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Sonnenschein lockt die Menschen ins Freie

Frühling kommt: Bis zu 18 Grad am Wochenende

Nach dem Ende des Dauerfrosts dürfen sich jetzt vor allem die Menschen im Westen auf mildere Temperaturen freuen. Am nächsten Wochenende können örtlich Höchstwerte von bis zu 18 Grad drin sein.

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NRW

, 05.03.2018
Sonnenschein lockt die Menschen ins Freie

Krokusse blühen als Vorboten des Frühlings. © dpa

Das teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag mit, verwies aber auch darauf, dass eine präzise Vorhersage über mehr als 3 Tage kaum möglich sei. Die Tendenz zeige aber nach oben. Für das östliche Ruhrgebiet werden am Wochenende Höchsttemperaturen bis 14 Grad erwartetet. Dabei bleibt es aber vorerst noch bewölkt und regnerisch - am Samstagnachmittag könnte das Wolkenfeld aber deutlich aufreißen und den Blick auf die Frühlingssonne freigeben.

Glatteis im Norden und Osten

Im Norden und Osten Deutschlands machte am Montagmorgen Glatteis vielen Verkehrsteilnehmern zu schaffen. Die Berliner Feuerwehr rief wegen besonders vieler Einsätze den Ausnahmezustand aus. Mehr als 100 wetterbedingte Einsätze wurden in der Hauptstadt gezählt. "Wer kann, bleibt bitte zu Hause!", schrieb die Feuerwehr am Morgen.

Schüler im Nordosten Niedersachsens mussten wegen der Glätte am Montag nicht zur Schule. Das galt laut Polizei für die Städte Lüneburg und Uelzen sowie die Landkreise Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen. Doch auch im Nordosten, wo es auch in den kommenden Tagen winterlich bleibt, sollen bis zum Wochenende zweistellige Werte möglich sein.

Zweistellig in NRW

Temperaturen im zweistelligen Bereich waren auch gestern Mittag in NRW weit verbreitet. 12 bis 13 Grad und Sonnenschein luden zur Mittagsbause im Freien ein. Am Dienstag dürften die Temperaturen gefühlt niedriger sein - denn die Sonne wird nur selten durch die zumeist dicke Wolkendecke kommen.

Sonnenschein lockt die Menschen ins Freie

Menschen sitzen in Köln in der Mittagssonne bei frühlingshaften Temperaturen in einem Straßencafe. © dpa

Bauern bereiten sich auf Spargelsaison vor

Nach dem Dauerfrost schielen die Spargelbauern bereits auf die Pflanzen auf ihren Feldern. Im Süden und Norden beginnen Landwirte dank Abdeckungen, beheizter Felder oder Gewächshäuser schon mit der Ernte der ersten Spargelstangen. Allerdings markiert diese Ernte noch nicht den offiziellen Beginn der Spargelsaison. Dafür brauchen die im Freiland stehenden Pflanzen wegen der Kälte der vergangenen Tage noch Zeit.

Die ersten vereinzelten Spargelköpfchen in Nordrhein-Westfalen könnten Ende März erntereif aus der Erde blitzen - aber nur auf den Feldern mit "Fußbodenheizung". Ansonsten sei es im Boden nach dem Dauerfrost einfach noch viel zu kalt, sagte der Spargelexperte bei der Landwirtschaftskammer NRW, Ralf Große Dankbar. Die Pflanzen seien in dem Boden wie eingefroren und müssten erst einmal auf Temperatur kommen.

Sonnenschein lockt die Menschen ins Freie

Der Landwirt Carsten Bolte sticht am Wochenende Spargel auf seinem beheizten Feld.  © dpa

Aber auf den Feldern, die mit Abwärme aus Kraftwerken beheizt würden, könne sich bald etwas tun. Angesichts "dieser paar Hektar" könne man nicht davon sprechen, dass es dann wieder heimischen Spargel gebe. Bei entsprechendem Wetter könnte aber sich in den April hinein etwas tun.

Laut NRW-Landwirtschaftministerium werden jährlich etwa 17.500 Tonnen Spargel im Land geerntet - das entspricht rund 20 Prozent des deutschen Ertrags. Nordrhein-Westfalen gehört neben Niedersachsen und Brandenburg zu den deutschen Spargelgebieten.