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Sie wollen alles übertreffen

SCHWERTE Ariane Herde, Wildwasserkanutin des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte, ist im Laufe ihrer Karriere schon ziemlich rumgekommen. Doch die Vor-Olympischen Spiele in Peking waren für die Schwerterin mit niederländischem Pass etwas Besonderes. Michael Dötsch sprach mit Herde.

23.08.2007

Hallo, Ariane. Wie war´s in Peking?

Herde: Auf jeden Fall habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Was die Chinesen alles auf die Beine gestellt haben... Es war ein ganz anderes Umfeld - zum Beispiel, was Presse oder Betreuung der Athleten angeht. Oder dass wir vom Ausrichter mit Mahlzeiten versorgt wurden - das war schon eine andere Nummer als normalerweise bei unseren Wettbewerben.

Und die Strecke?

Herde: Die Chinesen wollen einfach alles übertreffen. Mit der Strecke ist ihnen das gelungen. Es ist jedenfalls die schwierigste Strecke, die ich kenne.

Ohnehin hat man den Eindruck, dass die Chinesen etwas ganz Spezielles aus ihren Olympischen Spielen im nächsten Jahr machen wollen. Teilst Du diesen Eindruck?

Herde: Auf jeden Fall. Sie wollen die größten und besten Spiele ausrichten, die es je gegeben hat.

Zu Deinem sportlichen Abschneiden. Wie ist es gelaufen?

Herde: Ich bin Elfte geworden. Damit bin ich nicht ganz zufrieden, denn wenn ich das gezeigt hätte, was ich kann, hätte es fürs Finale reichen können.

Wie sehen für Dich die nächsten Wochen aus?

Herde: In Oetz bin ich leider nicht dabei, obwohl ich gerne gefahren wäre. Aber das passt zeitlich einfach nicht. Bei den Deutschen Meisterschaften eine Woche später fahre ich aber mit. Ja, und dann fliegen wir schon am Freitag, den 7. September, nach Brasilien zur WM. Da haben wir dann fast zwei Wochen Zeit uns zu akklimatisieren und uns vorzubereiten.