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Sorge um den Amateurfußball

SCHWERTE „Kiki“ Kneuper macht sich Sorgen. In diesem Falle weniger um den VfL Schwerte – auch wenn er als Trainer mit seiner Mannschaft in Sachen Verbandsliga-Abstiegskampf noch nicht aus dem Schneider ist.

von Von Michael Dötsch

, 30.12.2007
Sorge um den Amateurfußball

VfL-Trainer "Kiki" Kneuper macht sich Sorgen um die Zukunft des Amateurfußballs.

Weil Kneuper aber auch ein Fußballtrainer ist, der über den blau-weißen Tellerrand hinausblickt, sorgt er sich viel mehr um die Zukunft des Amateurfußballs insgesamt. Die VfL-Mitglieder, die auf der Weihnachtsfeier des Vereins vor gut zwei Wochen waren, wissen schon, was gemeint ist. Kneuper sprach seinerzeit in der Vereinsgaststätte Klartext und will nun auch über die Öffentlichkeit die Fußballfreunde dafür senisbilisieren, was ihm am Herzen liegt.

Führungsetage in der Kritik

Zielscheibe der Kneuper-Kritik ist die Führungsetage der Deutsche Fußball-Liga (DFL) mit ihren Plänen, Bundesliga-Spiele eventuell parallel zu den Partien im Amateurbereich am Sonntagnachmittag anzusetzen. Solche Pläne sind zwar noch nicht endgültig beschlossen, scheinen aber alles andere als utopisch, um neue Geldquellen im Ausland zu erschließen.

"Gute Nacht, Amateurfußball"

Kneuper schimpft wie der sprichwörtliche Rohrspatz: „Sollte dieser Plan umgesetzt werden, dann heißt es: Gute Nacht, Amateurfußball“, meint der VfL-Coach und fordert zum lauten Protest aller Amateurvereine auf. Kneuper begründet seine Empörung: „Sicherlich ist Geld für die Bundesligavereine wichtig, um der ausländischen Konkurrenz Paroli bieten zu können – aber um jeden Preis? Dieser Weg würde für die kleinen Vereine zum Desaster.“

"Fauler Kompromiss"

Schon die Ansetzung der Bundesliga-Sonntagsspiele um 17 Uhr bezeichnet Kneuper als „faulen Kompromiss“, sind doch die turnusmäßig ausgetragenen amateurspiele gerade mal um 16.45 Uhr beendet. „Bestimmt 15 bis 20 Prozent des Zuschauerkommens“ schätzt Kneuper, koste es zum Beispiel den VfL, wenn der BVB oder Schalke sonntags spielt. Dabei lässt doch die Publikumsresonanz jetzt schon zu wünschen übrig. Die konsequenz hat Kneupßer für sich schopn gezogen. kein Premiere, Arena. Um BL-stadien macht er seit jahren einen großen Bogen. er fordert auf, es ihm gleich zu tun. Eintrittsgelder machen zwar einen immer geringeren Prozentsatz des Etats der Vereine aus  „aber halbleere Stadien könnten Leute wie Herrn Holzhäuser vielleicht zum Nachdenken bringen“.

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