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Das Morgen-Update

Sieben Verletzte bei Hotelbrand, tödliches Unglück, Kuhglocken-Streit

NRW Eine Ratte hat einen Stromausfall in Hunderten Haushalten verursacht, bei einem Hotelbrand wurden sieben Menschen verletzt, ein 18-Jähriger stirbt auf einem Bahnübergang. Das Wetter in NRW lässt weiter zu wünschen übrig, ein Feuerwehrmann löst aus Versehen einen riesigen Brand aus, die Gespräche zwischen Union und SPD werden nicht einfacher und es gibt ein Urteil im Kuhglocken-Streit: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Morgen vor Glätte und bis zum Nachmittag auch vor Sturmböen. Es regnet viel und die Temperaturen steigen maximal auf 5 bis 8 Grad.

Schnee, Dauerregen und viel Wind

Wetterdienst warnt vor Glätte und Sturmböen in NRW

NRW Vorsicht: In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ist es auch heute Morgen wieder glatt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte, aber auch vor Sturmböen. Welche Gebiete betroffen sind und wie das Wetter in den nächsten Tagen wird.mehr...

Der Verkehr

Ein Lastwagen ist am Autobahnkreuz Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) auf der A33 in eine Leitplanke gekracht und anschließend auf die Seite gekippt. Der 55-jährige Fahrer und sein Beifahrer wurden verletzt. Während der Bergungsarbeiten am Abend war die A33 in Fahrtrichtung Brilon gesperrt. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Bei einem Brand in einem Neusser Hotel sind sieben Menschen verletzt worden. Das Feuer war im Keller des Gebäudes ausgebrochen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die sieben Verletzten, darunter auch zwei Kinder, wurden mit Rauchvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Drei Menschen wurden nach Angaben des Sprechers mit einer Drehleiter aus dem Hotel gerettet. Die Unterkunft im Rhein-Kreis Neuss war während des Feuers mit elf Gästen nur schwach belegt, wie es hieß. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Die Rettungskräfte waren von Augenzeugen benachrichtigt worden, die den Ausbruch des Feuers von der Straße aus.
  • Ein 18-Jähriger ist an einem Bahnübergang in Grevenbroich von einer Lok erfasst und tödlich verletzt worden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Der junge Mann hatte nach Polizeiangaben trotz geschlossener Schranke den Übergang überquert. Er wurde von einer einzeln fahrenden Lokomotive erfasst. Bei dem Zusammenprall wurde der Dieseltank der Lok beschädigt. Die Feuerwehr war im Einsatz, um den Kraftstoff zu binden. Der Zugverkehr war stark beeinträchtigt, zwei Bahnübergänge mussten geschlossen werden. Die „Rheinische Post“ berichtete von Seelsorgern, die sich um Unfallzeugen kümmerten.
  • Eine Ratte hat in Dorsten für einen Stromausfall in Hunderten Haushalten im Stadtteil Alt-Wulfen gesorgt. Durch den durch das Tier verursachten Kurzschluss hatten zudem zahlreiche Haushalte in Wulfen-Barkenberg auch keinen Internet- und Fernsehempfang.

    WULFEN Hunderte Haushalte in Alt-Wulfen hatten in der Nacht zu Donnerstag keinen Strom. In Wulfen-Barkenberg fielen der Internet- und der Fernsehempfang aus. Ursache war ein Kurzschluss, durch eine Ratte verursacht.mehr...

  • Nach einem ersten Spitzengespräch hat sich die Union von Kanzlerin Angela Merkel für Regierungssondierungen mit der SPD ausgesprochen, aber de facto nur über eine große Koalition. „Die Vertreter von CDU und CSU haben deutlich gemacht, dass sie gemeinsam mit der SPD Sondierungen zur Bildung einer stabilen Regierung aufnehmen wollen“, teilten CDU/CSU und SPD nach dem zweieinhalbstündigen Gespräch in Berlin mit. Die SPD werde darüber in ihren Gremien beraten und entscheiden, hieß es.
  • Weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Sport - das sind laut einer Forsa-Umfrage die beliebtesten Vorsätze der Deutschen für 2018. Stress abzubauen ist das Ziel von 59 Prozent, wie die repräsentative Erhebung im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab. 58 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Zeit für Familie und Freunde, 53 Prozent würden gern mehr Sport treiben. Wie die Krankenkasse weiter mitteilte, haben sich 18 Prozent der Befragten vorgenommen, sich im neuen Jahr weniger mit Handy, Computer und Internet zu beschäftigen.
  • Die Schere zwischen Reichen und Menschen mit wenig Einkommen ist einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren weltweit fast überall auseinander gegangen. Seit 1980 haben die reichsten ein Prozent der Weltbevölkerung ihre Einkünfte mehr als verdoppelt, wie aus einer Untersuchung von Forschern um den bekannten französischen Ökonom Thomas Piketty hervorgeht. Diese wird heute in Paris vorgestellt. Danach habe die Mittelklasse kaum profitiert, auch wenn das Wachstum statistisch allen Menschen zu Gute gekommen sei. Am geringsten ist das Gefälle zwischen Arm und Reich in Europa. Piketty hatte vor einigen Jahren mit seinem kapitalismuskritischen Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ Furore gemacht.
  • Aus Versehen hat ein australischer Feuerwehrmann bei einer Schulung ein schweres Buschfeuer ausgelöst. Um zu demonstrieren, wie schnell sich Feuer ausbreitet, zündete der Mann in der südostaustralischen Gemeinde Balmoral mit seinem Feuerzeug einige Grashalme an. Mit zwiespältigem Erfolg: Binnen kurzer Zeit entwickelte sich ein so mächtiges Feuer, dass in der 300-Seelen-Gemeinde mehrere Häuser geräumt werden mussten. Schließlich gelang es aber, den Brand ohne größere Schäden unter Kontrolle zu bringen.
  • Der FC Schalke 04 ist wieder Bayern-Verfolger Nummer eins. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco entschied am Mittwoch gegen den FC Augsburg eine am Ende turbulente Partie mit 3:2 (1:0) für sich und schob sich mit 29 Punkten an Vize-Meister RB Leipzig (28) vorbei auf Platz zwei.Bayer Leverkusen hat seine beeindruckende Serie fortgesetzt und einen Champions-League-Platz erobert, Werder Bremen droht dagegen das Überwintern auf einem Abstiegsplatz. Durch das 1:0 (1:0) blieb die Werkself am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga zum elften Mal in Folge ungeschlagen und verbesserte sich auf Platz vier.

GELSENKIRCHEN Der FC Schalke 04 ist wieder Bayern-Verfolger Nummer eins. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco entschied am Mittwoch gegen den FC Augsburg eine am Ende turbulente Partie mit 3:2 (1:0) für sich und schob sich mit 29 Punkten an Vize-Meister RB Leipzig (28) vorbei auf Platz zwei hinter dem deutschen Fußball-Rekordmeister aus München (38). mehr...

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Die Bauarbeiten für die neue Rheinbrücke bei Leverkusen sollen mit dem ersten Spatenstich (14 Uhr) offiziell beginnen. Vorbereitende Arbeiten sind nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums bereits im Gange. Die neue Verbindung soll die marode und überlastete A1-Brücke ersetzen. Gegner des Brückenneubaus hatten versucht, die Arbeiten vor Gericht zu stoppen. Sie befürchten erhebliche Gefahren für Umwelt und Gesundheit, weil einige Pfeiler der neuen Brücke auf dem Gelände einer alten Deponie errichtet werden sollen. Dort lagern unter anderem Produktionsabfälle der Bayer-Werke. Im Oktober gab das Bundesverwaltungsgericht jedoch grünes Licht für das Bauvorhaben.
  • Auf dem EU-Gipfel in Brüssel suchen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen einen Ausweg aus dem Dauerstreit über die europäische Flüchtlingspolitik. Umstritten sind vor allem die geplante Reform des Asylsystems und die Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen. Daneben geht es um eine engere Zusammenarbeit mit Afrika, Rückführungen und Grenzsicherung. Das Thema soll bei einem Abendessen der Staats- und Regierungschefs diskutiert werden, ohne dass Ergebnisse in die Gipfelerklärung einfließen.
  • Wenige Tage nach der Ankündigung seiner Kandidatur bei der Präsidentenwahl zieht der russische Staatschef Wladimir Putin vor den Medien Bilanz. Zu dem Großereignis haben sich mehr als 1600 Journalisten aus dem In- und Ausland angemeldet. Bei der Jahrespressekonferenz werde es vor allem um Putins Wahlkampf gehen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Putin hatte vergangene Woche die lang erwartete Ansage gemacht, dass er im März 2018 für eine vierte Amtszeit antreten wolle. Seine Wiederwahl gilt als sicher.
  • Führende Wirtschaftsforschungsinstitute geben einen Ausblick auf die Entwicklung der Wirtschaft im nächsten Jahr. Konjunkturprognosen legen neben dem Münchner Ifo-Instituts auch das Institut für Weltwirtschaft in Kiel sowie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle vor. Die Wirtschaft in Deutschland ist seit Jahren im Aufschwung. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte seine Wachstumsprognose für dieses und das kommende Jahr auf jeweils 2,2 Prozent angehoben.
  • Die Europäische Zentralbank dürfte ihren Billiggeldkurs zunächst fortsetzen. Heute trifft sich der EZB-Rat in Frankfurt. Nach den jüngsten Beschlüssen erwarten Volkswirte keine Überraschungen, wenn die Ergebnisse der Sitzung verkündet werden. Im Oktober hatten Europas Währungshüter entschieden, ihre milliardenschweren Käufe von Staats- und Unternehmensanleihen zu verlängern, das monatliche Volumen von Januar an aber auf 30 Milliarden Euro zu halbieren.
  • Gut ein Jahr nach den Freisprüchen im Prozess um die Wuppertaler „Scharia-Polizei“ befasst sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit dem Fall. Die Staatsanwaltschaft hatte Revision eingelegt. Alle sieben Angeklagten waren vom Landgericht Wuppertal vom Vorwurf freigesprochen worden, gegen das Uniformverbot verstoßen oder Beihilfe dazu geleistet zu haben. Die Männer hatten im September 2014 einen nächtlichen Rundgang in Wuppertal unternommen und dabei handelsübliche orange Warnwesten getragen - zum Teil mit der Aufschrift „Sharia Police“. Ihre Absicht sei es gewesen, junge Muslime anzusprechen und sie vom Besuch von Spielhallen, Gaststätten oder Bordellen abzuhalten.
  • Aus Protest gegen die harte Sparpolitik rufen Gewerkschaften in Griechenland heute zu Streiks auf. Auswirkungen werden hauptsächlich im Bereich Verkehr und staatliche Institutionen erwartet. Die Fähren sollen in den Häfen bleiben. Die Bahnen werden nicht fahren. Die Fahrer der U-Bahnen, Busse und Trams von Athen wollen mehrere Stunden streiken. Zahlreiche Inlandsflüge müssen zeitlich versetzt stattfinden, weil die Techniker der Zivilen Luftfahrt die Arbeit für vier Stunden niederlegen wollen. Bei Auslandsflügen soll es dagegen keine Einschränkungen geben, wie die Fluglinien mitteilten.
  • Ein abgeschobener afghanischer Flüchtling, der wegen eines Verfahrensfehlers nach Deutschland zurückgeholt werden muss, wird heute in Frankfurt am Main erwartet. Der Mann hatte in der deutschen Botschaft in Islamabad am Mittwoch ein Visum erhalten und sollte von Pakistan aus losfliegen. Von Frankfurt aus will Haschmatullah F. nach eigenen Angaben nach Tübingen fahren. Er hatte im Sommer einige Monate dort gelebt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte seine Abschiebung irrtümlich erlaubt, obwohl am Verwaltungsgericht Sigmaringen ein Eilantrag seines Anwalts dagegen anhängig war.
  • Mehrere Royals nehmen am heute an einem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Grenfell-Hochhausbrandes in London teil. In der St.-Paul’s-Kathedrale werden neben den Überlebenden und Angehörigen auch Prinz Charles und Herzogin Camilla, Prinz William und Herzogin Kate sowie Prinz Harry erwartet. Bei dem durch einen Kühlschrank ausgelösten Brand in dem 24-stöckigen Sozialbau starben vor einem halben Jahr 71 Menschen. Das Feuer breitete sich am 14. Juni rasend schnell über die Außenfassade aus. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags sowohl gegen einzelne Personen als auch Organisationen wie den Bezirksrat und die privatisierte Hausverwaltung.
  • Das Landgericht München II will eine Entscheidung im Kuhglocken-Streit im oberbayerischen Holzkirchen verkünden. Es könnte sich sowohl um ein Urteil als auch um einen Beschluss zum weiteren Prozedere handeln. Ein Anwohner klagt gegen eine Bäuerin, deren Kühe vor seinem Haus weiden. Dabei geht es ihm vor allem um den Lärm der Kuhglocken, aber auch um den Wertverlust der Immobilie, um Gestank und Gesundheitsgefahr. Die Streitparteien hatten am Amtsgericht Miesbach bereits einen Vergleich geschlossen, den der Nachbar im Nachhinein aber für unzureichend hält.
  • Freistilschwimmerin Sarah Köhler und Schmetterlings-Spezialist Marius Kusch sind bei der Kurzbahn-EM in Endläufen gefordert. Köhler erreichte in Kopenhagen das Finale über 800 Meter sogar als Vorlaufschnellste und könnte in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Kusch startet auf der 100-Meter-Strecke. Am zweiten Tag der Europameisterschaften greift über 200 Meter auch Brustschwimm-Weltrekordler Marco Koch ins Wettkampfgeschehen ein. Während in der dänischen Hauptstadt die EM stattfindet, beginnen in Berlin die deutschen Meisterschaften.
  • Mit einem Auftritt von Titelverteidiger Michael van Gerwen beginnt die Darts-Weltmeisterschaft 2018 in London. Der niederländische Weltranglisten-Erste trifft gleich auf seinen Landsmann Christian Kist und gilt nach seinen Titeln 2014 und 2017 als klarer Favorit auf seinen dritten WM-Erfolg in der britischen Hauptstadt. Die deutschen Profis Martin Schindler und Kevin Münch greifen erst in der kommenden Woche ins Geschehen ein.
  • Die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier hofft beim Biathlon-Weltcup im französischen Annecy im Sprint heute auf ihren ersten Podestplatz im Olympia-Winter. Über die 7,5 Kilometer sind auch die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann, Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Maren Hammerschmidt und Rückkehrerin Franziska Preuß am Start. Bei den letzten Rennen in den französischen Alpen vor vier Jahren waren im Sprint Preuß und Hildebrand zeitgleich Sechste geworden.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

... 40 Jahren wirdin New York City wird der Film Saturday Nightfever mit John Travolta in der Hauptrolle uraufgeführt.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:Auf der ganzen Welt versuchen Menschen in den Sozialen Netzwerken, Spoiler des neuen Star-Wars-Films "Der letzte Jedi" zu vermeiden (ab heute in den deutschen Kinos). Das sieht dann etwa so aus:

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