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Showdown auf der Hardt

Fußball

HARDT So eine Konstellation gibt es nur selten, dass in einer Liga fünf Tage vor dem Saisonende der Tabellenerste zum punktgleichen Tabellenzweiten fahren muss. Auf dem Platz an der Storchsbaumstraße steigt am Sonntag um 15 Uhr das absolute Top-Spiel in der Landesliga, wenn der SV Hardt auf den FC Gievenbeck trifft. Beide Trainer äußern sich im Interview zu ihren Chancen.

von Von Ralf Weihrauch

, 23.04.2010

Wieso gewinnt ihre Mannschaft das Spiel?

Maik Weßels: Wir freuen uns auf dieses Spiel und gehen mit viel Ehrgeiz in die Partie. Wir haben in dieser Saison viel erreicht, denn kaum einer hat damit gerechnet, dass wir fünf Spieltage vor dem Ende 13 Punkte vor Zweckel liegen. Das wollen wir jetzt nicht verspielen. Wir kommen außerdem in Bestbesetzung.

Martin Schmidt: Wir werden alles in die Wagschale werfen, was wir haben. Das ist in der momentanen Situation personell sicher nicht viel. Aber alle meine Spieler haben das Zeug, in der Landesliga ein Spiel zu entscheiden.Ist das direkte Duell gleich ein Endspiel?

Weßels: Nein, denn es kommen noch viel Spiele, die es in sich haben. Das gilt für uns und auch für die Hardt. Man hat zwar eine bessere Ausgangsposition, ist aber noch nicht Meister!

Schmidt: Das sehe ich auch so. Der Sieger hat drei Punkte Vorsprung, das ist alles. Wir haben noch abstiegsbedrohte Mannschaften vor uns. Die haben alle nichts zu verschenken.Ist Ihr Club auf die Westfalenliga vorbereitet?

Weßels: Wir sind nicht mit dem Ziel des Aufstiegs in die Saison gegangen und ein weiteres Jahr in der Landesliga wäre kein Unglück. Natürlich haben wir uns auch immer mehr mit der Westfalenliga angefreundet. Wir haben den Kader fürs nächste Jahr schon fast stehen. Es wird eine Mannschaft sein, die in der Landesliga oben und in der Westfalenliga eher unten spielen wird. Das Gleiche gilt für unseren Etat. Da werden wir in der Westfalenliga ein kleines Licht sein.

Schmidt: Wir haben Stefan Schröder und Pascal Vasic geholt. Am Wochenende sagt wohl noch ein Spieler zu, und ein weiterer Neuzugang ist in Planung. Mehr tun wir nicht, egal ob wir aufsteigen oder nicht. Da hat Gievenbeck wahrscheinlich doch noch mehr Möglichkeiten.Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Weßels: Sehr stark! Ich kenne Martin Schmidt gut und schätze ihn sehr. Ich weiß auch, dass er bei seinem Verletzungspech nicht übertreibt. Dennoch kann er immer noch eine erste Elf auf den Platz schicken, die exzellenten Landesliga-Fußball spielen kann. Nicht umsonst hat der SV Hardt auch gegen den SV Zweckel gewonnen. 57 Punkte kommen auch nicht von ungefähr. Das ist schon ein Zeichen von Qualität.

Schmidt: Für Landesliga-Verhältnisse hat der FC Gievenbeck eine komplette Mannschaf. Die können alle Fußball spielen und man hat das beim 3:0 über uns im Oktober auch gesehen. Die Gievenbecker haben einige Spieler mit Oberliga- und Regionalliga-Erfahrung. Das ist eine Top-Landesliga-Mannschaft!Wird es am Sonntag auch einen Top-Besuch geben?

Weßels: An uns soll es nicht liegen. Wir kommen mit zwei Sonderbussen und viele reisen auch mit Privat-PKW an. Die Dorstener Würstchenbuden werden sicherlich nicht leer sein.

Schmidt: Meine Mannschaft hat sich eine gute Kulisse verdient. Die Zuschauer, die kommen, werden auch scher nicht enttäuscht werden. Ich hoffe, dass wir mal auf 500 Leute kommen werden. Wenn wir dann auch noch gewinnen, wird es ein perfekter Nachmittag.