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SpVgg Vreden

SpVgg soll "nächste Antwort" geben

VREDEN Nein: Das große Kribbeln mache sich innerhalb der Mannschaft vor dem Derby in der Nachbarstadt Stadtlohn nicht breit.

SpVgg soll "nächste Antwort" geben

<p>Rückkehrer Jens Roßmöller (r.) trug in seiner Jugend- und Seniorenzeit bereits das Trikot des morgigen Gastgebers SuS Stadtlohn - wie zehn weitere Blau-Gelbe auch. <p></p> MLZ-Foto Kratz</p>

 Vredens Trainer Michael Kämer relativierte die Brisanz, die allzu häufig den Derbys angetragen wird: "In meinem Kader steht vielleicht eine Handvoll gebürtiger Vredener, beim Gegner noch weniger. Das ist heute nun einmal anders als vor 30 Jahren. Deshalb ist es für die Spieler ein ganz normales Spiel, die emotionale Verfassung ist entsprechend. Ich denke auch, dass es in beiden Reihen keine Akteure gibt, die zu hitzigen Reaktionen neigen. Natürlich können unvorhersehbare Entwicklung einen besonderen Spannungsbogen erzeugen. Die Vorfreude wird sicherlich durch das Umfeld und die Rahmenbedingungen getragen. Da muss man eindeutig trennen." Ähnlich sei die Stimmung schon vor den Derbys in der vergangenen Landesliga-Spielzeit gegen Ahaus gewesen.

Vor diesem Hintergrund bereitet Kämer seinen Aktiven wie vor jedem anderen Meisterschaftsspiel vor. Das Ziel ist eindeutig: "Wenn nach Abpfiff der Abstand zum Gegner gewahrt ist, dann fahren alle zufrieden zurück nach Vreden." Dem SuS teilt er nicht zuletzt aufgrund der weiterhin langen SpVgg-Verletztenliste mit vier sicheren Ausfällen "eine leichte Favoritenstellung" zu.

"Gemessen an den Ansprüchen ist der aktuelle Tabellenplatz für den SuS natürlich unbefriedigend. In den vergangen drei Wochen scheint sich aber nun die 'gesunde' erste Elf gefunden zu haben. Dies zeigen Spielverläufe und das jüngste Ergebnis in Hövelhof", so Kämer, der hofft, dass er auf die angeschlagenen Stammkräfte Andre Hippers und Michael Roßmöller zurückgreifen kann.

"Bei Michael Roßmöller glaube ich kaum an einen Einsatz, bei Hippers sehe ich berechtigte Hoffnungen. Fakt ist: Ich werde keine angeschlagenen Spieler aufs Feld schicken." Zurückkehren werden Niklas Grubbe und Bastian Bone. Die Mannschaft sei gefordert, ein weiteres Mal die Antwort auf die Improvisationsphase zu geben.

"Gegen Pederborn und Neuenkirchen haben wir überragend diszipliniert agiert. So kann sie auch in Stadtlohn bestehen", hofft Kämer auf "die nächste Antwort".

 

ms

 

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