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Stadtlohn Der 18jährige Tobias Bollmann berichtete beim abendlichen Treffen der Rotarier sehr ausführlich über seinen einjährigen Aufenthalt in Bolivien.

05.12.2007

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<p>Tobias Bollmann (2. v. r.) berichtete über Bolivien; mit im Bild Pia Fliege (l.) und Victoria Rotering (Vreden) und der Präsident des Rotary-Clubs Gronau Eurgio; Martin ten Winkel (rechts).</p>

Die Förderung der Jugend gehört zu den wichtigen Zielen, die sich Rotarier weltweit gesetzt haben. Mit seinem Austauschprogramm eröffnet Rotary International jährlich 8000 bis 10 000 Jugendlichen weltweit die Möglichkeit zu internationalen Begegnungen in anderen Ländern.

Das Engagement von Rotarieren in Form von Spenden und dem requirieren finanzieller Mittel für ihre regionalen und internationalen Projekte ist bekannt - wie etwa die Sachspende in Form von zwölf behindertengerechten Rädern an den Wittekindshofs in Gronau oder auch die Bücherspende an alle Grundschüler der zweiten und dritten Klassen der Region zur Verbesserung des Leseverständnisses und über die Vermittlung der deutschen Sprache die Integration von Kindern mit Migrantenhintergrund zu erleichtern. Dazu zählt beispielsweise aber auch das Sportfeld für 4000 Jugendliche im unterentwickelten Stadtviertel Pontbuiten in Paramaribo/Surinam.

Schulbesuch

Es sei für Rotarier aber auch eine Herzensangelegenheit, vielversprechenden Jugendlichen eine Teilnahme an ihren internationalen Jugendaustauschprogrammen zu ermöglichen. "Als Teilnehmer verbringt man bis zu einem Jahr in verschiedenen Gastgeberfamilien und besucht in einem fremden Land die Schule", so der Präsident des Rotary Clubs Gronau Euregio, Martin ten Winkel.

Man lernt einen neuen Lebensstil, berichtete nun Tobias Bollmann, man erlernt eine neue Sprache und erfährt natürlich auch so Einiges über sich selbst. Außerdem übernehme der Jugendliche gewissermaßen die Rolle eines jungen Botschafters, vermittle den Leuten, die er kennen lerne, mehr über die eigene Heimat, die Kultur und über deutsche Ein- und Vorstellungen. Auf diese Weise trage man dazu bei, Menschen verschiedener Kulturkreise einander näher zu bringen und dabei auch Freundschaften zu schließen.

"Traumziel geworden"

Auf die Eingangsfrage von ten Winkel, ob Bolivien denn sein Traumziel gewesen wäre, antwortete Tobias: "Wenn es denn zunächst nicht mein Traumziel war, so ist es das im Laufe des Aufenthalts doch geworden." Am gleichen Abend waren auch die Teilnehmer des diesjährigen Kurzaustauschprogramms mit Indien vom Rotary Club Gronau Euregio eingeladen. Pia Fliege (17) und Victoria Rotering (16) aus Vreden berichteten ebenfalls über ihre sehr positiven Erfahrungen und bedankten sich beim Club für die vielfältige Unterstützung.

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