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Smartphone-Schnüfflern den Riegel vorschieben

Berlin. Heutzutage kann jeder zum Spion werden. Denn Smartphone-Nutzer können mit Apps überwacht werden, die sich jeder im Internet herunterladen kann. Ob man ausspioniert wird, ist nicht leicht zu erkennen. Es gibt aber einige Warnsignale.

Smartphone-Schnüfflern den Riegel vorschieben

Das Akku ist in letzter Zeit schnell leer? Schuld könnte eine aktive Schnüffel-App sein. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Spionage-Apps sind im Netz weit verbreitet, für wenig Geld zu haben und meist leicht einsetzbar. Weil in der Folge auch immer mehr neugierige „Hobbyspione“ unterwegs sind, sollte jeder Besitzer eines Smartphones wachsam sein, rät der Verein Deutschland sicher im Netz.

Ein Warnsignal für eine aktive Schnüffel-Anwendung auf dem Gerät sei etwa ein Smartphone-Display, das sich auf einmal nicht mehr ausschalten lässt. Auch ein erhöhter Daten- und Energieverbrauch könne auf Spionage-Apps hindeuten. Spyware lässt sich mit Antivirus-Apps teils entdecken und entfernen. Falls nicht, muss man sein Gerät zurücksetzen, um den Schädling loszuwerden.

Wer Schnüffelei vorbeugen möchte, sollte bei der Installation neuer Anwendungen wachsam sein. Hier gilt es dem Verein zufolge insbesondere darauf zu achten, welchen Apps man Zugriff auf Kamera und Mikrofon gewährt.

Und damit niemand heimlich und gezielt Spionage-Apps auf dem eigenen Gerät installieren kann, sollten Nutzer unbedingt die Bildschirmsperre aktivieren und ihr Smartphone grundsätzlich nicht irgendwo liegen lassen.

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