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Alle Artikel zum Thema: Soziales

Soziales

Tunis. Die Mutter zweier Mädchen aus Hannover, die seit fast drei Jahren in Tunesien festgehalten werden, hofft auf eine baldige Rückkehr der Familie nach Deutschland. Am Sonntag hätten die Mutter und ihre neun und elf Jahre alten Töchter aber Tunesien noch nicht verlassen können, sagte die Tante der Mädchen. Sie wurden in Kasserine seit fast drei Jahren von der Familie des Vaters festgehalten. Er hatte die Kinder nach der Trennung von seiner Frau aus Hannover dorthin gebracht. Das Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Tunis stehe mit den zuständigen Behörden in Kontakt.mehr...

Düsseldorf. Wegen stark gestiegener Mieten sind Obdachlosenunterkünfte in Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Diakonie mittlerweile auch im Sommer oft überfüllt. „Ich finde es erschreckend, dass das auch schon in Städten der Fall ist, die gar nicht so einen hohen Mietspiegel haben“, sagte Sabine Damaschke von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe der Deutschen Presse-Agentur. „Wo sollen die Leute noch hin? Es ist sicherlich eine ganz dramatische Situation.“mehr...

Essen. Die Essener Tafel hat im Mai erstmals ihre neuen Regeln zur Aufnahme von Neukunden bei zu großem Andrang angewendet. Seit Monatsbeginn würden Alleinstehende über 50 Jahren, Schwerbehinderte, Alleinerziehende und Familien mit Kindern bevorzugt aufgenommen, sagte Tafel-Chef Jörg Sartor am Freitag. Es seien aber nur wenige Bewerber abgewiesen worden. Ob die Maßnahme auch im Juni nötig sei, könne erst dann entschieden werden. Der WDR hatte zunächst berichtet.mehr...

Berlin. Der Pflegebeitrag dürfte bald steigen, der Arbeitslosenbeitrag nicht so stark sinken wie manche wünschen. In der Koalition bahnt sich Streit um das Geld der Beitragszahler an.mehr...

Berlin. Wie wird die Rente in Zukunft gesichert? Der Sozialverband VdK will dafür Beamte und Selbstständige in das gesetzliche System integrieren - und fordert mehr Mitspracherecht von der Politik.mehr...

Schlaglichter

17.05.2018

Post hält an Entfristungspraxis fest

München. Ungeachtet aller Kritik will die Deutsche Post ihre umstrittene Praxis bei der Entfristung von Arbeitsverträgen nicht ändern. „Wir werden an den Eckpunkten festhalten, denn sie haben sich in der Praxis bewährt und sind arbeitsrechtlich nicht zu beanstanden“, sagt Personalvorstand Thomas Ogilvie der „Süddeutschen Zeitung“. Der Konzern übernimmt Angestellte nur dann unbefristet, wenn sie zuvor innerhalb von zwei Jahren nicht mehr als 20 Krankheitstage hatten und nicht mehr als zwei selbstverschuldete Unfälle mit konzerneigenen Fahrzeugen. Daran hatte es massive Kritik gegeben.mehr...

Celle. Oberschule statt Gymnasium - dazu kann ein Schüler, der Hartz IV erhält, nicht gezwungen werden. Grund des Urteils ist ein Streit mit der Gemeinde, die die Schülerbeförderungskosten nicht übernehmen wollte.mehr...

Seattle. Die Amazon-Heimatstadt Seattle führt eine umstrittene neue Steuer ein, bei der größere Unternehmen jährlich 275 Dollar pro Mitarbeiter zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit zahlen müssen.mehr...

Berlin. Viele Jugendämter in Deutschland können ihren Aufgaben beim Kinderschutz laut einer Studie nur unzureichend nachkommen. Auf die rund 13 300 Mitarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst kämen mehr als eine Million Fälle - viel zu viel, sagte die Sozial- und Politikwissenschaftlerin Kathinka Beckmann von der Hochschule Koblenz in Berlin bei der Vorstellung einer repräsentativen Studie. Die meisten Sozialarbeiter betreuen laut der Studie zwischen 50 und 100 laufende Fälle - als angemessen gelten 35.mehr...

Schlaglichter

13.05.2018

Kritik an befristeten Jobs bei der Post

Bonn. Fast jeder fünfte Brief- und Paketzusteller bei der Deutschen Post soll nach Informationen der „Bild am Sonntag“ nur einen befristeten Vertrag haben. Wie die Zeitung unter Berufung auf Konzernunterlagen berichtete, haben etliche davon angeblich weniger als drei Monate Laufzeit. Ein Post-Sprecher sagte der dpa, man gehe „sehr verantwortungsbewusst mit dem Instrument der Befristung“ um. Die Chefin der Kommunikationsgewerkschaft DPV, Christina Dahlhaus, äußerte Kritik an „Kettenbefristungen“. Mehrere zeitlich begrenzte Verträge hintereinander seien eine „soziale Zumutung“.mehr...

Bonn. Fast jeder fünfte Brief- und Paketzusteller bei der Deutschen Post soll nach Informationen der „Bild am Sonntag“ nur einen befristeten Vertrag haben. Wie die Zeitung unter Berufung auf Konzernunterlagen berichtete, haben etliche davon angeblich weniger als drei Monate Laufzeit. Ein Post-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf, man gehe generell „sehr verantwortungsbewusst mit dem Instrument der Befristung“ um. Den Angaben des Berichts widersprach er nicht, detaillierte Zahlen zum Anteil der befristeten Kräfte wurden allerdings nicht genannt.mehr...

Digitales

11.05.2018

Ist Facebook das neue Fundbüro?

Hannover. Gefundene Gegenstände müssen ins Fundbüro gebracht werden, doch zunehmend tauchen sie im Internet auf. Vielen Menschen ist nicht bewusst, welches Risiko sie dabei eingehen.mehr...

Bad Nenndorf. Etwa 30 bis 40 Prozent aller Schlaganfall-Patienten erleiden zumindest vorübergehend die Sprachstörung Aphasie. Manche verstummen vollständig, andere können nur noch Ja und Nein sagen. Diese Folge des Schlaganfalls sei wenig bekannt, sagte die Geschäftsführerin des Bundesverbandes für die Rehabilitation der Aphasiker, Dagmar Amslinger.mehr...

Bad Nenndorf. Die Sprachstörung Aphasie ist kaum bekannt. Den Betroffenen liegen die richtigen Worte auf der Zunge, aber sie können sie nicht äußern. Außenstehende halten die Patienten manchmal für verstockt, depressiv oder gar geistig behindert.mehr...

Detmold. Der Streit um ein zweites Pflegebett ist vor dem Sozialgericht Detmold ausgetragen worden. Hintergrund: Ein Pflegebedürftiger benötigte das zusätzliche Bett im Erdgeschoss aufgrund einer Verletzung. Doch die Pflegekasse lehnte die Kosten dafür ab.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

08.05.2018

Roboter-Kollegen sollen in der Pflege helfen

Garmisch-Partenkirchen. Garmisch-Partenkirchen hat viele alte Bewohner - und womöglich künftig auch eine Rekord-Dichte an Pflege-Robotern. Zwei, vielleicht drei dieser Avatare sollen dort an den Start gehen. Ob die Senioren mit ihnen klarkommen, sollen Tests zeigen.mehr...

Garmisch-Partenkirchen. Senioren in Bayern bekommen in einem Test-Projekt moderne Helfer an die Seite: Die Roboter EDAN und Justin sollen künftig unter anderem pflegebedürftige Menschen im Alltag unterstützen. Noch in diesem Jahr soll ein Testlauf mit ihnen in einem Altenheim der Caritas in Garmisch-Partenkirchen starten, wie Vertreter des Verbandes sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ankündigten. Mit dem Projekt „Smile“ wollen DLR und Caritas Menschen mit alters- oder krankheitsbedingter Einschränkung zu einem selbstständigeren Leben verhelfen.mehr...

Berlin. Viele Arbeitsverträge sind befristet. Das ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings müssen sich Arbeitgeber dabei an gewisse Regeln halten. Ein Arbeitsrechtler weist auf sechs wichtige Punkte hin.mehr...

Berlin. Das Bundesfinanzministerium hat die umstrittene Einstellungspraxis bei der Deutschen Post als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet. Das Ministerium werde sich in Gesprächen mit der Post einen Überblick über die Lage verschaffen, sagte eine Sprecherin. Der Bund werde dann im Rahmen seiner Möglichkeiten als Anteilseigner darauf hinwirken, dass sich die Praxis ändere. Das Ministerium werde daneben prüfen, ob bei Unternehmen mit Bundesbeteiligung ähnliche Sachverhalte vorliegen. Die Post macht die Entfristung von Arbeitsverträgen von den Krankheitstagen eines Mitarbeiters abhängig.mehr...

Berlin. Die Kriterien der Deutschen Post zur Entfristung von Arbeitsverträgen stoßen bei den Gewerkschaften auf deutliche Kritik. „Es ist arbeitsrechtlich nicht angreifbar, aber es ist moralisch höchst verwerflich“, sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Reiner Hoffmann, in Berlin. „Es ist an der Zeit, dass mit diesem Unfug aufgeräumt wird.“ Bei der Deutschen Post bekommen diejenigen Mitarbeiter einen unbefristeten Vertrag, die unter anderem nicht zu oft krank sind und die nicht zu häufig in Unfälle mit Postfahrzeugen verwickelt sind.mehr...

Berlin. Die Deutsche Post macht die Entfristung von Arbeitsverträgen auch von Krankheitstagen eines Mitarbeiters abhängig. Das ist arbeitsrechtlich zwar nicht angreifbar, wie selbst Gewerkschaftsvertreter sagen. DGB und Politik sind dennoch empört und dringen auf Korrekturen.mehr...

Berlin. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will den Einfluss des Bundes nutzen und die umstrittene Einstellungspraxis bei der Deutschen Post ändern. „Diejenigen, die für uns im Aufsichtsrat sitzen, haben sich vorgenommen, darauf zu reagieren und die Gespräche schon vereinbart“, sagte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung „Anne Will“ und fügte hinzu: „Es wird gleich reagiert, damit es zu einer veränderten Praxis kommt, so weit wir das beeinflussen können.“ Laut „Bild am Sonntag“ macht die Deutsche Post die Entfristung von Arbeitsverträgen von den Krankheitstagen eines Mitarbeiters abhängig.mehr...

Bonn. Die Deutsche Post macht die Entfristung von Arbeitsverträgen von den Krankheitstagen eines Mitarbeiters abhängig. Niederlassungsleiter hätten von der Konzernspitze ein entsprechendes Konzept bekommen, berichtete „Bild am Sonntag“. Darin heiße es, dass Mitarbeiter in zwei Jahren nicht häufiger als sechsmal krank gewesen sein beziehungsweise nicht mehr als 20 Krankheitstage anhäufen dürften. Weiter schreibe die Post vor, dass der Mitarbeiter „höchstens zwei selbstverschuldete Kfz-Unfälle mit einem maximalen Schaden von 5000 Euro“ verursachen dürfe. Außerdem dürften Postboten in drei Monaten nicht mehr als 30 Stunden länger für ihre Touren gebraucht haben als vorgesehen.mehr...

Bonn. Mehr als 20 Tage in zwei Jahren sollte man bei der Post nicht krank sein, wenn man in einen unbefristeten Arbeitsvertrag wechseln will. Aus der Politik kommen kritische Kommentare, doch die Post versteht die Aufregung nicht.mehr...

Essen. Der zeitweise Aufnahmestopp für Ausländer hat bei der Essener Tafel einen starken Anstieg der Geldspenden ausgelöst. Seit der Stopp am 22. Februar bekannt wurde, habe die Hilfsorganisation rund 50 000 Euro mehr erhalten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte der Leiter der Tafel, Jörg Sartor, dem „Zeit“-Magazin. Vor allem im März habe es viele Spenden gegeben, bestätigte Sartor auf dpa-Nachfrage. Aber auch jetzt träfen noch Überweisungen ein.mehr...

Eberdingen. Soziale Projekte im Fußball gibt es jede Menge. Im Vorfeld der WM üben erstmals der Bundestrainer und zwei Ex-Weltmeister den Doppelpass mit der Straßenzeitung Trott-war.mehr...

Dresden. Hartz-IV Empfänger dürfen auch im Widerspruchsurteil Unterlagen einreichen. Akzeptiert werden müssen hier auch Originaldokumente, denn Sozialverfahren sind für die Leistungsempfänger gebühren- und auslagenfrei.mehr...

Berlin. Der Milliarden-Überschuss der Arbeitslosenversicherung sollte nach Auffassung der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles für Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden. „Wenn wir in den kommenden Jahren zusätzliche Spielräume haben in der Arbeitsmarktpolitik, ist für mich sehr klar, wo wir das Geld investieren sollten: in die berufliche Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte Nahles der „Süddeutschen Zeitung“. Die Rücklage der Arbeitslosenversicherung wird dem Bericht zufolge nach Einschätzung der Bundesregierung im Laufe des Jahres die 20-Milliarden-Euro-Marke erreichen.mehr...

Karlsruhe. Gut eine Stunde lang sprachen sie hinter verschlossenen Türen: Gesundheitsminister Jens Spahn und die Hartz-IV-Kritikerin Sandra Schlensog. Brachte das Treffen den konservativen CDU-Politiker ins Grübeln?mehr...

Karlsruhe. Gesundheitsminister Jens Spahn will nicht ausprobieren, wie es sich anfühlt, einen Monat lang von Hartz IV zu leben. Das teilte er nach einem Gespräch mit seiner Kritikerin Sandra Schlensog in Karlsruhe mit. Schlensog übergab dem CDU-Politiker eine Online-Petition mit rund 210 000 Unterschriften, in der er dazu aufgefordert worden war. Mit seiner Äußerung, Hartz IV bedeute nicht Armut, hatte der Minister viel Kritik auf sich gezogen. Spahn räumte ein, es sei ohne Zweifel schwierig, von Hartz IV zu leben.mehr...

Berlin. In der Alten- und Krankenpflege sind Zehntausende Stellen nicht besetzt. Eine Möglichkeit zur Verringerung dieses Problems sieht Grünen-Chef Habeck in einem Bleiberecht für in diesem Bereich arbeitende Flüchtlinge.mehr...

Berlin. Die Grünen fordern ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten. „Wir brauchen eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung für Pflege- und die Helferberufe als Einstieg in ein Einwanderungsgesetz“, sagte der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck der Deutschen Presse-Agentur. In Pflegeheimen und Krankenhäusern fehlten Zehntausende Fachkräfte, zugleich schiebe Deutschland auch Flüchtlinge ab, die in diesem Bereich eine Ausbildung machten. „Die Bundesregierung muss die Gesetzeslage entsprechend ändern“, forderte er.mehr...

Karlsruhe. Gesundheitsminister Jens Spahn trifft sich heute in Karlsruhe zu einem Gespräch mit der Hartz IV-Kritikerin Sandra Schlensog. Die 40-Jährige alleinerziehende Mutter hatte Spahn öffentlich für seine Aussage kritisiert, dass Hartz IV nicht Armut bedeute. Schlensog startete eine Online-Petition, mit der sie den Minister auffordert, selbst einen Monat lang von dem Geld zu leben, das sie bekommt. Rund 200 000 Menschen unterzeichneten die Petition bisher. Spahn hatte Schlensog angerufen und ihr ein Gespräch unter vier Augen angeboten.mehr...

Berlin. Berliner CDU-Politiker wollen härtere Sanktionen für junge Hartz-IV-Empfänger. Wenn Menschen unter 50 Jahren ein Jobangebot ablehnen, sollten ihnen die Sozialleistungen gestrichen werden, fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Berlin. „Es ist bei der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt nicht einzusehen, dass Menschen, die 25 oder auch 45 Jahre alt sind, zu Hause sitzen und Hartz IV beanspruchen können“, sagte deren Vorsitzender Christian Gräff der „Berliner Morgenpost“. Derzeit gibt es mehrere Stufen, Hartz-IV-Empfängern die Leistungen zu kürzen.mehr...

Berlin. Er engagiert sich seit Jahren für Menschen mit Behinderung. Dafür wird Eckart von Hirschhausen jetzt ausgezeichnet. Den Preis aber will er nicht allein für sich in Anspruch nehmen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

26.04.2018

Kitas arbeiten mit Gebärden

Bremen. In immer mehr Kindertagesstätten nutzen Erzieherinnen Gebärden, um sich mit Babys und Kleinkindern zu verständigen. Die Idee: Schon bevor sie sprechen können, sollen sich die Kleinsten mitteilen können.mehr...

Essen. Mit einer groß angelegten Kontrollaktion sind Sozialbehörden im Ruhrgebiet gegen Schwarzarbeit und Sozialbetrug vorgegangen. Die Aktion am Donnerstag richtete sich gegen Beschäftigte aus Bulgarien und Rumänien. Kontrolliert würden Arbeitsplätze und Wohnungen, sagte ein Sprecher. Dabei gehe es unter anderem um fingierte Arbeitsverträge für Jobs, die gar nicht existierten, und um zu Unrecht in Anspruch genommene Leistungen für Familienangehörige oder Wohnungseinrichtungen, sagte ein Sprecher der Arbeitsagentur NRW. Kontrolliert wurde in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Hagen.mehr...

Berlin. In der Alten- und Krankenpflege sind deutschlandweit rund 35 000 Stellen nicht besetzt. Besonders betroffen ist mit 23 319 offenen Stellen die Altenpflege, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht, die der dpa in Berlin vorliegt. Demnach waren 2017 im Schnitt 14 785 offene Stellen für Fachkräfte in der Pflege alter Menschen gemeldet. Zudem wurden 8443 Helfer gesucht. In der Krankenpflege fehlten 10 814 Fachkräfte und 1413 Helfer.mehr...

Schlaglichter

25.04.2018

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Berlin. Die Bezüge der rund 21 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli um mehr als drei Prozent. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums. Im Westen steigen die Renten um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent. Die Rentensteigerung geht vor allem auf die gute Konjunktur zurück. Sie beruht auf einer festen Formel und folgt der Lohnentwicklung in Deutschland. Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen mit herein.mehr...

Berlin. Dramatischer Pflegemangel: Immer stärker zeigt sich, dass frühere Warnungen vor wachsenden Lücken keineswegs übertrieben waren. Neue Zahlen zeigen das ganze Ausmaß.mehr...

Berlin. Eines ist bei der Rente sicher: Millionen Rentner können sich zur Jahresmitte auf steigende Bezüge freuen. Doch wie geht es in Zukunft weiter? Bei dieser Frage kommt es jetzt auf die Koalition an.mehr...

Konstanz. Dass Hartz-IV-Bezieher mit dem zuständigen Sachbearbeiter des Jobcenters unzufrieden sind, dürfte keine Seltenheit sein. Doch haben Empfänger daher das Recht, sich bei Personalfragen einzumischen? Darüber hatte das Sozialgericht Mainz zu entscheiden.mehr...

Berlin. In der Alten- und Krankenpflege sind deutschlandweit mehr als 25 000 Fachkraftstellen nicht besetzt. Zudem fehlen rund 10 000 Hilfskräfte. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach waren im vergangenen Jahr im Schnitt fast 14 800 offene Stellen für Spezialisten in der Pflege alter Menschen gemeldet, in der Krankenpflege waren es etwa 10 800. mehr...

Berlin. Die AfD beherrscht das Spiel mit Provokationen. Ihre Anfrage zu Behinderten in Deutschland hat weithin Empörung ausgelöst. Die Sozialverbände sehen sich „an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte“ erinnert - und gehen in die Offensive.mehr...

Berlin. Beispielloser Schulterschluss gegen die AfD: Sozialverbände aus ganz Deutschland protestieren gegen eine Anfrage der AfD zu Schwerbehinderten. „Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen.“ So heißt es in einer Anzeige von 18 Organisationen, die an diesem Sonntag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erscheint. In der Anfrage brachte die AfD Behinderungen mit Inzucht und Migration in Verbindung.mehr...

Berlin. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, wendet sich vehement gegen eine Abschaffung von Hartz IV. Zugleich mahnt er Änderungen an der Grundsicherung an. „Konkrete Verbesserungsvorschläge habe ich in der aktuellen Debatte bisher nicht gehört“, sagte Scheele der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Das ist eine Geisterdebatte.“ Wer die Grundsicherung abschaffen wolle, solle sagen, was konkret an deren Stelle treten solle, so Scheele unter anderem mit Blick auf Äußerungen aus der SPD.mehr...

Berlin. Die SPD, aber nicht nur sie, diskutiert mit Leidenschaft über Hartz IV - zuletzt wurden Rufe nach einem Ende von Hartz lauter. Der oberste Verantwortliche für die Grundsicherung hält davon gar nichts.mehr...

Stuttgart. Viele Arbeitgeber richten für ihre Beschäftigten ein Arbeitszeitkonto ein. Jahreszeitliche Schwankungen können auf diesem Wege ausgeglichen werden. Zu Problemen kann es jedoch bei der Auflösung und den damit verbundenen Sozialabgaben kommen. Das zeigt ein Urteil aus Stuttgart.mehr...

Berlin. Arbeitslose Hartz-IV-Bezieher sind in den vergangenen Jahren im Schnitt immer länger ohne Job geblieben. So stieg die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit bei Beziehern der Grundsicherung kontinuierlich an - von 555 Tagen im Jahr 2011 auf 650 Tage im Jahr 2017. 2016 waren es noch 629 Tage. Auf diese Zahlen der Bundesagentur für Arbeit machte die Linke im Bundestag aufmerksam. „Man könnte von einer Verhärtung der Langzeitarbeitslosigkeit sprechen“, sagte ein BA-Sprecher.mehr...

Berlin. Der CSU-Landesgruppen-Chef will abgelehnten Asylbewerbern verstärkt Sachleistungen zur Verfügung stellen. Bei der CDU sieht man das ähnlich. Dadurch würden die Anreize für eine Antragstellung in Deutschland deutlich reduziert, so Innenexperte Harbarth.mehr...

Berlin. Der Chef der CSU-Landesgruppe, Alexander Dobrindt, fordert, Hartz-IV-Leistungen für abgelehnte Asylbewerber einzuschränken. „Bei abgelehnten Asylbewerbern sollten wir stärker auf Sachleistungen umstellen“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Wir müssen das Asylbewerberleistungsgesetz ändern und klar unterscheiden zwischen denjenigen, die berechtigt in Deutschland Schutz finden und denjenigen, die kein Bleiberecht haben oder sogar ihre Ausreise selbst verhindern.“mehr...

Augsburg. Gloria von Thurn und Taxis sorgt sich um das „Standing“ des Mannes in der Gesellschaft. Sie fordert Frauen auf, sich angesichts der #MeToo-Debatte für ihre Männer einzusetzen.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will die Beiträge zur Arbeitslosen- und gesetzlicher Krankenversicherung laut einem Medienbericht zum 1. Januar 2019 senken und die Mütterrente zum gleichen Zeitpunkt erhöhen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Entlastungen sollten einen Umfang von knapp neun Milliarden Euro haben und auf einen Schlag in einem Entlastungsgesetz umgesetzt werden, über das Sozialminister Hubertus Heil und Gesundheitsminister Jens Spahn derzeit verhandelten, berichten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“.mehr...

Berlin. Arbeitsminister Hubertus Heil will zum 1. Januar 2019 sein erstes umfangreiches Rentenpaket in Kraft setzen und damit die Mütterrente ausweiten. Sie würde dann auch für Mütter gelten, die vor 1992 Kinder geboren haben, wie Heil der „Rheinischen Post“ sagte. Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, dass es drei oder mehr Kinder sein sollen. Heil lässt die verfassungsrechtliche Tragfähigkeit der Bedingung untersuchen.mehr...

Berlin/Nürnberg. Hartz-IV-Empfänger bekommen wohl Anfang nächsten Jahres wieder etwas mehr Geld. Der Bundesarbeitsminister will zudem prüfen, wie man mit besonderen Bedürfnissen wie einer neuen Waschmaschine umgeht. FDP-Chef Lindner warnt derweil davor, falsche Anreize zu setzen.mehr...

Paris. Im Konflikt um Frankreichs Staatsbahn bleiben die Fronten verhärtet. Staatschef Macron hält an seinem Reformkurs fest, eine Lösung ist bisher nicht in Sicht. Reisende müssen sich auf weitere Zugausfälle einstellen.mehr...

Berlin. Hartz IV auf dem Prüfstand: Der Ruf nach weniger Sanktionen wird immer lauter. Den Arbeitgebern macht die ganze Hartz-Debatte dagegen Sorgen.mehr...

Berlin. Die SPD hält eine Entschärfung der Hartz-IV-Sanktionen für junge Menschen für geboten. „Verschärfte Sanktionen für junge Menschen sind keinesfalls sinnvoll, aber eine generelle Abschaffung von Sanktionen halte ich für schwierig“, sagte die SPD-Fraktionschefin und frühere Arbeitsministerin Andrea Nahles der „Frankfurter Rundschau“. Zuvor hatte Nahles` Nachfolger als Arbeitsminister, Hubertus Heil, eine Prüfung der Hartz-IV-Sanktionen angekündigt. mehr...

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat eine Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge in Aussicht gestellt. „Ich schaue mir das an, was wir bei den Grundsicherungssätzen tun können“, sagte Heil der Wochenzeitung „Die Zeit“. Es gehe ihm darum, die Lebensperspektiven der Menschen zu verbessern. Derzeit liegt der Regelsatz bei 416 Euro im Monat für einen Alleinstehenden, für eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft im Schnitt bei 954 Euro. Heil betonte, er werde auch prüfen, „welche Sanktionen noch sinnvoll sind“. Im Moment können die Bezüge gekürzt werden, wenn Betroffene ihre Mitwirkungspflichten nicht erfüllen, sich etwa nicht um einen neuen Job bemühen.mehr...

Berlin/Nürnberg. Bundesarbeitsminister Heil greift in die Hartz-IV-Debatte ein und stellt eine Erhöhung der Sätze in Aussicht. Auch die Sanktionen will er sich anschauen. Die Zahl der Strafen ist gestiegen, die der Hartz-IV-Empfänger aber auch.mehr...

Düsseldorf. Versäumte Termine beim Jobcenter sind in Nordrhein-Westfalen der häufigste Grund für Kürzungen der Leistungen von Arbeitslosen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom Mittwoch wurden 2017 in Nordrhein-Westfalen insgesamt 222 000 Sanktionen gegen Arbeitslose verhängt. Davon gingen rund 80 Prozent auf versäumte Termine zurück. Wenn ein Termin ohne Begründung nicht wahrgenommen wird, können die Leistungen für bis zu drei Monate um zehn Prozent gekürzt werden. Leistungsempfänger können sich vom Jobcenter einen Tag vor ihrem Termin per SMS-Service erinnern lassen. Die Kürzungsquote lag nach Angaben der Arbeitsagentur 2017 in NRW konstant bei 2,7 Prozent aller Empfänger und damit leicht unter dem Bundesschnitt von 3,1 Prozent.mehr...

Nürnberg. Wenn ein Hartz-IV-Empfänger eine angebotene Stellen ablehnt oder Termine versäumt, muss er mit Sanktionen rechnen. Die Zahl der Strafen ist gestiegen, die der Hartz-IV-Empfänger aber auch.mehr...

Nürnberg. Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist im vergangenen Jahr leicht auf knapp 953 000 gestiegen. Das waren rund 13 700 mehr als im Vorjahr, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. „Die allermeisten Leistungsberechtigten halten sich an die gesetzlichen Spielregeln. Nur ein ganz geringer Teil wird überhaupt sanktioniert“, sagte dazu BA-Chef Detlef Scheele. Mit 77 Prozent entfällt zudem ein Großteil der Sanktionen auf Meldeversäumnisse - wenn also beispielsweise jemand einen Termin beim Jobcenter ohne Angaben eines wichtigen Grundes nicht wahrnimmt.mehr...

Gießen. Die Probezeit dient Arbeitnehmern dazu, die neue Tätigkeit kennenzulernen. Dabei kann es passieren, dass der Job dem Beschäftigten nicht zusagt und er während der Testphase kündigt. Hat dieser selbstgewählte Rückzug Auswirkungen auf Sozialleistungen?mehr...

Hamburg. Sie wurde in Südafrika geboren, ihre größten Erfolge aber feierte und feiert Motsi Mabuse in Deutschland. Doch Afrika hat die ehemalige Profitänzerin nicht vergessen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

09.04.2018

Bremer Briefträger sollen Senioren unterstützen

Bremen. Der Briefträger schaut, ob es Oma gut geht und liefert Opa Bargeld nach Hause: Die Post bietet Bremer Senioren neue Dienstleistungen an, damit sie länger zu Hause leben können. Eine lohnende Einnahmequelle im schwindenden Briefgeschäft?mehr...

Bremen. Der Briefträger schaut, ob es Oma gut geht und liefert Opa Bargeld nach Hause: Die Post bietet Bremer Senioren neue Dienstleistungen an, damit sie länger zu Hause leben können. Eine lohnende Einnahmequelle im schwindenden Briefgeschäft?mehr...

Essen. Die Essener Tafel hat am späten Mittwochabend im Internet ihre überarbeiteten Voraussetzungen für die Teilnahme an der Lebensmittelausgabe veröffentlicht. Die Nationalität der Kunden spielt demnach wie angekündigt auch bei Engpässen künftig keine Rolle mehr. Die Tafel hatte drei Monate lang Ausländer als Neukunden bei der Essensausgabe abgelehnt und dies mit einem angeblich zu hohen Ausländeranteil begründet.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

04.04.2018

Knapp jedes siebte Kind auf Hartz IV angewiesen

Nürnberg. Jung und trotzdem arm - dieses Schicksal teilen noch immer Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Denn sie leben in Familien, die auf Hartz-IV angewiesen sind. Ihre Zahl hat zuletzt sogar noch zugenommen - als Folge des Flüchtlingszustroms.mehr...

Nürnberg/Berlin. Jung und trotzdem arm - dieses Schicksal teilen noch immer Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Denn sie leben in Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind. Ihre Zahl hat zuletzt sogar noch zugenommen - als Folge des Flüchtlingszustroms.mehr...

Nürnberg. Knapp jedes siebte Kind unter 18 Jahren in  Deutschland ist im vergangenen Jahr auf Hartz IV angewiesen gewesen. Noch vor fünf Jahren war es lediglich knapp jedes achte Kind gewesen. Das geht aus jüngsten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Noch höher ist die Quote bei den unter Dreijährigen: Von ihnen lebte im Juni 2017 jedes sechste Kind in einer Familie, die Grundsicherung bezog - mit ebenfalls leicht steigender Tendenz und ausgeprägten regionalen Unterschieden, wie die Bundesagentur-Zahlen zeigen.mehr...

Osnabrück. Krankenkassen müssen nicht alle Operationen bezahlen. Die Entfernung einer Fettschürze jedoch schon - auch wenn diese die Person nicht funktionell einschränkt.mehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Am Mittwoch endet der Aufnahmestopp.mehr...

Essen. Neue Kundenkarten vorübergehend nur für Deutsche: Diese Entscheidung der Essener Tafel sorgte wochenlang für heftige Debatten. Ein paar Tage später als angekündigt hebt der Verein den Aufnahmestopp für Ausländer nun wieder auf.mehr...

Hamburg. 60 Prozent der Deutschen sind dafür - und bei den SPD-Wählern sind es gar drei Viertel: Hartz IV sollte grundlegend verändert werden, meinen die Teilnehmer einer Umfrage.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt ab morgen wieder Ausländer als Neukunden auf. Seit dem 10. Januar hatte die Hilfsorganisation Ausländer als Neukunden abgelehnt und damit bundesweit eine Diskussion ausgelöst. Die Tafel hatte diesen Schritt mit einem hohen Anteil an Ausländern unter ihren Kunden begründet. Gerade ältere Menschen und alleinerziehende Mütter hätten sich von fremdsprachigen jungen Männern abgeschreckt gefühlt, hieß es. Künftig sollen - unabhängig von Nationalität - Familien mit minderjährigen Kindern, Alleinerziehende, sowie Senioren bevorzugt aufgenommen werden.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt künftig wieder Ausländer als Neukunden auf. Dies hat der Vorstand des Trägervereins beschlossen. Dies trete morgen Nachmittag in Kraft, sagte der Vereinsvorsitzende.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt künftig wieder Ausländer als Neukunden auf. Dies hat der Vorstand des Trägervereins am Dienstag beschlossen. Dies trete am Mittwochnachmittag in Kraft, sagte der Vereinsvorsitzende Jörg Sartor.mehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Nun wird der Ausländer-Stopp wieder aufgehobenmehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Nun wird der Ausländer-Stopp wieder aufgehoben.mehr...

Hannover/Wiesbaden. Kostenlose Kindergarten-Besuche haben sich mehrere Bundesländer auf die Fahnen geschrieben. In Niedersachsen und Hessen sollen sie noch in diesem Jahr Realität werden. Doch den Kommunen reicht das Geld nicht - und Experten zweifeln am sozialen Nutzen der Reform.mehr...

Berlin. In vielen Städten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum für Familien mit mehreren Kindern. Dies ist ein Faktor, warum Frauen auf dem Land teils deutlich mehr Kinder bekommen. Wie kann man das ändern?mehr...

Schlaglichter

02.04.2018

Kinderzahlen schwanken je nach Region

Berlin. Wie viele Kinder eine Frau in Deutschland bekommt, schwankt je nach Region teils erheblich. So haben Frauen der Jahrgänge 1969 bis '72 zum Beispiel in Passau, Gera, in München und Köln bundesweit die wenigsten Kinder geboren - und zwar im Schnitt nur 1,0 bis 1,2 Kinder. Das geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hervor. Ursachen für niedrige Kinderzahlen in vielen Kommunen seien unter anderem zu wenig bezahlbare Wohnungen, sagte Forschungsdirektor Martin Bujard der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Berlin. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, warnt in seiner Osterpredigt davor, Arme und Schwache auszugrenzen. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi bedeute für jeden und jede ein neues Leben, sagte Bedford-Strohm laut einer vorab veröffentlichten Mitteilung in seiner Predigt im Berliner Dom. Jeder Mensch müsse spüren und erfahren, dass er Teil dieser Gesellschaft sei, dass er gewollt sei und gebraucht werde.mehr...

Berlin. Der Burgfrieden bei der SPD hat nicht lange gehalten. Vizekanzler Scholz will erstmal gut regieren - und nicht über Alternativen zu Hartz IV diskutieren. Das erinnert einige an frühere „Basta“-Zeiten.mehr...

Berlin. Die noch junge Bundesregierung debattiert schon über ein aufgeladenes Thema: Die SPD will das Hartz-IV-System auf den Prüfstand stellen und schlägt Alternativen vor. Eine einfache Mission wird das aber nicht.mehr...

Berlin. Der Burgfrieden bei der SPD hat nicht lange gehalten. Vizekanzler Scholz will erstmal gut regieren, statt über Alternativen zu Hartz IV zu diskutieren. Doch andere sehen das anders - Grüne und Linke sprechen von einer Rückkehr zur Basta-Politik Gerhard Schröders.mehr...

Berlin. Ungeachtet der Debatte über ein solidarisches Grundeinkommen hält die SPD nach Darstellung von Vizekanzler Olaf Scholz am Grundprinzip von Hartz IV fest. „Auch Herr Müller und Herr Stegner stellen das Prinzip des Förderns und Forderns nicht infrage“, sagte der Bundesfinanzminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Damit bezog sich der kommissarische SPD-Chef auf Äußerungen seines Stellvertreters Ralf Stegner und des Berliner Regierungschefs Michael Müller. Beide hatten sich für ein Ende von Hartz IV in der bisherigen Form stark gemacht.mehr...

Dortmund. Einen Unfall will möglichst jeder Verkehrsteilnehmer vermeiden. Aber sind Autofahrer, Biker und Co. eigentlich versichert, wenn sie einem möglichen Zusammenprall ausweichen?mehr...

Essen. Die Essener Tafel hat den umstrittenen Aufnahme-Stopp für Ausländer als Bedürftige nach wie vor nicht aufgehoben. „Es steht noch kein Termin fest“, sagte der Vorsitzende des Trägervereins, Jörg Sartor, der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zeigt sich offen für Gespräche über eine Abschaffung von Hartz IV und die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens. Das sei eine notwendige Debatte, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung. Er setze auf Lösungen, „die der Lebensrealität der Menschen entsprechen“. Die Debatte war von Berlins Regierungschef Michael Müller angestoßen worden. Er hatte ein „solidarisches Grundeinkommen“ für Langzeitarbeitslose gefordert, die dafür im kommunalen Bereich beschäftigt werden sollen.mehr...

Essen. In Essen können sich Ausländer für das Angebot der Tafel nach wie vor nicht neu anmelden. Das soll nicht mehr lange so bleiben, kündigte der Vorsitzende an. Einen Termin für die Öffnung gibt es aber noch nicht.mehr...

Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zeigt sich offen für Gespräche über eine Abschaffung von Hartz IV und die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens. „Das ist eine notwendige Debatte, die wir führen werden“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung. „Ich setze dabei auf konkrete und machbare Lösungen, die der Lebensrealität der Menschen entsprechen.“ Die Debatte war von Berlins Regierungschef Michael Müller angestoßen worden. Er hatte ein „solidarisches Grundeinkommen“ für Langzeitarbeitslose gefordert, die dafür im kommunalen Bereich beschäftigt werden sollen.mehr...