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Ehrenamtsbörse in Nordkirchen

So ist die Resonanz bei der Ehrenamtsbörse

Nordkirchen Mit einem einfachen Konzept wollte das Nordkirchener Quartiersmanagement Ehrenamtliche und Hilfesuchende zusammenbringen. Die erste Resonanz war vielversprechend.

So ist die Resonanz bei der Ehrenamtsbörse

Die Pinnwand der Ehrenamtsbörse hängt noch bis Ende Mai im Rathaus.Laouari Foto: Karim Laouari

Suche Unterstützung im Alltag, biete unkomplizierte Hilfe: Mit der Ehrenamtsbörse hat das Quartiersmanagement „Miteinander in Nordkirchen“ (Mino) am vergangenen Samstag beim Markt der Möglichkeiten und der Veranstaltung „Nordkirchen singt“ einen Testballon gestartet.

Die Idee dahinter: ehrenamtliches Engagement unmittelbar zu verknüpfen. Wie bei einem Schwarzen Brett konnten sich am Samstag Nordkirchener suchen und finden, die entweder ehrenamtliche Hilfe suchen oder welche anbieten. Passende Karten für Gesuche und Angebote hatten die Mitarbeiter von Mino vorbereitet. Offen blieb bis zum Markt der Möglichkeiten die Frage, wie viele Nordkirchener sich tatsächlich an der Ehrenamtsbörse beteiligen würden.

Keine eindeutige Antwort

Die Antwort ist noch nicht ganz eindeutig zu beantworten, wie Bastian Rinke vom Nordkirchener Quartiersmanagement auf Anfrage mitteilt. So hätten am Samstag bereits einige Interessenten die Karten ausgefüllt. Dabei hätten bislang die Gesuche zwar überwogen. Darin sieht Bastian Rinke aber kein Problem. Nicht jeder, der ehrenamtliche Hilfe anbieten will, wüsste sofort, in welchem Bereich er das möchte.

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Einige ließen sich durch die Gesuche inspirieren und davon überzeugen, es einfach auszuprobieren, sagt der Geograph weiter. Weil die Vermittlung unmittelbar funktioniert, sei es allerdings schwierig, genau nachzuvollziehen, wie viele Suchende und Ehrenamtliche letztlich fündig werden, sagt Bastian Rinke. Deshalb sei es zu diesem Zeitpunkt auch schwierig zu sagen, ab welchem Punkt die Ehrenamtsbörse als Erfolg oder Misserfolg gewertet wird.

Teilnahme bis Ende Mai

Auf jeden Fall ist die Tafel nicht verschwunden: Bis Ende Mai wird die Pinnwand im Foyer des Rathauses stehen, sagt Gemeindesprecherin Anne Büscher auf Anfrage. Die Gesuche reichen dabei zurzeit von Unterstützung beim Verteilen von Flugblättern für die nächste Erbsensuppen-Aktion, beim Spazieren gehen mit Gästen der Caritas-Tagespflegeeinrichtung in Südkirchen und bei der Sterbe- und Trauerbegleitung der Hospizgruppe Selm-Olfen-Nordkirchen.

Um die Ehrenamtsbörse im Juni auswerten zu können, bittet das Team des Quartiersmanagements um Unterstützung. „Wenn etwas zustande kommt, wäre es hilfreich, wenn man uns das mitteilt“, sagt Bastian Rinke.

Kontakt:
Quartiersbüro Mino, Tel. (02596) 917235, per E-Mail an: mino@stadtraumkonzept.de

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