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Sind Merveilleux-Törtchen die neuen Macarons?

Berlin/Lille. Die Merveilleux gibt es zwar schon seit Mitte der 80er Jahre, jetzt aber ist die Köstlichkeit aus Frankreich im Aufwind. Auch in Berlin lässt sich die „süße Luft“ naschen.

Sind Merveilleux-Törtchen die neuen Macarons?

Mit den Merveilleux lässt sich der Kaffee versüßen. Foto: Gregor Tholl

Macarons haben sich in den vergangenen Jahren zum Trendgebäck entwickelt und sind auch gutes sogenanntes Instagram-Futter.

Die kleinen, meist bunten französischen Baiserdoppelscheiben mit Cremefüllung (in der Schweiz auch als Luxemburgerli bekannt) scheinen in Europa jetzt zunehmend Konkurrenz zu bekommen. Von Lille aus breitet sich ein Gebäck namens Merveilleux (sprich: mer-we-jöh, auf Deutsch „wunderbar“) aus. Dabei handelt es sich um gezuckerten Eischnee (Baiser/Meringue), von Sahne umhüllt und dann in Schoko- oder andere Geschmackssplitter getaucht.

Das Ganze sieht aus wie ein bunter Schaumkuss, ist in verschiedenen Größen erhältlich und fühlt sich beim Essen an, als naschte man süße Luft. Es gibt mehrere Versionen, zum Beispiel Schoko, Karamell, Kaffee und Kirsch, die dann aber auch noch ganz exaltierte französische Namen haben.

Cafés mit den Kreationen des Konditors Frédéric Vaucamps, der die Süßigkeiten schon seit Mitte der 80er anbietet, gibt es inzwischen etwa in Genf, London, Gent, Brüssel, Brügge, Paris, Lyon, Bordeaux und New York. Noch recht neu ist der Laden „Aux Merveilleux de Fred“ in Berlin, in der Nähe des Kurfürstendamms in Wilmersdorf.

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