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"Sieg der Leidenschaft" zum Jahresabschluss

HERBERN Einen "Sieg der Leidenschaft" (Trainer Ralf Dreier) feierte der SV Herbern zum Abschluss des Fußball-Jahres 2007. Den 1:0 (0:0)-Erfolg beim SV Hilbeck sicherte Herberns Stürmer Simeon Uhlenbrock, der in der 65. Minute den entscheidenden Treffer markierte.

von Von Henner Henning

, 09.12.2007

Bezirksliga

SV Hilbeck - SV Herbern 0:1 (0:0) -  Einen "Sieg der Leidenschaft" (Trainer Ralf Dreier) feierte der SV Herbern zum Abschluss des Fußball-Jahres 2007. Den 1:0 (0:0)-Erfolg beim SV Hilbeck sicherte Herberns Stürmer (Foto), der in der 65. Minute den entscheidenden Treffer markierte.

Bei schwierigen Bodenverhältnissen traf die Mannschaft von Dreier auf einen tief stehenden Gastgeber - und auf einen überforderten Schiedsrichter. "Der Unparteiische hat heute grottenschlecht gepfiffen und uns arg benachteiligt", beschwerte sich Dreier nach dem Schlusspfiff.

So verweigerte der Mann an der Pfeife dem SVH in der ersten Hälfte einen klaren Elfmeter. Uhlenbrock hob den Ball über den hinaus geeilten Torhüter, der Herberns Angreifer unfair stoppte. Doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Auch bei der Verteilung der gelben Karten legte der Referee zweierlei Maß an. Doch Herbern ließ sich nicht beeindrucken und lieferte eine kämpferisch und spielerisch überzeugende Partie. Einziges Manko war lediglich die Chancenverwertung.

Nach dem Wechsel machte Dreiers Elf weiter Druck und belohnte sich in der 65. Minute für das couragierte Auftreten. Der starke Kevin Wilcock, der trotz Leistenbeschwerden durchspielte, eroberte sich an der Mittellinie den Ball, trieb das Leder Richtung Hilbecker Tor. Mit einem klugen Flugball setzte er Uhlenbrock in Szene, der die Flanke per Fuß zum Siegtor verwandeln konnte.

Gute Konterchancen

Im Anschluss an den Führungstreffer versäumten es die Gäste, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Bei guten Konterchancen scheiterten Björn Christ, Markus Hohefeld und Uhlenbrock, der an vielen gefährlichen Szenen beteiligt war. Fast wäre der fahrlässige Umgang mit den Tormöglichkeiten noch bestraft worden. Bei einem elfmeterreifen Foul im Herberner Strafraum ließ der Schiedsrichter die Begegnung weiterlaufen. "Da hatte er wohl ein schlechtes Gewissen", war Dreier froh über diese Entscheidung.

Unter dem Strich aber war der Sieg des SV Herbern verdient, da er die aktivere und torgefährlichere Mannschaft darstellte. Ein Extralob erhielt Abwehrspieler Raphael Lachmann von seinem Coach. "Wir mussten nach der Erkrankung von Rocco Wenzel Raphael ins kalte Wasser werfen. Wie er die Aufgabe heute gelöst hat, war klasse", so Dreier.     

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