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Spielplatzstreit ohne Ende

Spielplatzstreit ohne Ende

Über die Benutzung des Kinderspielplatzes an der Schmalenstrothstraße liegen einige Nachbarn seit Jahren in Streit. Ein Ende des Ärgers ist nicht in Sicht.bödding Foto: FOTO: Christian Boedding

Ahaus. An der Schmalenstrothstraße gibt es seit drei Jahrzehnten Ärger um die Benutzung eines Spielplatzes. Einer Anliegerin sind die dort spielenden Kinder zu laut, sagt die Familie Rathmann. Sie und Spielplatzpate Dieter Homann sagen, dass auf dem Spielplatz seit Jahren Kinder verscheucht und bedroht werden. Eine Anliegerin des Platzes, eine 84-jährige Frau, lasse sich jedes Jahr etwas Neues einfallen, um den Kindern das Spiel zu vergraulen. „Sie sollte sich lieber über das Kinderlachen erfreuen“, sagt Dieter Homann. Schließlich habe auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt: „Kinderlärm ist Zukunftsmusik.“ Die Seniorin sagt zu den Vorwürfen, dass alles „gelogen“ sei. Sie habe nichts gegen Kinder. Früher sei die Nachbarschaft an der Schmalenstrothstraße viel besser gewesen, sagt die Frau. Heute hätten sich die Nachbarn gegen sie verschworen.

Ob es Sinn macht, zwischen den sich streitenden Nachbarn zu vermitteln? Dieter Homann, der selber an der Schmalenstrothstraße wohnt, ist skeptisch. „Da geht nichts mehr“, sagt er. Auch die Polizei war schon vor Ort, um einen Streit zu schlichten. Dabei ging es um die Spielplatzbenutzung, über die ein Bekannter der Seniorin und die Familie Rathmann in Streit geraten waren.

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