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Dia-Vortrag zeigt das Land Syrien von vielen Seiten

11.12.2007

Stadtlohn Über seine Heimat Syrien referierte Dr. Hassan Kharat auf Einladung des Katholischen Bildungswerks kürzlich vor interessierten Zuhörern im Pfarrzentrum St. Otger.

Er begann seinen Dia-Vortrag mit Impressionen aus der Hauptstadt Damaskus, die eine lebendige Altstadt habe mit engen Gassen, die in der langen Sommerzeit viel Schatten gäben. Man finde dort noch Straßen, die zwar für Kamele, aber nicht für moderne Stadtbusse gebaut seien, so der Referent. Dass die christliche Kultur vom Orient, wo sie ihren Ursprung hat, nach Europa gefunden hat, sei bekannt; auch dass sich vor den Toren von Damaskus das Bekehrungsgeschehen des Apostels Paulus ereignete. An der Stelle des Hauses, wo Paulus von seiner Erblindung geheilt worden sei, befinde sich eine historisch bedeutsame christliche Kirche.

Weiter zeigte der Referent einen Tempel, in dem der Überlieferung nach das Haupt Johannes des Täufers aufbewahrt werde, einem Propheten, der sowohl von Christen als auch von den Muslimen hoch verehrt werde. Das gleiche gelte für den Heiligen Sergius, einem Märtyrer, nach dem ein Kloster benannt sei, das ebenfalls von Christen und Muslimen besucht werde. Von einer Zitadelle aus fiel der Blick auf die alte syrische Handelsstadt Aleppo, wo bereits Abraham seine Ziegen gemolken haben soll, weshalb dort eine Moschee den Namen Abrahams trägt. "Spuren der Christianisierung finden sich überall in Syrien", sagte Dr. Kharat.

Marienverehrung

In den Bergen sah man das Kloster Sednaja, in dem sich zur Marienverehrung eine von Lukas gemalte Marien-Ikone befindet. Unter der Kuppel einer Moschee war das Grab des Sultans Saladin zu sehen. Interessant anzuschauen: das Syrien der Antike, wie die Säulenstraße und die unterirdische Gräber. Das heutige Damaskus habe viele Facetten, so der Referent, und sei reich an Moscheen, die mit üppiger Ornamentik und kostbaren Mosaiken ausgestattet sind. sd

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