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SpVgg sehnt den Killerinstinkt zurück

Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden

Gastspiel beim Spitzenreiter Gievenbeck wird für Vreden richtungsweisend.

Vreden

, 06.04.2018
SpVgg sehnt den Killerinstinkt zurück

In der Offensive versuchen die jungen Wilden wie Luka Kösters (l.), die Ausfälle zu kompensieren. © Johannes Kratz

Dieses Topspiel verdient zu Recht das Attribut richtungsweisend: Will die SpVgg Vreden noch in das Rennen um den einen sicheren Aufstiegsplatz zur Oberliga einsteigen, muss am Sonntag bei Tabellenführer 1. FC Gievenbeck ein Sieg her. Im Bonusspiel in Beckum am Montag konnten die Münsteraner den Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen. Dadurch wäre auch ein Remis am achtletzten Spieltag für den Westfalenligadritten zu wenig.

Andererseits schläft die Konkurrenz nicht, das Ringen um den nun sehr wahrscheinlich gewordenen Relegationsplatz ist entfacht. Und vielleicht gibt es ja doch zwei direkte Aufsteiger. Drei Punkte mehr auf dem Konto hat Preußen Münster II, einige Kandidaten dahinter lauern auf Ausrutscher des Duos. Und so gestaltet sich die Aufgabe durchaus komplex, der Druck liegt sicher beim Gast. Die Vorgabe mit der Niederlage gegen Clarholz und mit dem Pokal-Aus in Stadtlohn könnte besser sein. Weitere Federn wird die SpVgg nicht lassen dürfen, denn am Ende „siegt die Konstanz“, weiß Trainer Marcus Feldkamp.

Und die zeigte in der ersten Serie vor allem der FCG. Hoffnung macht der Jahresauftakt, viele Teams haben ihre Probleme. So schied Gievenbeck ebenso wie Vreden im Pokal beim Landesligisten TuS Altenberge sang- und klanglos aus.

„Unser Spiel im ersten und zweiten Drittel ist absolut in Ordnung. Im letzten Drittel fehlt uns weiter der Killerinstinkt. Wir brauchen mehr Tiefe, halten uns zu sehr in Wohlfühlräumen auf“, listet Feldkamp die zuletzt offensichtlichen Mankos auf.

Unterschiedsspieler fehlen

Alle Topklubs verfügten über Unterschiedsspieler in der Offensive, in Vreden sind diese aktuell nicht abrufbar: Jose Murillo und Claudio Vieira Martins fehlen weiter, Nils Temme steigt erst jetzt wieder voll ein. „Wir müssen aber das Beste draus machen. Unser Anspruch ist es immer, uns mit den Besten zu messen.“

In der Zentrale hofft Feldkamp, dass sich Nico Klein-Günnewick im Pokal nicht allzu schwer verletzt hat. Dort werden so schon Carlo Korthals und Jan Temme vermisst. Es braucht jetzt Spieler, die die Richtung weisen…