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Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden

SpVgg sendet kräftiges Lebenszeichen

Vreden Die Vorzeichen vor dem Topspiel beim Tabellenführer waren keine guten. Die SpVgg Vreden blendete das aus und punktete. Es bleibt spannend an der Spitze.

SpVgg sendet kräftiges Lebenszeichen

Die Anfangsoffensive des Spitzenreiters erstickte Niklas Niehuis (l.) mit seinem Traumtor zum 1:1-Ausgleich. Foto Sascha Keirat

Zehn der 16 Vergleiche zwischen dem 1. FC Gievenbeck und der SpVgg Vreden endeten seit der Saison 2008/09 remis. Und auch nach dem 17. Versuch am Sonntag steht ein 1:1. Ein Punkt, mit dem beide Seiten gut leben können. Dem Spitzenreiter sprang in der Nachspielzeit der SuS Stadtlohn mit dem Ausgleich gegen den Zweiten Münster II zur Seite. Dadurch blieb es auch bei drei Punkten Rückstand des Dritten aus Vreden auf die Preußen. Aber: Der Spieltagsgewinner TuS Hiltrup sitzt dem Trio nun im Nacken.

20 Minuten sah es so aus, als wolle der FCG im Westfalenliga-Spitzenspiel aktiv die Vorentscheidung in der Meisterschaft erzwingen. „Das Tempo kannst du aber bei den Temperaturen nicht halten“, sah Gästetrainer Marcus Feldkamp eine Welle nach der anderen auf das Tor von Torhüter Ricardo Ottink zulaufen. Neben einem Lattenschuss fiel in dieser Phase auch die Führung für den Tabellenführer. Der schnelle Yasin Altun wurde geschickt und ließ sich diese Chance nicht entgehen (16.). Kurz zuvor zeigte sich Luka Kösters zu unentschlossen – ein erstes Lebenszeichen der Gäste (15.). Für ein abruptes Ende der Anfangsoffensive des FC sorgte dann Niklas Niehuis, in dessen Distanzschuss aus 35 Metern die gesamte Entschlossenheit der Gäste zu spüren war, eine Antwort auf die jüngsten beiden Auftritte gegen Clarholz und im Pokal in Stadtlohn zu geben (26.). Gievenbeck war nun beeindruckt – und schaltete in den Verwaltungsmodus. Dieser hielt auch in den zweiten 45 Minuten an. Die Partie blieb trotz der hohen Temperaturen „mega-intensiv von beiden Seiten“, erklärte Feldkamp. Näher dran am zweiten Tor war die SpVgg – die größte Chance hatte Marvin Möllers auf dem Fuß (74.).

Einstellungspunkt

„In der Summe geht das Remis in Ordnung. Mich freut es, dass die Mannschaft die jüngsten Ergebnisse sowie die personellen Rückschläge so stark weggesteckt hat. Ein Einstellungspunkt“, lobte Feldkamp. Im schon engen Aufgebot fiel auch noch Nico Klein-Günnewick in Hälfte eins aus, Marvin Hakvoort und Jannik Enning „bissen vorbildlich auf die Zähne“.


1. FC Gievenbeck - SpVgg Vreden 1:1

Vreden: Ottink - Hahn, Wiesweg, Enning, Ivanusic, Klein-Günnewick (25. Kondring), Niehuis, Roßmöller, Hakvoort (90.+2 Beuting), Kösters (70. Singh), Möllers – Tore: 1:0 Altun (16.); 1:1 Niehuis (25.).

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