Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Alle Artikel zum Thema: Soziales

Soziales

Berlin/Nürnberg. Wer als Hartz-IV-Empfänger mehrfach angebotene Stellen ablehnt oder Termine versäumt, der muss mit Sanktionen rechnen. Die Zahl der Strafen ist gestiegen, die der Hartz-IV-Empfänger aber auch.mehr...

Schlaglichter

17.01.2018

Mehr Sanktionen gegen Arbeitslose

Berlin. Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist in den ersten neun Monaten 2017 leicht auf 718 803 gestiegen. Das waren 14 410 oder zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit berichtete. Im September sei ihre Zahl so stark gestiegen wie noch in keinem Monat zuvor seit Einführung von Hartz IV - und zwar um 30,3 Prozent auf 91 590 Strafen. Hartz-Empfänger werden etwa wegen der Verweigerung eines Jobangebots, des Verschweigens von zusätzlichem Einkommen oder der Ablehnung einer Fortbildung sanktioniert.mehr...

Dresden. Wenn Erwachsene bis 25 Jahre von zu Hause ausziehen, müssen sie das vom Jobcenter absegnen lassen. Das gilt nur beim ersten Mal. Danach gibt es Ausnahmen.mehr...

Celle. Für bestimmte Ausgaben können Hartz-IV-Empfänger zusätzliche Leistungen beanspruchen. Möglich ist das laut Gesetz immer, wenn im Einzelfall ein unabweisbarer besonderer Bedarf besteht. Auch Schulbücher können einen solchen Bedarf darstellen.mehr...

Köln. Ein Seniorenzentrum in Köln hat sein wöchentliches Bingo-Spiel vorübergehend eingestellt, weil es sich möglicherweise um verbotenes Glücksspiel handelte. Die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) wurden nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr von einem Rechnungsprüfer auf den drohenden Konflikt mit dem Gesetz aufmerksam gemacht. „Er sagte: Wenn beim Bingo-Spiel Geld eingesetzt wird, fällt das unter Umständen unter den Glücksspielstaatsvertrag“, berichtete Geschäftsführerin Gabriele Patzke am Montag. „Wir waren da selbst völlig fassungslos, dass wir als Senioreneinrichtung eventuell illegales Glücksspiel betreiben.“ Zuvor hatten der „Express“ und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ darüber berichtet.mehr...

Berlin. Ist Aufstieg durch Bildung in Deutschland besonders schwierig? Eine neue Studie zeigt, dass viele Männer mehr verdienen als ihre Väter. Die Autoren führen das auch auf richtige politische Weichenstellungen zurück.mehr...

Celle. Kosten für Schulbücher müssen Hartz-IV-Empfängern vom Jobcenter bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden. Geklagt hatte eine Schülerin der gymnasialen Oberstufe. Sie hatte unter anderem die Erstattung von 135,65 Euro für den Kauf von Schulbüchern als Zusatzleistung zum Regelbedarf gefordert. Das Jobcenter bewilligte mit dem sogenannten Schulbedarfspaket insgesamt 100 Euro pro Schuljahr und verwies auf die vorgesehene Pauschale.mehr...

Celle. Eine „Pionierentscheidung“ hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen gefällt: Der Gesetzgeber müsse das gesamte menschenwürdige Existenzminimum einschließlich der Kosten des Schulbesuchs sicherstellen. Dazu zählen auch die Kosten für Bücher.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

10.01.2018

Elterngeld Plus wird immer beliebter

Berlin. Das Elterngeld Plus soll es Eltern ermöglichen, weniger zu arbeiten und mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Doch wie wird dieses Angebot von Müttern und Vätern angenommen? Ein Bericht zieht nun eine positive Bilanz.mehr...

Schlaglichter

10.01.2018

Elterngeld Plus wird immer beliebter

Berlin. Immer mehr Familien nutzen das 2015 eingeführte Elterngeld Plus, um die Betreuung ihrer Kinder besser mit der Berufstätigkeit vereinbaren zu können. Seit dem Start hat sich die Zahl der Mütter und Väter, die das Eltergeld Plus beziehen, verdoppelt. Das geht aus einem Bericht des Familienministeriums hervor, den das Bundeskabinett verabschiedete. Das Elterngeld Plus sei ein voller Erfolg, sagte Ministerin Katarina Barley. Immer mehr junge Eltern hätten den Wunsch, partnerschaftlich zu erziehen.mehr...

Berlin. Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist in vielen deutschen Städten nicht nur für Geringverdiener schwierig. Wohnungsmangel als Problem hat die Mittelschicht erreicht. Die Caritas sieht Bund, Länder und Kommunen in der Pflicht.mehr...

Berlin. Das Bundeskabinett hat einen Bericht des Familienministeriums verabschiedet, der eine steigende Nutzung des 2015 eingeführten Elterngeld Plus bescheinigt. Demnach hat sich die Zahl der Mütter und Väter, die die Leistung nutzen, seit dem Start vor knapp zweieinhalb Jahren verdoppelt. Im dritten Quartal vergangenen Jahres entschieden sich im Schnitt 28 Prozent derer, die Elterngeld beantragten, für das Elterngeld Plus, wie zuvor die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichtet hatten. Das Elterngeld Plus soll helfen, Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug zu kombinieren.mehr...

Berlin. Es war einer der Erfolge der SPD in der großen Koalition: das Elterngeld Plus. Jetzt zieht ein Bericht eine positive Bilanz. Der Zeitpunkt kommt der SPD nicht ungelegen.mehr...

Wiesbaden. Rund 21 500 Menschen konnten sich laut einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr die Bestattung Angehöriger nicht leisten - sie mussten dafür Unterstützung vom Sozialamt in Anspruch nehmen. Die sogenannten Sozialbestattungen kosteten die Kommunen im vergangenen Jahr etwa 60 Millionen Euro, wie die „Passauer Neue Presse“ (Mittwoch) unter Berufung auf neue Angaben aus dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden schreibt.mehr...

Berlin. Die Zahl von Müttern und Vätern, die das Elterngeld Plus nutzen, hat sich seit der Einführung vor knapp zweieinhalb Jahren verdoppelt. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, das Elterngeld länger beziehen. Im dritten Quartal vergangenen Jahres entschieden sich 28 Prozent derer, die Elterngeld beantragen, für das Elterngeld Plus, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Zeitungen berufen sich auf den Bericht des Bundesfamilienministeriums, den das Bundeskabinett heute beschließen will. Spitzenreiter nach Bundesländern ist Thüringen.mehr...

Berlin. Was, wenn die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in einer beliebten deutschen Stadt hoffnungslos ist? Die Caritas hat für ihre neue Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ eine Umfrage gestartet, die sie in Berlin vorstellen will. Meinungsforscher haben nachgefragt, wie die Bevölkerung das Problem von mangelndem Wohnraum wahrnimmt und welche Lösungen es geben könnte. In einigen deutschen Städten ist es nach Angaben der Hilfsorganisation nicht mehr möglich, mit einem durchschnittlichem Einkommen eine Wohnung zu mieten. Das berge Konfliktpotenzial für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.mehr...

Stuttgart. Eine Körperverletzung auf dem Heimweg von der Arbeit kann unter bestimmten Voraussetzungen als ein Arbeitsunfall gelten. Wichtig ist dabei ist unter anderem, wo die Ursachen des Streits liegen.mehr...

Schlaglichter

08.01.2018

1,8 Millionen Kinder von Armut bedroht

Berlin. Die Linke im Bundestag hat Union und SPD aufgefordert, im Fall einer neuen großen Koalition entschieden gegen Kinderarmut in Deutschland vorzugehen. Die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann wies darauf hin, dass die Zahl der armutsgefährdeten Kinder im Land in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sei. Der Anteil der Betroffenen stieg von 12 Prozent aller Unter-16-Jährigen 2006 auf 14,9 Prozent im vergangenen Jahr. Zimmermann nannte es beschämend für eines der reichsten Länder der Erde, dass so viele Kinder von finanziellen Problemen betroffen seien.mehr...

Berlin. Haare sind wichtig. Der VErein Barber Angels Brotherhood frisiert daher ehrenamtlich Bedürftige, die sich den Gang zum Frisör ansonsten nicht oder nur selten leisten können.mehr...

Seggau. Die neue österreichische Regierung aus Konservativen und Rechtspopulisten startet mit einer Klausur ins neue Jahr. Die Koalition demonstriert viel Harmonie - und dreht weiter an der Anti-Ausländer-Schraube.mehr...

Berlin. Pünktlich die Miete zahlen - das ist eine der wichtigsten Pflichten von Mietern. Geraten sie mit den Zahlungen in Verzug, kann das im schlimmsten Fall die Kündigung bedeuten. Und zwar auch, wenn der Mieter gar keine Schuld an verspäteten Zahlungen hat.mehr...

Beruf und Bildung

05.01.2018

Sturz beim Bowling kann Arbeitsunfall sein

Aachen. Die Grenze zwischen Privatvergnügen und betrieblichen Belangen ist nicht immer sofort zu erkennen. Schreibt der Chef die Teilnahme an einem Bowling-Turnier mit Geschäftspartnern vor, gilt für diese Zeit auch der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.mehr...

Düsseldorf. Sternsinger zu Gast bei Ministerpräsident Armin Laschet: Rund 60 Kinder und Jugendliche aus den Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn kamen am Donnerstag zum traditionellen Dreikönigssingen in die NRW-Staatskanzlei. Der Regierungschef lobte die engagierten jungen Leute: „Mit ihrer Aktion machen die Sternsinger auf die Nöte anderer Menschen aufmerksam und sammeln Spenden für Kinder und Jugendliche in den armen Ländern dieser Erde. Das ist gelebte christliche Nächstenliebe.“mehr...

Düsseldorf. Sternsinger zu Gast bei Ministerpräsident Armin Laschet: Rund 60 Kinder und Jugendliche aus den Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn kamen am Donnerstag zum traditionellen Dreikönigssingen in die NRW-Staatskanzlei. Der Regierungschef lobte die engagierten jungen Leute: „Mit ihrer Aktion machen die Sternsinger auf die Nöte anderer Menschen aufmerksam und sammeln Spenden für Kinder und Jugendliche in den armen Ländern dieser Erde. Das ist gelebte christliche Nächstenliebe.“mehr...

Tunis. Trotz aller Krisen in der Arabischen Welt blicken junge Menschen in der Region optimistisch in die Zukunft. Viele sind inzwischen von den Umbrüchen aber enttäuscht und desillusioniert. Sie finden anderswo Zuversicht und Halt.mehr...

Tunis. Die Mehrzahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Nahen Osten blickt trotz wirtschaftlicher Benachteiligung und einem Gefühl von Unsicherheit zuversichtlich in die Zukunft. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie, die von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Im Schnitt sehen demnach 65 Prozent der Befragten die Zukunft trotz aller Probleme in der Arabischen Welt optimistisch. Nach UN-Angaben sind rund 30 Prozent der Menschen in der Arabischen Welt zwischen 15 und 29 Jahren alt.mehr...

Augsburg. In einem bundesweiten Pilotprojekt soll in den kommenden vier Jahren das Berufsbild „Fachkraft für Leichte Sprache“ entwickelt werden. Wie der Caritasverband der katholischen Diözese Augsburg berichtete, startet es am 1. Januar. Experten für leicht verständliche Sprache sollen insbesondere Veröffentlichungen von Behörden so umformulieren, dass diese für Lernbehinderte, geistig Behinderte und Demenzkranke sowie auch für Ausländer verständlich sind.mehr...

Paris. Die französische Regierung bereitet eine strengere Kontrolle von Arbeitslosen bei der Jobsuche vor. Das Arbeitsministerium erwägt laut der investigativen Wochenzeitung „Le Canard enchaîné“ teils härtere Sanktionen für Empfänger von Arbeitslosengeld, die nicht aktiv genug nach einer neuen Stelle suchen. Das Blatt berief sich auf ein vertrauliches Arbeitsdokument aus dem Mitarbeiterstab von Ministerin Muriel Pénicaud. Demnach könnten Arbeitslose auch verpflichtet werden, monatlich aufzulisten, was sie für die Jobsuche getan haben.mehr...

Berlin. Immer mehr ältere Menschen sind in Deutschland von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Waren im Jahr 2006 noch 4,5 Millionen Menschen im Alter von 55 Jahren und älter betroffen, so stieg die Zahl bis 2016 um mehr als eine Million auf 5,6 Millionen an. Das berichtet die „Nordwest Zeitung“. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 20,5 Prozent der über 55-Jährige von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 lag der Anteil noch bei 18,2 Prozent. Das Armutsrisiko Älterer liegt in Deutschland etwa im EU-Durchschnitt, aber zum Teil deutlich höher als in Nachbarländern.mehr...

Münster. Die Mitglieder eines Allgemeinen Studierendenausschusses setzen sich an Universitäten für die Interessen der Studenten ein. Als hochschulpolitisches Organ ist es zudem weisungsgebunden. Das hat Auswirkungen auf ihren Beschäftigungsstatus.mehr...

München. Nicht immer verstehen sich die Bewohner eines Mehrfamilienhauses gut. Kommt es zu Streitigkeiten, sollten diese ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Denn wer seine Nachbarn heftig bedroht, ist unter Umständen am Ende seine Wohnung los.mehr...

Herne. Eine Pizzeria aus Herne hat an Heiligabend 200 Pizzen gratis an Obdachlose verteilt. „Wir hatten 200 Leute hier und haben dementsprechend etwa 200 Pizzen gebacken“, sagte Pizzabäcker Axel Sharif dem Online-Portal „Der Westen“. Er hatte in sozialen Netzwerken auf die Aktion aufmerksam gemacht. Er selbst sei der Älteste von fünf Geschwistern, von daher sei er Teilen von Klein auf gewohnt, so der 36-jährige Pizzabäcker aus dem Ruhrgebiet.mehr...

Herne. Eine Pizzeria aus Herne hat an Heiligabend 200 Pizzen gratis an Obdachlose verteilt. „Wir hatten 200 Leute hier und haben dementsprechend etwa 200 Pizzen gebacken“, sagte Pizzabäcker Axel Sharif dem Online-Portal „Der Westen“. Zuvor hatte er in den sozialen Netzwerken auf die Aktion aufmerksam gemacht.mehr...

Budapest. 2600 bedürftige Menschen haben sich an Heiligabend im Zentrum von Budapest zur traditionellen Armenspeisung der Hare-Krishna-Bewegung eingefunden. Die ersten von ihnen hatten sich bereits vor Sonnenaufgang angestellt, um mit Sicherheit ein warmes Gericht und ein Paket mit Lebensmitteln zu erhalten. Der ungarische Ableger der hinduistischen Hare-Krishna-Bewegung organisiert seine Armenspeisung jedes Jahr zu Heiligabend.mehr...

Essen. Den Tafeln in Nordrhein-Westfalen fehlen Hunderte ehrenamtliche Helfer. „Wir haben ein großes Nachwuchsproblem, das uns in den nächsten Jahren vor eine riesige Herausforderung stellen wird“, sagte der Landesvorsitzende der Tafeln in NRW, Wolfgang Weilerswist. Die rund 170 Tafeln im Land seien schon jetzt voll ausgelastet, die Zahl der Bedürftigen nehme aber jedes Jahr weiter zu: „Die Helfer arbeiten an ihrer Belastungsgrenze. Noch mehr können sie nicht leisten.“mehr...

Düsseldorf/Berlin. Verbraucherschützer und Sozialverbände fordern Ausnahmeregelungen für Stromsperren wegen unbezahlter Rechnungen. Familien mit Säuglingen, Hochschwangere und Kranke, die elektrisch betriebene Geräte etwa zur Atemunterstützung benötigen, müssten gesetzlich von solchen Sperren ausgenommen werden, sagte eine Sprecherin der Verbraucherzentrale NRW der Deutschen Presse-Agentur. Bisher entschieden in solchen Fällen die Gerichte mit teils unterschiedlichem Ausgang.mehr...

Düsseldorf/Berlin. Frieren ohne Strom, während andere Weihnachten feiern: Kurz vor dem Fest kocht die Kritik der Sozialverbände an Stromsperren für Arme wieder hoch. Fachleute fordern klare Ausnahmeregelungen für Kranke, Schwangere und Familien mit Säuglingen.mehr...

Berlin. Verbraucherschützer und Sozialverbände fordern Ausnahmeregelungen für Stromsperren wegen unbezahlter Rechnungen. Familien mit Säuglingen, Hochschwangere und Kranke, die elektrisch betriebene Geräte etwa zur Atemunterstützung benötigen, müssten gesetzlich von solchen Sperren ausgenommen werden, sagte eine Sprecherin der Verbraucherzentrale NRW. Bisher entschieden in solchen Fällen die Gerichte mit teils unterschiedlichem Ausgang. Nach Zahlen der Bundesnetzagentur ist allein 2016 wegen unbezahlter Rechnungen rund 330 000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt worden.mehr...

Hannover. Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Als einen Grund nennt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe den Mangel an günstigem Wohnraum. Demnach gibt es heute 60 Prozent weniger Sozialwohnungen als vor 20 Jahren. Nach ihren Schätzungen haben bundesweit 860 000 Menschen keine Wohnung. Die Zahl nimmt seit 2008 stetig zu. Seit dem vergangenen Jahr werden in der Statistik auch anerkannte Flüchtlinge erfasst. Dies hat die Zahl sprunghaft ansteigen lassen.mehr...

Berlin. Es sind Flüchtlingsbilder, die in diesen Zeiten die Menschen berühren: Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat seine Fotos des Jahres vorgestellt. Sie zeigen Entwurzelung und Elend, aber auch eine Rettung in letzter Sekunde.mehr...

Berlin. Es ist das Gesicht einer traurigen Kindheit: Das Unicef-„Foto des Jahres“ zeigt die fünf Jahre alte Zahra, ein syrisches Flüchtlingsmädchen mit eindrucksvollen Augen. Die Aufnahme des in Jerusalem geborenen Fotografen Muhammed Muheisen entstand nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks in einem Vorort von Mafraq in Jordanien. Zahras Familie floh demnach 2015 vor dem Krieg in Syrien und lebt seitdem in einem Zelt. „Man muss dieses Gesicht immer wieder anschauen“, sagte Unicef-Schirmherrin Elke Büdenbender in Berlin. „Es steht für das Schicksal von Millionen Kindern.“mehr...

Berlin/Osnabrück. In Deutschland gibt es mehr als 900 Tafeln, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen. Auch immer mehr Rentner werden dort versorgt. Sozialverbände fordern deshalb Maßnahmen gegen Altersarmut.mehr...

Osnabrück. Immer mehr Rentner werden von den Tafeln mit kostenlosen Lebensmitteln versorgt. Nach Angaben des Bundesverbandes der Tafeln hat sich ihre Zahl binnen zehn Jahren verdoppelt. „Fast jeder vierte Tafelkunde ist mittlerweile Rentner. Das sind in etwa 350 000 Menschen“, sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. 2007 seien noch gut 12 Prozent der Bedürftigen Senioren gewesen. Nach Angaben des Dachverbandes gibt es hierzulande mehr als 900 Tafeln, die regelmäßig bis zu 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen.mehr...

Berlin. Das Jobcenter kann die Mietkosten übernehmen. Manche Antragsteller wünschen sich jedoch aus religiösen Gründen eine höhere Unterstützung. Doch das ist nicht rechtens, wie ein Urteil zeigt.mehr...

Berlin. Gefühlt müssen in Berlin jedes Jahr mehr Menschen in Parks oder auf der Straße schlafen. Der Musiker Frank Zander verwöhnt sie vor Weihnachten in der Wärme - dabei hat er selbst gerade einen Krankenhausaufenthalt hinter sich.mehr...

Berlin. Wenigstens ein Mal im Jahr ein rauschendes Fest feiern: Das ermöglicht Sänger Frank Zander Bedürftigen aus Berlin stets vor Weihnachten. Welche Promis tauchen diesmal wohl als Kellner auf?mehr...

Berlin. Wenige Wochen nach einer Operation richtet Schlagersänger Frank Zander wieder sein traditionelles Weihnachtsessen für Berliner Obdachlose aus. Der 75-Jährige erwartet heute rund 3000 Bedürftige zum Gänseessen. In die Rolle der Kellner schlüpfen im Neuköllner Hotel Estrel stets bekannte Gesichter etwa aus Politik, Unterhaltung und Sport. Auf der Bühne werden unter anderem Stargeiger David Garrett und Sängerin Nicole erwartet, sagte der Sohn des Entertainers, Marcus Zander. Frank Zander veranstaltet die Feier seit 1995 mit Familie und Freunden.mehr...

Berlin. Manchmal war die Rechnung für die Leichenschau das erste, was Angehörige von Terroropfern von den Behörden per Post bekamen - lange vor Kondolenzschreiben. Nach solchen Erfahrungen gibt es viel zu verbessern, urteilen Helfer.mehr...

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich mit obdachlosen Menschen in Berlin getroffen. „In einer solchen Stelle zeigt sich wie in einem Brennglas, was auch in einem reichen Land wie Deutschland noch zu tun ist“, sagte Steinmeier in der Bahnhofsmission am Zoo.mehr...

Berlin. Was muss eine neue Koalition im wichtigen Bereich Soziales anpacken? Verbraucherschützer sorgen sich vor finanzieller Überforderung von Pflegebedürftigen - und werben für Alternativen zur Riester-Rente.mehr...

Panorama

18.12.2017

Deutsche spenden immer mehr

Köln. Für den guten Zweck geben Menschen in Deutschland immer mehr Geld aus. Besonders hoch ist das Spendenaufkommen rund um Weihnachten. Bei der Zahl der Spender gibt es generell ein Ost-West-Gefälle.mehr...

Köln. Immer mehr Bundesbürger spenden im Durchschnitt immer mehr Geld: Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln. Demzufolge haben fast die Hälfte der Erwachsenen im Jahr 2014 gespendet. 2009 lag der Anteil noch bei 41 Prozent. Jeder Spender hat 2014 im Schnitt 267 Euro Geld für wohltätige Zwecke gegeben, das entsprach einem Plus von 27 Prozent zu 2009. Die Zahlen stammen dem IW zufolge aus Berechnungen mit Daten des sogenannten Sozio-oekonomischen Panels, einer Langzeitbefragung.mehr...

Berlin. Die Verbraucherzentralen fordern von der künftigen Bundesregierung einen besseren Schutz vor steigenden Zuzahlungen bei der Pflege. „Die Kostensteigerung drückt die Menschen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, der dpa. Nötig seien automatische Anpassungen der staatlichen Pflegeleistungen in kürzeren Abständen. Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung nicht alle Kosten deckt und Pflegebedürftige einen Eigenanteil tragen müssen. „Auch die Frage, welches Personal für gute Pflege sorgen kann, ist eine Herausforderung“, so Müller. Und das habe etwas mit den Löhnen dort zu tun.mehr...

München. Zahlreiche nationale und internationale Stars hat José Carreras zu seiner Benefizgala geladen. Am Ende konnte ein stolzes Ergebnis verkündet werden.mehr...

Paris. Die Ungleichheit zwischen Gutverdienern und Einkommensschwachen in Deutschland ist laut einer Studie ähnlich groß wie vor hundert Jahren. Im Jahr 2013 kamen die 10 Prozent Bestverdiener auf 40 Prozent des Gesamteinkommens, die untere Hälfte der Bevölkerung dagegen nur auf 17 Prozent - das ist das gleiche Gefälle wie im Jahr 1913. Das geht aus einer Untersuchung von Forschern um den französischen Ökonomen Thomas Piketty hervor. Weltweit habe sich die Schere zwischen Arm und Reich seit 1980 weiter geöffnet, heiß es.mehr...

Paris/Berlin. Die Weltwirtschaft läuft rund. Doch von dem Wachstum profitieren nicht alle Menschen gleichermaßen. Seit 1980 geht die Schere Ökonomen zufolge weltweit auseinander. Was sind die Gründe?mehr...

Wiesbaden. Während seiner Zeit in Washington hat der „Tagesthemen“-Moderator den Krebstod eines kleinen Mädchens hautnah miterlebt. Das sei ein „einschneidendes Erlebnis“ gewesen, meint Ingo Zamperoni.mehr...

Paris. Die Schere zwischen Reichen und Menschen mit wenig Einkommen ist einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren weitweit fast überall auseinander gegangen. Seit 1980 haben die reichsten ein Prozent der Weltbevölkerung ihre Einkünfte mehr als verdoppelt, wie aus einer Untersuchung von Forschern um den bekannten französischen Ökonom Thomas Piketty hervorgeht. Die Mittelklasse habe dagegen kaum profitiert, auch wenn das Wachstum statistisch allen Menschen zu Gute gekommen sei. Am geringsten ist das Gefälle demnach in Europa.mehr...

Paris. Forscher um den bekannten französischen Ökonomen Thomas Piketty stellen heute in Paris einen Bericht zur Ungleichheit in der Welt vor. Die Experten haben die Schere zwischen Arm und Reich untersucht, sowohl beim Einkommen als auch beim Vermögen.mehr...

London. Ein Riesenpulli für zwei Politiker: Das Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds appelliert mit einem ungewöhnlichen Ensemble an die Spendenbereitschaft der Briten.mehr...

Celle. Behandlungen und Therapien im Ausland sind bei vielen Patienten beliebt. Meist können die Kosten über die Krankenkasse abgerechnet werden - dies ist jedoch keine Garantie, urteilte ein Landessozialgericht.mehr...

Gütersloh. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist in NRW laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung etwas schwächer ausgeprägt als im Durchschnitt der Bundesländer. Auf einer Skala von 0 bis 100 liegt der Wert in NRW bei 60,7 - zum Vergleich: der durchschnittliche Wert für Deutschland liegt bei 61,4.mehr...

Mumbai. Eine 17-Jährige Bollywood-Schauspielerin ist ihrer Aussage zufolge während eines Fluges von einem Passagier sexuell belästigt worden. Der Mann wurde verhaftet. Er habe auf dem Flug von Neu Delhi nach Mumbai mit seinem Fuß ihren Nacken und Rücken gestreichelt, erklärt die Bollywood-Schauspielerin Zaira Wasim unter Tränen in einem Live-Video auf Instagram. Gegen den 39-Jährigen Tatverdächtigen wird wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen ermittelt. Auch die Fluggesellschaft Vistara untersucht den Vorfall.mehr...

Düsseldorf. Das zunehmend nasskalte Wetter bringt die erste Bewährungsprobe für die städtischen Obdachlosenunterkünfte in NRW. In Düsseldorf stehen rund 140 Notschlafstellen zur Verfügung. Nach Stadtangaben richtet sich dieses Angebot vor allem an die bis zu 150 Menschen, die in der Landeshauptstadt dauerhaft auf der Straße leben. Bei Bedarf könnten die Kapazitäten erweitert werden.mehr...

Berlin. Die Bürgerversicherung - für die zaudernde SPD könnte sie zum schlagenden Argument für eine neue GroKo werden. Doch was hätten die Versicherten von der Großreform?mehr...

Potsdam. Angesichts neuer Bedrohungslagen durch Terror und Gewalt setzen sich die Arbeits- und Sozialminister der Länder für eine Reform des Sozialen Entschädigungsgesetzes ein. Hintergrund ist der Terroranschlag vom Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten, der sich in diesen Tagen jährt. „Das Beispiel zeigt, es gibt viel Nachholbedarf“, sagte der Düsseldorfer Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann zum Abschluss der Konferenz in Potsdam. Hinterbliebene und Opfer hatten mangelnde Hilfe und Unterstützung beklagt.mehr...

Tübingen. Schulhunde sollen das Sozialverhalten von Kindern verbessern. Immer öfter sind daher Tiere an der Schule dabei.mehr...

Darmstadt. Auch psychische Belastungen können zu Arbeitsausfällen führen und somit als Arbeitsunfall gelten. Das entschied das Hessische Landessozialgericht und verhalf einer Bahnmitarbeiterin zu ihrem Recht.mehr...

Dortmund. Der Streit um die Anrechnung von erbetteltem Geld auf die Hartz-IV-Bezüge eines Arbeitslosen in Dortmund ist beigelegt. Der Mann darf jetzt offiziell 204,50 Euro im Monat einnehmen, ohne dass seine Bezüge gekürzt werden. Das hat das Jobcenter entschieden, bestätigte die Anwältin des Mannes. Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt. Eine Mitarbeiterin des Jobcenters hatte den Mann beim Betteln erkannt. Das Jobcenter schätzte seine Einnahmen und kürzte die monatlichen Leistungen um 270 Euro.mehr...

Dortmund. Der Streit um die Anrechnung von erbetteltem Geld auf die Hartz-IV-Bezüge eines Arbeitslosen in Dortmund ist beigelegt. Der Mann darf jetzt offiziell 204,50 Euro im Monat einnehmen, ohne dass seine Bezüge gekürzt werden. Das hat das Jobcenter entschieden, wie die Anwältin des Mannes am Dienstag bestätigte. Zuvor hatten die „Ruhr Nachrichten“ über den Kompromiss berichtet.mehr...

Düsseldorf. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erinnert sich gerne an die Vorteile seiner Arbeit als junger Ehrenamtlicher zurück. „Auch ich habe mich in frühen Jugendjahren ehrenamtlich engagiert. Und oft habe ich dabei mehr gelernt als in der Schule oder in der Hochschule“, sagte Laschet am Dienstag in einer Videobotschaft bei Twitter zum „Tag des Ehrenamtes“. „Die Fähigkeiten, die man auch erwirbt in Kontakt mit Menschen, sind einem für das ganze Leben von Nutzen.“mehr...

Berlin. Noch weiß niemand, wer Deutschland künftig regiert. Nun zeigt eine internationale Studie, wo bei der Rente die Probleme liegen - bei der Rentenlücke für Frauen und der Absicherung von Geringverdienern.mehr...

Köln. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Untreue gegen den Gründer des Vereins „Little Home“, der Wohnboxen an Obdachlose verschenkt. Gegen den Mann seien mehrere Anzeigen erstattet worden, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. In mindestens einem Fall handele es sich um den Vorwurf der Untreue. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte zuvor über den Fall berichtet.mehr...

Berlin. Der längste kalte Hund der Welt? 600 Kilogramm Kekse brauchten die Schüler, um den 734,08 Meter langen Kuchen zu backen. Der Erlös aus dem Verkauf geht an den Berliner Verein Kinderträume.mehr...

Berlin. Sie weisen den Weg, sie übersetzen, sie informieren über zugängliche Orte: Smartphone-Apps eröffnen Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Teilhabe. Sozialverbände fordern mehr davon.mehr...

Köln. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat eine aufeinander abgestimmte Aktion auf Bundesebene für Menschen ohne feste Wohnung angeregt. „Dies geht nur durch Beteiligung aller politischen Ebenen, der Bau- und Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden und der Betroffenen“, sagte er am Donnerstag laut Redetext beim Besuch eines Tagestreffs der Caritas für wohnungslose Menschen in Leverkusen. Woelki verwies darauf, dass die Zahl der Betroffenen in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen habe. „Noch schlimmer: laut Statistik sind 30 000 der obdachlosen Menschen minderjährig“, sagte er.mehr...

New York. Spenden auf Knopfdruck: Das ist jetzt bei Facebook möglich. Damit und mit einer Reihe anderer neuer Funktionen will das soziale Netzwerke soziales Engagement vereinfachen.mehr...

Paderborn. Unfaire Arbeitsbedingungen in Lateinamerika stehen im Mittelpunkt der diesjährigen bundesweiten Adveniat-Spendenaktion der katholischen Kirche. „Sklavenarbeit und Ausbeutung müssen gestoppt werden. Jeder hat ein Recht auf menschenwürdige, gerecht bezahlte Arbeit“, sagte der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker bei der Vorstellung am Donnerstag. Gute Arbeitsbedingungen dürften nicht länger Privileg der reichen Länder bleiben, forderte Becker. „Je geringer die Qualifikation, desto größer ist die Gefahr, ausgebeutet zu werden“, sagte Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz bei der Pressekonferenz in Paderborn. Das Motto 2017 heißt „Faire Arbeit. Würde. Helfen.“mehr...

Düsseldorf. Die Zahl der Empfänger staatlicher Hilfe zum Existenzminimum ist in Nordrhein-Westfalen auf 2,2 Millionen gestiegen. Ende 2016 waren es - trotz guter Wirtschaftslage und niedrigerer Flüchtlingszahlen - 0,7 Prozent oder 14 000 Menschen mehr als zum Vorjahresstichtag. Der Anstieg sei auf die Zunahme der Hartz-IV-Empfänger zurückzuführen, sei aber geringer ausgefallen als in den Vorjahren, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit.mehr...

Wiesbaden. Rund 7,9 Millionen Menschen haben Ende 2016 in Deutschland Geld zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts vom Staat bekommen. Das waren 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Als Grund für den Rückgang der sozialen Mindestsicherung nannte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vor allem abgeschlossene Asylverfahren. So bekamen noch rund 728 000 Menschen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, gut ein Viertel weniger als vor Jahresfrist. Fast 6,0 Millionen Menschen erhielten Hartz IV und Sozialgeld.mehr...

Celle. Verordnet der Arzt ein Stützkorsett, muss bei manchen Patienten eine häusliche Krankenpflege bei dem Gebrauch helfen. In einem Fall musste die Krankenkasse auch für diese Pflegeleistung die Kosten übernehmen.mehr...

Düsseldorf. Der breite Protest für den Erhalt des Sozialtickets in NRW hat Wirkung gezeigt: Laschets Regierung hat eingelenkt. Allerdings sind die Landeszuschüsse nur für 2018 gesichert. Für eine dauerhafte Zusage machen Bedürftige auf ungewöhnliche Weise mobil.mehr...

Duisburg. Der Stadtrat von Duisburg hat am Montagabend das Alkoholverbot in der Innenstadt bis Ende März verlängert. Dies teilte eine Stadtsprecherin mit. Ein befristetes Verbot galt bereits seit dem 16. Mai. Es war Mitte November ausgelaufen. „Die Maßnahme hat sich positiv auf das Erscheinungsbild der Innenstadt ausgewirkt“, hieß es in der Beschlussvorlage für den Stadtrat. Es habe weniger Störungen durch alkoholisierte Personen gegeben.mehr...

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will das Sozialticket für Bedürftige auch über das kommende Jahr hinaus mitfinanzieren. Das sicherte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags zu. „Das Sozialticket bleibt“, sagte Wüst.mehr...

Berlin. Sie weisen den Weg, sie übersetzen, sie informieren über zugängliche Orte: Smartphone-Apps eröffnen Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Teilhabe. Sozialverbände fordern mehr davon.mehr...

Berlin. Zwei gesellschaftliche Projekte aus Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sind jüngste Träger des Regine-Hildebrandt-Preises der SPD. Sie bekamen die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung gleichberechtigt für ihre Bemühungen um innere Einheit und Integration zugesprochen.mehr...

Berlin. Brandenburg macht sich für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz stark. Damit würde das Schutzbedürfnis der Kinder gestärkt, heißt es in einem Entschließungsantrag des Landes, der in der Länderkammer beraten wurde. So ein Schritt würde bewirken, dass das Kindeswohl bei allen Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen vorrangig berücksichtigt werde, argumentiert das Land. Die Stärkung von Kinderrechten war schon mehrfach Thema im Bundesrat. Nun wird das Anliegen weiter in den Ausschüssen der Länderkammer beraten.mehr...

Berlin. Alle Jahre wieder flattern in der Vorweihnachtszeit Spendenaufrufe ins Haus. Egal, ob Unterstützung für Hurrikanopfer oder die Rettung des Regenwaldes - wer Gutes tun will, ist im Spendendschungel schnell überfordert. Was seriös ist und was nicht.mehr...

Berlin. In wenigen Tagen beginnt der Dezember - ein Spitzenmonat, wenn es ums Spenden geht. Mit einer ersten Bilanz für 2017 zeigt der Deutsche Spendenrat, wo bislang die Prioritäten der Deutschen liegen.mehr...

Berlin. Wie großzügig sind die Menschen in Deutschland? Erste Erkenntnisse über das Spendenverhalten in diesem Jahr will der Deutsche Spendenrat am Vormittag in Berlin vorlegen. Mit Blick auf die übliche Spenden-Hochphase am Jahresende soll es auch um Prognosen für 2017 insgesamt gehen. Der Spendenrat ist ein Dachverband von 65 spendensammelnden Organisationen, darunter zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz und die Aktion Deutschland hilft.mehr...

Krefeld. Der ehemalige Arzt der umstrittenen Sekte Colonia Dignidad, Hartmut Hopp, wehrt sich gegen den Vorwurf des Sozialbetrugs. Hopp soll den Behörden verschwiegen haben, dass ihm ein etwa eine Million Euro wertvolles Grundstück in Chile gehört. Die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen entsprächen nicht den Tatsachen, ließ Hopp über seinen Anwalt Helfried Roubicek auf dpa-Anfrage mitteilen.mehr...

Berlin. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Filmschaffende will am Donnerstag Spenden für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission sammeln - und gleichzeitig eine kurze Szene für seinen neuen Film „Klassentreffen“ drehen.mehr...

Geld und Recht

22.11.2017

Krankenkasse muss Fußpflegerin bezahlen

Potsdam. Die Kosten für eine professionelle Fußpflege müssen Krankenversicherte in der Regel selbst tragen. Allerdings kann es Ausnahmen geben - etwa wenn die Dienstleistung medizinisch notwendig ist. Dies zeigt ein Urteil aus Berlin-Potsdam.mehr...

Berlin. Das Geschäft mit Mitleid und Hilfsbereitschaft boomt. Etwa sieben Milliarden Euro spenden die Deutschen pro Jahr und tun damit auch etwas für den eigenen Geldbeutel. Denn Spenden lassen sich steuerlich absetzen. Wie viel Aufwand das ist, hängt von der Spendenhöhe ab.mehr...

Schlaglichter

17.11.2017

Europa will soziale Spaltung überwinden

Göteborg. Nach den Wahlerfolgen von Populisten und EU-Kritikern besinnt sich die Europäische Union auf das Soziale, um unzufriedene Bürger zurückzugewinnen. Bei einem Gipfel in Göteborg bekannten sich die 28 Staaten in einer Erklärung zu gemeinsamen Mindeststandards, darunter faire Löhne, Hilfe bei Arbeitslosigkeit und angemessene Renten. Die Rechte seien nicht nur „fromme Wünsche“, versicherte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Kritiker wenden ein, dass die sozialen Rechte unverbindlich und die Standards nicht einklagbar seien.mehr...

Paris. In Paris und direkter Umgebung leben zu Beginn der kalten Jahreszeit immer noch rund 1000 Migranten auf der Straße. Sie müssten würdig untergebracht werden, forderten die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und Ärzte der Welt. Die Organisationen erinnerten an das Versprechen von Staatspräsident Emmanuel Macron vom vergangenen Sommer, dass bis Jahresende keine Migranten in Frankreich mehr auf der Straße leben müssten. Nach der Räumung von Flüchtlings-Lagerplätzen im Norden der Hauptstadt im vergangenen August habe sich die Situation verschlechtert.mehr...

Göteborg. Bei den bislang zähen Brexit-Verhandlungen schließt die Europäische Union einen raschen Durchbruch nicht aus. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sagte, er hoffe auf eine Einigung mit Großbritannien bei den strittigen Austrittsfragen bis Dezember. „Aber es ist noch Arbeit zu tun“, fügte er am Rande des EU-Sozialgipfels in Göteborg hinzu. Großbritannien will 2019 aus der EU austreten und möglichst rasch die künftigen Beziehungen klären. Die EU will aber vorher unter anderem finanzielle Zusagen für Verpflichtungen in Milliardenhöhe.mehr...

Göteborg. Viele in Europa sind verunsichert von Globalisierung und dem Umbruch in der Arbeitswelt. Mit einer „Säule sozialer Rechte“ will die EU gegensteuern. Kritiker halten die aber für ziemlich schwammig.mehr...