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SpVgg II nimmt Angriff auf die Spitze

Fußball-Kreisliga A1: Nachholspieltag

Die SpVgg Vreden II kann im Nachholspiel in Ellewick nach Punkten mit dem Spitzenreiter Schöppingen gleichziehen. Mit diesem Ziel steht sie nicht alleine da. Auch Gronau hat in Ahaus die Option.

Ahaus/Vreden

, 28.03.2018
SpVgg II nimmt Angriff auf die Spitze

Mit dem Erfolg in Gronau hat sich die SpVgg Vreden II noch einmal Selbstbewusstsein verschafft. Nun müssen sich Cem Artas (l.) und Co. dem ASV Ellewick stellen. Foto © Raphael Kampshoff

Während der Spitzenreiter ASC Schöppingen am Gründonnerstag tatenlos zusehen muss, können die beiden ärgsten Verfolger aus Vreden und Gronau am Nachholspieltag theoretisch nach Punkten zu diesem aufschließen – Auswärtssiege vorausgesetzt. Das werden die Gegner aus Ellewick und Ahaus verhindern wollen.

Die Rollen sind vor dem Derby im Waldstadion, Am Schulkamp, ab 19.30 Uhr verteilt: Der ASV Ellewick „arbeitet“ sich förmlich vom Tabellenende weg, die SpVgg Vreden II strotzt vor Selbstbewusstsein. Das spiegelt sich auch in der aktuellen Personallage wider: Ellewick wird acht Kräfte ersetzen müssen, der Gast kann theoretisch noch Verstärkungen aus dem Westfalenligakader ziehen. „Wir hatten am Dienstag auch so schon 17 Mann beim Training. Da gibt es reichlich Alternativen“, berichtet SpVgg-Coach Christoph Klaas von einer komfortablen Situation beim Tabellenzweiten. Zudem habe der Sieg beim punktgleichen Dritten aus Gronau weiter beflügelt.

Auf einen Gegner „mit ganz breiter Brust“ stellt sich auch Gegenüber Dominik Sahlmer ein: „Das wird eine schöne Aufgabe. Das Team hat aber trotz der Ausfälle in der Rückrunde gezeigt, dass es den Kampf annehmen will“, so der Trainer des ASV Ellewick. Wichtig sei es gewesen, die Punkte gegen die Gegner aus dem unteren Tabellendrittel geholt zu haben. Jetzt wolle man auch einmal einem Spitzenteam das Leben schwer machen. Sahlmer rechnet mit einem Derby, in dem die Grundtugenden des Fußballs gefragt sind. „Meine Jungs haben schon gezeigt, dass sie diese Bedingungen auch annehmen“, stimmt Christoph Klaas zu.

Schmerzhaft war für Fortuna Gronau gewiss das 2:3 gegen den Konkurrenten aus Vreden. Gastgeber Eintracht Ahaus II ist im neuen Jahr auch noch nicht richtig in Tritt gekommen.

Mehr Konsequenz im Spiel

Aber die Eintracht konnte personell zuletzt auch nicht auf den Fundus zurückgreifen, der zum Ende der ersten Serie zur Verfügung stand. Auch wenn es das 0:4 gegen Wessum nicht aussagt – Trainer Frank Wegener war mit dem Auftritt nicht komplett unzufrieden: „Wir hatten viel Ballbesitz, müssen aber im letzten Drittel konsequenter und effektiver spielen. Das hatte uns Wessum voraus.“ Gegen Gronau gibt es für den Neuling nun wenig zu verlieren. „Zum Glück haben wir nicht viel Zeit, über dieses Ergebnis lange nachzudenken“, erklärt der Coach vor dem Spiel ab 19.30 Uhr.