Spitzen der NRW-FDP halten Jamaika-Absage für unumkehrbar

Die Entscheidung der FDP gegen ein Jamaika-Bündnis ist aus Sicht des nordrhein-westfälischen Vize-Ministerpräsidenten Joachim Stamp (FDP) unumkehrbar. „In der derzeitigen Konstellation ist eine weitere Jamaika-Sondierung ausgeschlossen“, sagte Stamp am Mittwoch in Düsseldorf. Ähnlich äußerten sich weitere Spitzenvertreter der Landespartei.

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Düsseldorf

, 22.11.2017, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Joachim Stamp, der stellvertretende NRW-Ministerpräsident in Neuss. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Joachim Stamp, der stellvertretende NRW-Ministerpräsident in Neuss. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Der 47-jährige NRW-Familienminister Stamp bewirbt sich am Samstag bei einem Landesparteitag in Neuss als bislang einziger Kandidat um die Nachfolge von Christian Lindner als Chef des größten FDP-Landesverbands. Lindner hatte bereits vor der NRW-Landtagswahl angekündigt, nicht gleichzeitig Bundes- und Landesvorsitzender bleiben zu wollen.

Beim Parteitag in Neuss wird eine Aussprache der Mitglieder zur Absage an Jamaika erwartet. Die bisherigen Rückmeldungen von der NRW-Basis sind laut Parteiangaben weit überwiegend positiv.

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