Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die neue Standarte ist eine Sonderanfertigung aus Stadtlohn

Eisenbahn Interessengemeinschaft

METELEN / STADTLOHN „Mit dem Schutz unseres Herren wollen wir nun auch in der Öffentlichkeit auftreten“, sagte der 1.Vorsitzende der Eisenbahn Interessengemeinschaft (EIG) Metelen Hubert Kortehaneberg stolz am Samstagnachmittag.

von Von Philipp Klenner

, 12.04.2010
Die neue Standarte ist eine Sonderanfertigung aus Stadtlohn

Zahlreiche Mitglieder, die alle in alten Originaluniformen der ehemaligen Bundeseisenbahn erschienen waren, versammelten sich am Eisenbahnmuseum, um dort die neue Standarte von Pastor Avermidding (rechts) segnen zu lassen.

Mit zahlreichen Eisenbahnfreunden, die alle in alten Originaluniformen der ehemaligen Bundeseisenbahn erschienen waren, versammelte er sich am Eisenbahnmuseum, um dort die neue Standarte von Pastor Avermidding segnen zu lassen. „Da wir zuvor noch keine Standarte hatten, haben wir uns nun endlich eine anfertigen lassen“, so Kortehaneberg. Die Sonderanfertigung übernahm die Firma Weyer aus Stadtlohn. Damit sich die Eisenbahnfreunde aber in Zukunft mit der neuen Standarte zeigen können, fehlte, nach der Meinung aller, eine entsprechende Segnung. Diese übernahm Pastor Avermidding. „Die Standarte ist etwas ganz besonderes und zeigt den immer noch erhaltenen Gedanken der Eisenbahner“, so Avermidding.

Anschließend begann er, das neue Aushängeschild der EIG Metelen zu segnen. Dazu las er eine Textstelle aus dem Buch Numeri und aus dem Philipperbrief vor. Diese Textstellen verdeutlichten besonders das Füreinander und Miteinander. „Denn nur so kann der Gedanke und dieses Museum erhalten bleiben.“ Schließlich besprenkelte Avermidding die Standarte, auf deren Seiten einmal der Metelener Bahnhof mit einer Rangierlok und einem Triebwagen, aber auch das typische Flügelrad der Eisenbahner zu sehen ist, mit Weihwasser und sprach dazu ein Gebet. „Ich beglückwünsche die EIG erneut zu so einer schönen Standarte. Sie ist etwas ganz besonderes“, so Avermidding zum Abschluss der Segnung.

Und dass der Gedanke der Eisenbahner und die Interesse an historischen Exponaten immer noch zu spüren ist, zeigte der Tag der offenen Tür im Eisenbahnmuseum am Sonntagnachmittag. Neben alten Fahrkarten und Uniformen konnten die zahlreichen Besucher, die aus weiten Teilen Deutschlands und auch aus der Schweiz angereist waren, ebenso die neue Druckermaschine und eine alte DB-Waage der Firma Garvens Wülfel aus der früheren Wiegestelle in Welbergen bewundern. „Dafür interessieren sich sowohl Kinder als auch Erwachsene“, so Kortehaneberg, der am Sonntag eine Gruppe mit einem Geburtstagskind herumführte.