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Sportjournalist Hansi Küpper entgeht Flugzeugcrash in Hamburg knapp

WERNE Der Hamburger Flughafen ist am Sonnabend, als das Orkantief "Emma" seinen Höhepunkt erreichte, nur knapp einer Katastrophe entgangen: Es war gegen 14 Uhr, als die Lufthansa-Maschine vom Typ A 320 aus München zur Landung ansetzen wollte und bei der Landung mit einem Flügel auf der Rollbahn aufschlug. An Bord war auch ein Promi aus Werne.

von Von Heinz Overmann

, 02.03.2008
Sportjournalist Hansi Küpper entgeht Flugzeugcrash in Hamburg knapp

Hansi Küpper, Sportjournalist beim Pay-TV-Sender Premiere, stammt aus Werne und war in einem Flugzeug, dass mit dem Orkan Emma zu kämpfen hatte.

Premiere-Reporter Hansi Küpper war auf dem Weg von München nach Hamburg. "Beim Landeanflug merkte ich, dass irgendetwas nicht normal ist", sagte Küpper im Gespräch mit unserer Zeitung. "Was ist hier los, ich hab tierisch Angst gekriegt", erinnerte sich der Sportjournalist, der aus Werne stammt. "Das Flugzeug startete durch, in der Kabine war's gespenstisch still. Die Passagiere waren geschockt." Viele Insassen hatten wahrgenommen, dass der Airbus mit einem Flügel die Landebahn berührt hatte und dabei das Winglet, der Stummel am Flügelende, beschädigt worden war. "Davon habe ich nichts gemerkt, aber in den zehn Minuten bis zum zweiten Landeanflug hatten wir alle richtig Angst", schildert Küpper. Die zweite Landung klappte ohne Probleme. "In der Kabine gab es stürmischen Beifall."

Er war auf dem Weg zum BVB-Spiel in Bremen

Ursprünglich hatte Küpper einen Flug von seinem Wohnsitz München nach Bremen gebucht, wo er das Bundesligaspiel zwischen Werder und dem BVB kommentieren sollte. Der Bremer Flughafen wurde wegen des Orkans geschlossen, Küpper musste auf einen Flug nach Hamburg ausweichen.

Das Spiel in Bremen erreichte Küpper erst zur zweiten Halbzeit. "Ich war nicht in der Lage, mit einem Mietwagen zu fahren, habe den zur Verfügung gestellten Bus genommen", so Küpper. Kommentiert habe er nicht, "aber wenigstens noch ein paar Interviews gemacht".

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