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Fußball: SpVgg Vreden in Münster

Sieg ist für Vredener alternativlos

VREDEN Die gebeutelte SpVgg Vreden kommt wenig überzeugend daher, hat aber weiter Chancen auf Relegationsplatz zwei. Der 26. Spieltag bringt das direkte Duell mit dem Hauptkonkurrenten. Nur ein Sieg wird weiterhelfen.

Sieg ist für Vredener alternativlos

Im Hinspiel hatte Marvin Möllers (l.) den 1:1-Ausgleich erzielt. Foto: Michael Schley

Es ist eines dieser Hopp-oder-Top-Spiele, die den Fußball ausmachen: Wenn die SpVgg Vreden am Sonntag beim SC Preußen Münster II aufläuft, dann zählt allein eine Maßgabe: Nach 90 gespielten Minuten muss ein Dreier stehen.

Der aktuelle Sechs-Punkte-Rückstand auf den Tabellenzweiten wäre dann halbiert, Vreden wieder ein ganz heißer Kandidat auf den Relegationsrang zwei. Es warten auf die Konkurrenten schließlich noch viele direkte Duelle. Die Basis für einen Endspurt mit Ambition muss Vreden selbst legen.

Abstiegsrang in der Rückrundentabelle

„Wir wissen schon, dass selbst ein Remis letztlich zu wenig sein kann. Wir müssen den Abstand nun verkürzen und Druck aufbauen“, macht Vredens Trainer Marcus Feldkamp keinen Hehl daraus, dass der Gast in Zugzwang ist.

Dass die SpVgg, die in der Rückserientabelle einen Abstiegsrang belegt, überhaupt noch mitspielen darf um den möglichen zweiten Aufstiegsplatz, verdankt sie auch der wenig überzeugenden Konkurrenz. Auch Münster II verspielte zuletzt in Stadtlohn und Clarholz in der Schlussphase zwei sicher geglaubte Siege. Auch deshalb darf Vreden noch hoffen.

Spieler beider Mannschaften wechseln nach Haltern

Die Preußen spielen insgesamt eine solide zweite Runde, sind weiterhin im eigenen Stadion ungeschlagen. Neben vielen gut ausgebildeten Nachwuchsspielern ist Mehmet Kara eine zentrale Figur, die dem dynamischen Spiel Stabilität verleiht. Der Ex-Profi ist Dreh- und Angelpunkt, bestimmt das Tempo und setzt die Offensivkräfte geschickt ein.

Der Torgefährlichste ist um 15 Uhr nicht dabei: Westfalenliga-Torjäger Luca Steinfeldt handelte sich beim 3:3 in Clarholz die Rote Karte ein. „Das ist natürlich kein Nachteil. Die Preußen werden aber Lösungen finden“, kennt Feldkamp die Stärken des Gegners, nicht zuletzt aus dem Hinspiel (1:3).

„Zweikämpfe anders annehmen“

Entscheidende Fehler, wie sie gegen Schermbeck gemacht worden seien, sollten vermieden werden. „Wir müssen die Zweikämpfe anders annehmen, mutiger agieren, kompakter auftreten und die Räume eng halten. Für einen Sieg brauchst du dann auch das Quäntchen Glück.“ Personell sind weiter keine großen Sprünge möglich.

Übrigens: Leistungsträger auf beiden Seiten treffen sich in der kommenden Saison ganz sicher in der Oberliga wieder – mindestens: Stephan Tantow und Luca Steinfeldt (Münster) wechseln ebenso zum TuS Haltern wie Romario Wiesweg und Marvin Möllers (Vreden).

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