sei, erklärte Hilton.

  • Ein betrunkener Radfahrer ist in Hemer im Märkischen Kreis gegen einen Ampelmast geprallt und schwer verletzt worden. Der 64-Jährige war am Montagabend mit seinem Elektrorad ohne Fahrradhelm unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als er eine Straße überquert hatte und rechts an einer Ampel vorbeifahren wollte, stieß er demnach gegen den Mast und stürzte zu Boden. Er erlitt Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest bei dem Mann fiel positiv aus.
  • Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal weist nun auch Australien zwei russische Diplomaten aus. Sie hätten nunmehr sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen, sagte Premierminister Malcolm Turnbull. Außer Großbritannien haben 16 weitere der insgesamt 28 EU-Staaten 56 russische Diplomaten ausgewiesen, vier von ihnen müssen Deutschland verlassen. 83 russische Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter müssen aus 7 weiteren Ländern ausreisen: Aus den USA, aus Kanada, Australien, Albanien, Mazedonien, Norwegen und aus der Ukraine.
  • Der weltweite Antibiotikaverbrauch ist einer Hochrechnung zufolge in den vergangenen 15 Jahren um rund 65 Prozent gestiegen. Besonders in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern sei die Zunahme „dramatisch“, berichten Wissenschaftler um Eili Klein vom US-Forschungszentrum CDDEP. Die Forscher hatten auf Basis von Verkaufsdaten den Verbrauch von Antibiotika in 76 Ländern zwischen 2000 und 2015 untersucht und daraus auf weltweite Trends geschlossen.
  • Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat beim Hartplatz-Turnier in Miami das Achtelfinale erreicht. Der 20-jährige Hamburger besiegte in der dritten Runde den Spanier David Ferrer nach knapp 1:50 Stunden mit 2:6, 6:2, 6:4. Im Achtelfinale trifft der an Nummer vier gesetzte Zverev auf den Australier Nick Kyrgios.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Autonomes Fahrer unter Alltagsbedingungen wollen Wissenschaftler auf einem neuen Testgelände in Aldenhoven bei Aachen erforschen. Dazu wird ein bestehendes Gelände der RWTH Aachen mit Kreuzungen, Parkbereichen, Haltestellen, Kreisverkehr, Zebrastreifen und verrückbaren Gebäudeattrappen ausgestattet. In dem Bereich sollen dann komplexe Verkehrssituationen durchgespielt werden, ohne dass Menschen zu Schaden kommen können. Zum offiziellen Baustart wird Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel erwartet. Ein tödlicher Unfall durch einen autonomen Testwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber auf einer öffentlichen Straße in den USA hatte vor kurzem die Sicherheitsdebatte neu angeheizt.
  • Vier Tage nach dem 1:1 gegen Spanien bestreitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft (20.45 Uhr) gegen Brasilien einen weiteren Härtetest für die WM im Sommer. Es ist das erste Spiel gegen den Rekordweltmeister seit dem deutschen 7:1 im WM-Halbfinale 2014 in Brasilien. Bundestrainer Joachim Löw erwartet, dass die Brasilianer deswegen mit „Revanchegelüsten“ antreten werden.

DORTMUND Pass Andre Schürrle, Tor Mario Götze - der WM-Titel 2014 war perfekt. Aktuell stehen die beiden Akteure des BVB nicht im Aufgebot der Nationalmannschaft, doch für die WM hat Bundestrainer Joachim Löw die Tür für die Schwarzgelben offengelassen. Wir fragen: Soll das Duo mit nach Russland?mehr...

  • Der frühere Bundesverkehrsminister Günther Krause steht erneut wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Insolvenzverschleppung und des Bankrotts vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen vor, nach der Pleite seiner Unternehmensberatung keinen Antrag auf Insolvenz gestellt zu haben, obwohl er spätestens Ende Januar 2015 zahlungsunfähig gewesen sei. Die Firma war dann auf Antrag der Gläubiger im Frühjahr 2016 in die Insolvenz gegangen. Krause hatte als Verhandlungsführer der DDR nach der Wende den Einheitsvertrag mit ausgehandelt und auch unterschrieben.
  • Apple will wieder eine stärkere Rolle in Schule und Studium spielen. Der iPhone-Konzern stellt dafür in Chicago Neuheiten vor. Darunter sollen eine günstige Version des iPad-Tablets sowie Software für Klassenzimmer sein, berichtete der Finanzdienst Bloomberg. Im Heimatmarkt USA hat sich vor allem Google mit seinen Chromebook-Laptops und kostenlosen Online-Diensten eine starke Position im Bildungsmarkt gesichert.
  • Der Fall des in Deutschland festgenommenen ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont beschäftigt weiterhin die Justiz in Schleswig-Holstein. Der 55-Jährige bleibt vorerst in Gewahrsam, wie das Amtsgericht Neumünster am Montagabend entschied. Ein richterlicher Beschluss über eine mögliche Auslieferung Puigdemonts an Spanien noch in dieser Woche gilt als wenig wahrscheinlich.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...20 Jahren bringt der Pharmakonzern Pfizer den Wirkstoff Sildenafil unter dem Namen „Viagra“ auf den US-Markt.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:


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