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Familien bei Planung mit im Blick

Stadtlohn Die Geburtenzahlen gehen zurück. Die Münsterland Zeitung sprach mit Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning (Foto) über die Fragen, die das aufwirft.

07.08.2007

Wie kann die Stadt den sinkenden Geburtenzahlen begegnen?

Könning: Wir können das Umfeld familienfreundlich gestalten. Da haben wir mit unseren Kindergärten und Schulen einiges in petto. Im Vorschulalter gibt es für jedes Kind einen Platz, auch der Bedarf an Ganztagsangeboten ist ausreichend gedeckt. Dazu kommen die Angebote über den Tagesmütterverein. Bei den Schulen hat sich in den vergangenen Jahren auch einiges getan, sei es die offene Ganztagsschule an den Grundschulen oder die gebundene Form an der Losbergschule.

Können Sie sich noch mehr Angebote vorstellen?

Könning: Wir als Stadt wollen junge Familien auch dadurch fördern, dass wir sie bei der Vergabe städtischer Baugrundstücke bewusst bevorzugen. Und wenn wir es schaffen, Betriebe anzusiedeln, so kann sich auch das positiv auf die Familienfreundlichkeit unserer Stadt auswirken, weil es vor Ort Arbeitsplätze gibt.

Was halten Sie von einem Bündnis für Familien, in dem alle mitwirken, die es angeht - auch die Unternehmen?

Könning: Es ist eigentlich eine gute Sache, wenn sich alle an einen Tisch setzen. In der Wirtschaft gibt es bestimmt noch Möglichkeiten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern - etwa durch flexible Arbeitszeiten für junge Mütter oder durch Betriebskindergärten.

Mancherorts gibt es Willkommensbesuche der Stadt für Familien mit einem Baby. Wäre so etwas auch für Stadtlohn denkbar?

Könning: Wenn, dann sollte der Servicegedanke im Vordergrund stehen, um über Angebote wie den Familienpass zu informieren. In eine ähnliche Richtung gehen ja auch die Familienzentren, zu denen sich jetzt zwei Kindergärten in Stadtlohn weiter entwickeln. to

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