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Spvg Schwerin: Der Spitzenreiter wackelt, aber er stürzt nicht

SCHWERIN Das erste der von Trainer Helmut Schulz angekündigten "13 Endspiele um den Aufstieg" hat die Spvg Schwerin gewonnen. Allerdings war das 1:0 (0:0) des Tabellenführers gegen den Letzten BV Langendreer 07 ein hartes Stück Arbeit.

von Von Jörg Laumann

, 02.03.2008
Spvg Schwerin: Der Spitzenreiter wackelt, aber er stürzt nicht

Das Spiel gegen den BV Langendreer 07 war kein leichtes für die Spvg Schwerin.

Im ersten Bezirksligaspiel nach der Winterpause setzte Schulz auf einige Neuerungen.

Daniel Wiencek, der vom VfB Habinghorst an den Grafweg zurückgekehrt war, stand in der Schweriner Anfangsformation. Zudem rückte Dennis Gazioch neben Christian Grond in die Sturmmitte, Kapitän Jimmy Thimm übernahm im 3-5-2-System den Posten des Liberos.

Die Vorgabe des Trainers, den Gast aus Langendreer nicht zu unterschätzten, setzten die "Blau-Gelben" von Beginn an in die Tat um.

In der ersten Viertelstunde spielte nur Schwerin, die Gäste kamen kaum über die Mittellinie. Allerdings agierte die Schulz-Elf vor dem Gehäuse des Gegners noch zu unentschlossen.

Chris Kasprzak verschießt Elfmeter

In der 20. Minute bot sich dann die große Möglichkeit, frühzeitig in Führung zu gehen. Gazioch drang in den Langendreerer Strafraum ein, sein Gegenspieler spitzelte den Ball weg, traf aber auch das Bein des Schweriner Stürmers.

Der Unparteiische bewertete diese Situation als elfmeterreif. Chris Kasprzak schnappte sich das Leder, scheiterte mit dem Strafstoß aber am Gäste-Torwart.

Von diesem Rückschlag erholten sich die Schweriner nur langsam. Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel zunächst.

Bei Schwerin häuften sich die Fehler im Spielaufbau, die Gäste konnten ihre Kontermöglichkeiten nicht in zwingende Torchancen ummünzen.

Der Tabellenführer wackelte

Dem eingewechselten Schweriner Simon Rast blieb es vorbehalten, die spielentscheidende Szene in der 62. Minute einzuleiten. Sein Eckball fand einen Abnehmer in Dennis Gazioch, der unhaltbar zum 1:0 einköpfte.

In der verbleibenden halben Stunde wackelte der Tabellenführer mitunter, fiel aber nicht. Langendreers Spielertrainer Dirk Boenig trieb sein Team mit einigen präzise ausgeführten Standards nach vorne. Im Angriff fehlte dem Tabellenletzten jedoch ein "Vollstrecker".

Schwerins Coach Helmut war unter dem Strich zufrieden. "Für das erste Spiel nach der Winterpause war es in Ordnung", sagte er.

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