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Spruchkammer glaubt dem Schiedsrichter

Stadtlohn Die erhoffte "Milde" bekamen Björn Bennies und Fußball-Verbandsligist SuS Stadtlohn am Samstag vor der Spruchkammer des Fußballverbands Westfalen in Kaiserau nicht zu spüren: Das Sportgericht unter Vorsitz von Georg Schierholz (Lippstadt) verwarf den Einspruch des SuS und bestätigte die von Staffelleiter Hans-Dieter Schnippe (Rheine) verhängte Sperre für den Verbandsliga-Akteur. Bennies musste gestern - wie schon in den Pokalspielen in Buldern und Vreden sowie im Punktespiel gegen Emsdetten - auch im Meisterschaftsspiel in Maaslingen zuschauen; am nächsten Sonntag hingegen ist seine Sperre abgegolten.

Der SuS Stadtlohn hatte sich zwar keine allzu großen Chancen ausgerechnet, dass seine Eingabe - Verkürzung der Sperre - vor dem Sportgericht Gehör finden sollte, doch der Clubs "wollte nichts unversucht lassen, weil nach den Aussagen aller Augenzeugen die ,Rote Karte' gegen Bennies in Davensberg eine absolute Fehlentscheidung des Schiedsrichters war", erklärte SuS-Fußball-Geschäftsführer Michael Schley.

Und obwohl alle Zeugen vor der Kammer - für den SuS sagten Trainer Rob Reekers und sein Gegenüber auf Davensberger Seite, Heiko Ueding, aus - die Situation übereinstimmend als "absolut regelkonform" beschrieben, blieb der Schiedsrichter bei seiner Auffassung, die er bereits im Spielbericht notiert hatte: "Bennies stieß seinen Gegenspieler Ueding mit der flachen Hand gegen die Brust". Und dieser Aussage, die vom Schiedsrichter-Assistenten bestätigt wurde, schenkte die Spruchkammer ihren Glauben.

Der Einspruch der Stadtlohner gegen die Dauer der Sperre wurde abgelehnt, Bennies blieb auch gestern noch gesperrt und der SuS muss die Kosten für das Verfahren tragen - eine Summer, die im mittleren dreistelligen Euro-Bereich liegen dürfte. bml

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